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Eure Fragen: Was ist ein "Arrival Report" ? Für welches Alter sind KD-Reisen geeignet ? Wie sind die "technischen Daten" Indiens? Wie steht's mit der Kommunikation? Dear-Family-Letter - warum vor der Reise an die
Gastgeber schreiben? Malaria? Dengue? Wie ist das mit Impfungen? Wann ist die beste Reisezeit ? Wie ist das mit den Reiseterminen? Organisierst Du auch für Schweizer, Österreicher
etc. ? Das Visum für Indien: Wie, wo, wann? Die Flüge: Linie, Charter, Preise etc.?
ANSCHLUSSFLUG oder INTERCITY nach Frankfurt? Wie trifft man sich vor dem Abflug? Wie ist das bei der Ankunft in Indien? Alle wollen nur unser Bestes: Das liebe Geld! Welche Zahlungsmittel nehmen wir mit? Reisetaschengeld: Wieviel und welche Währung? Bargeld mit der EC-Karte? ATM ! Bakschisch, Tipp, Trinkgeld – was gibt man dem Mann
bloß? Gepäckträger – die schnappen einfach meinen Koffer!
Was nun?: Bekommen unsere Gast-Familien Provision? Wie ist das mit der Ticket-Reconfirmation? Muß man sich in Indien anmelden? Empfiehlst Du „Relax-Rooms“ für die Zeit zwischen
den Flügen ? Kostenloser Hotel-Transfer am Airport? Wie reisen wir durch Indien? Pkw? Bus? Mein Indienkoffer wiegt schon wieder 40 kg – was
brauche ich wirklich? Moskitos: Brauche ich ein Moskitonetz? Wie ist das mit dem Strom in Indien? Können die uns das WASSER reichen? Soll ich ein Gastgeschenk mitbringen? Gibt's den Reisepreissicherungsschein?
Reisepass kopieren?In vielen Ländern ist es praktisch, ca. 10 Kopien von Pass und Visum dabei zu haben. Das gilt auch für Indien. Sogar ein paar Reserve-Passbilder sind nützlich, falls Du z.B. eine Prepaid-Karte für Dein Handy brauchst. Die Passkopien helfen Dir nicht nur beim worst case "Pass verloren", sondern auch für den vorgeschriebenen Arrival Report beim Einchecken in Hotels. Während andere noch an der Rezeption warten, weil sie ihren Originalpass nicht aus den Augen lassen wollen, habe ich eine Kopie hinterlegt und stehe bereits unter der Dusche. Übrigens sind gelegentliche Erbsenzähler an Hotelrezeptionen eher mit einer Kopie zufrieden, wenn Du Dir die Mühe machst und Farbkopien herstellst (wenn Du einen Scanner hast, ist das schnell gemacht). Was ist ein "Arrival Report" ?Ob Du bei Privat wohnst oder im Hotel - der Arrival Report ist Vorschrift, denn Ausländer unterliegen in Indien der Meldepflicht. Es ist ganz nützlich, die folgende Tabelle mit Deinen persönlichen Daten auszufüllen, zu kopieren und auf ein A4-Blatt quer zu drucken. Am besten gleich mehrfach. Dann kannst Du jeweils einen Streifen abtrennen und Deinem Gastgeber/Guide geben. Diese Tabellenform empfiehlt sich bei mehreren Teilnehmern:
Arrival-Report The
Registration of Foreigners Rule 1939
Das semiprofessionelle A4-Formular für Einzelpersonen kannst Du hier als Winword.Doc laden. Weihnachten in Indien ?
Weihnachten fällt in die klimatisch günstigste und daher beliebteste Reisezeit für Indien: November bis März. Von Mitte Dezember bis Mitte Januar ist die Hochsaison, und das nicht nur des angenehmen Klimas wegen. Viele weihnachtsmüde Europäer wollen an den Festtagen möglichst weit weg vom Rummel sein. Wer zu Weihnachten jedoch bei uns in Kerala ist, entkommt dem Fest nicht ganz. Hier, wo die meisten Christen Indiens leben, wird das Weihnachtsfest besonders inbrünstig gefeiert. Für Europäer, die vornehmlich dem Konsumterror des weihnachtlichen Geschenkerummels entgehen wollen, ist das ein echtes Erlebnis. Geschenke sind hier nicht üblich. Da sich hier zwei Kulturen austauschen, ist es natürlich nicht falsch, ein paar Kleinigkeiten für die Familie - insbesondere die Kinder - dabei zu haben. Die indischen Gastgeber wissen natürlich von unserer Tradition, zu Weihnachten Geschenke auszutauschen. Ein Weihnachtsgeschenk ist hier jedoch kein Muß, sondern etwas besonderes. Schokoladenweihnachtsmänner bereits im Oktober in den Regalen der Supermärkte - so was gibt's hier nicht. Trotzdem sind die Basargassen mit beleuchteten Weihnachtssternen und Girlanden geschmückt. Auch im Busch um die Farm haben die Bauern in der Adventszeit beleuchtete Weihnachtssterne an den Palmen aufgehängt. Es ist eine exotische Weihnachtsstimmung, die so manchen wieder an den Ursprung des Festes zurückbringt. Auch wenn der Ritus völlig anders ist als bei uns. Aber genau das suchen wir ja, oder? Für welches Alter sind KD-Reisen geeignet ?Wenn ich das Durchschnittsalter unserer Gäste mit etwa 50 angeben würde, sagt das überhaupt nichts aus. Wir hatten in den letzten Jahren Gäste im Alter von 3 bis 80 Jahren - und alle haben es überlebt ;-) Im Ernst: Wir haben Gäste aus allen Altersklassen, und auch für Menschen jenseits der 65 ist unser Programm nicht zu stressig. In den letzten Jahren sind sogar die Zahlen der jung gebliebenen Alten gestiegen. Vielleicht liegt's daran, daß so manche/r für eine solche Reise erst Zeit hat, wenn sie/er das Berufsleben hinter sich hat. Eine Kerala Discovery ist schließlich kein Wochenendtrip. Kinder sind bei allen Gastgebern willkommen. Ich bemühe mich sogar, die Familienreise zu fördern und errechne die höchstmöglichen Kinderrabatte - schließlich sind wir bei Familien zu Gast, die traditionell mit 3 Generationen unter einem Dach leben. Nur gegen die Flugpreise kann ich nichts unternehmen. Meist sind die Kleinen auch wesentlich schneller in der fremden Welt akklimatisiert. An Hitze und fremdes Essen gewöhnen sie sich leichter als die Großen. Wie gesagt - Kinder sind überall willkommen. Doch aufgrund der Reisestruktur ist eine Kerala-Reise etwas besser für Reisen mit Kindern geeignet. Raju Vettikavumgal und seine Frau Lovely haben selbst 4 Kinder, und unsere Kinder werden mit besonderem Hallo aufgenommen. Wie sind die "technischen Daten" Indiens?FLÄCHE: 3.287.365 qkm. BEVÖLKERUNGSZAHL: 1.027.015.247 (2001). BEVÖLKERUNGSDICHTE: 308.4 pro qkm. HAUPTSTADT: Neu-Delhi. Einwohner: 7.206.704 (1991). Geographie:
Indien grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an China, Nepal und Bhutan und im Osten an Bangladesch und Myanmar. Die Westküste des riesigen Subkontinents liegt am Arabischen Meer, die Ostküste am Golf von Bengalen, und im Süden liegt der Indische Ozean. Sri Lanka liegt südöstlich von Indien, die Malediven liegen in südwestlicher Richtung im Indischen Ozean. Die nordöstlichsten indischen Bundesstaaten und Hoheitsgebiete sind durch einen Landstreifen mit der Hauptmasse Indiens verbunden. Das Land läßt sich grob in drei Regionen aufteilen: das Himalaya-Gebirge, welches mit einer Länge von 3500 km die Nord- und Ostgrenze Indiens bildet, das Flußnetz und -delta des Ganges, das den ganzen Norden durchzieht und das im Süden anschließende Hochland des Dekhan mit den Randgebirgszügen der Westlichen und Östlichen Ghats. Staatsform:
Bundesrepublik (im Commonwealth) seit 1950. Verfassung von 1950. Zweikammerparlament: Haus des Volkes (Lok Sabha; 545 Mitglieder) und Rat der Staaten (Rajya Sabha; 245 Mitglieder). Staatsoberhaupt: APJ Abdul Kalam, seit 2002. Regierungschef: Atal Behari Vajpayee, seit 1998. Wahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre durch ein Wahlmänner-Kollegium. Unabhängig seit 1947 (ehemalige britische Kolonie). Sprache(n):
Hindi, die Nationalsprache, wird in der Devanagri-Schrift geschrieben und von ca. 30% der Bevölkerung gesprochen. Daneben gibt es 17 gleichberechtigte Regionalsprachen, u. a. Bengali, Gujarati, Marathi, Punjabi, Sanskrit und Urdu im Norden sowie Tamil und Telegu im Süden. Englisch ist weit verbreitet. Religion:
81% Hindus, 12% Moslems (8% Sunniten, 3% Schiiten), 2,3% Christen, 2,1% Sikhs, 0,9% Buddhisten und andere Glaubensrichtungen. Ortszeit:
MEZ + 4,5 - in der Sommerzeit 3,5 Std.(UTC + 5,5). Wie steht's mit der Kommunikation?Telefon:
Selbstwählferndienst ist nicht weit verbreitet, auch Telefonzellen nach unserem Muster gibt es kaum. Dafür kann man selbst in den Dörfern in Läden und Hotels kostenpflichtig telefonieren. Achte auf die gelben Schilder PTO (Public Telephone Office) oder auch nur ISD/STD - dort sitzt meist jemand, der für Dich wählt. Wenn er Dich zum Telefonieren in eine Kabine schicken kann, ist das schon Luxus. Die besseren PTOs bieten auch Faxdienste an Landesvorwahl: 91 Mobiltelefon (Handy):
GSM 900. Netzbetreiber: z.B. Airtel. Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich in vielen Gegenden noch auf die größeren Städte. Die Netzabdeckung wächst allerdings progressiv, da es in Indien wegen der schlechten Leitungen bereits mehr Mobiltelefone gibt als Festnetzanschlüsse. Mit einer Prepaidkarte eines örtlichen Anbieters kann man die teuren Roamingkosten Deines deutschen Handyvertrags umgehen. Mehr im Kapitel "TravelNews" Wie für das Einchecken in Hotels nützlich, haben sich Kopien von Pass und Visum auch beim Kauf von Prepaid-Karten bewährt: Da brauchst Du 2 Passkopien und 1-2 Passbilder! Schildere genau, wo und wohin Du telefonieren möchtest, damit Du den richtigen Tarif bekommst. In Indien gibt es das National Roaming zwischen den einzelnen Bundesstaaten. Stelle sicher, dass Deine Karte alle besuchten Bundesstaaten abdeckt. Fax:
Achte auf die Schilder "ISD/STD" in den Straßen. Sie weisen auf öffentliche Telefone hin. Mit dem Zusatz "FAX" oder "FACSIMILE" bieten sie auch Faxdienste an. Die meisten 5-Sterne-Hotels sowie die Büros des Overseas Communication Service bieten Faxdienste an. Internet
& E-Mail:
Internetanbieter sind z.B. VSLnet (Internet: www.vsnl.net.in) und Narmada (Internet: www.narmada.net.in). Internetcafés sind landesweit vorhanden. Hotels haben vermehrt WiFi (Wlan), das Gäste gratis oder gegen kleine Gebühr nutzen können. Post:
Luftpost nach Europa benötigt etwa eine Woche. Briefmarken werden oft auch in Hotels verkauft. Deutsche Welle:
Da sich der Einsatz der
Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es
sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen
Welle (Tel: (+49) Dear-Family-Letter - warum vor der Reise an die Gastgeber schreiben?Wenn ich nach Teneriffa fliege, schreibe ich doch dem Hotelier auch nicht vorher einen Brief! Nun, höflicher wäre es schon - aber ein solcher Pauschalurlaub reduziert sich auf die kostenpflichtige Dienstleistung. Die bezahle ich, und damit hat es sich. KD-Gäste hingegen erwarten mehr. Im Gegenzug wird bei diesem Kulturaustausch auch mehr vom Gast erwartet. So wie wir neugierig sind auf die exotischen Lebensweisen - so sind auch die Gastgeber neugierig auf unsere Lebensumstände. Der DFL hat somit auch symbolischen Wert. Er grenzt uns ab vom normalen Hoteltourismus und begründet ein persönliches Verhältnis vom ersten Urlaubstag an. Den DFL schreiben wir nur für den Hauptgastgeber, der unsere Tour vorbereitet und die Türen zu den weiteren Gastgebern öffnet. In Kerala ist das Raju Vettikavumgal und seine Familie. In Nordindien ist es die Familie des Maharaj Chandrashekhar Singh. Das erwünschte Foto ist im übrigen nützlich für die Identifikation bei der Ankunft am Flughafen. Alles Wissenswerte zum Dear-Family-Letter in den Reisehinweisen. Malaria? Dengue? Wie ist das mit Impfungen?Aktuelle Gesundheits- und Impfhinweise für Indien findest Du hier beim Centrum für Reisemedizin Grundsätzlich sind keine Impfungen vorgeschrieben - welche Prophylaxe zu empfehlen ist, hängt von der jahreszeit und der aktuellen Risikolage ab. Alles, was mit der Gesundheit zusammenhängt, erscheint aktuell in den wöchentlichen InderNettNews und wird dann bei besonderer Wichtigkeit in den TravelNews aufgenommen. Wann ist die beste Reisezeit ?Grundsätzlich kann man das ganze Jahr über nach Indien fahren. Zumindest in die Provinzen, die Kerala Discovery anbietet. Dennoch gibt es einige Regionen, die man unter Umständen meiden sollte. Grundsätzlich liest man pauschal überall: Im Norden von Oktober bis März, Himalaya von April bis Juli, im Süden von Oktober bis Mitte Februar. In den übrigen Gebieten von November bis März. Für unsere Lieblingsziele kann man das genauer beleuchten: Kerala beispielsweise hat die üppigste Regenzeit. Von Juni bis Ende Oktober tobt der Monsun. In dieser Zeit kann man – wie es auch die Inder traditionell tun – eine Ayurvedakur machen. Von einer Erlebnisreise aber würde ich in dieser Zeit absehen. Natürlich kann man auch hier keine festen Regeln aufstellen. Wilburg & Peter – Lehrer vom Bodensee und auf die Sommerferien angewiesen – hatten im vergangenen Juli eine tolle Reise und sogar Sonne auf den Fotos. Aber eine Schönwettergarantie hat man in Kerala doch eher im Herbst und Winter, und das ist auch gut so. Im Sommer brauche ich keine indische Sonne... In Gujarat und Rajasthan kann es in der Vor- und Nachmonsunzeit sehr heiß werden. 45-50 Grad sind vorgekommen. In Orissa muß in den Monaten Oktober und November mit Stürmen gerechnet werden. Wie ist das mit den Reiseterminen?Im Grunde kannst Du Deinen Abreisetermin selbst aussuchen. Sende einfach eine Email! Ob wir Deinen Wunschtermin annehmen können, richtet sich nach der Verfügbarkeit der Gastgeber und der Flüge. Da die Familien sich individuell um die Gäste kümmern und uns auch auf den geplanten Touren begleiten, ist es gelegentlich schwierig, falls Dein Wunschtermin in eine Periode fällt, in der bereits Gäste angemeldet sind. Soweit solche Termine im Kapitel "Termine & Preise" vermerkt sind, ist es am einfachsten, sich diesem Termin anzuschließen oder einen anderen Zeitraum zu wählen. Ich berate Dich gern! Weniger flexibel ist die Terminwahl bei Reisen, die an Festivals gebunden sind. Die Rajputana Discovery zur Zeit der Pushkar Mela muß entsprechend früh beginnen, damit das Erlebnis dieses farbenprächtigen Spektakels stressfrei in den Routenplan paßt. Wenn Du in den Hochsaisonzeiten der Airlines reisen willst, ist nicht nur mit Saisonzuschlägen auf die Flugtickets zu rechnen. Auch Wartelisten entstehen bereits viele Monate vor den Sommerschulferien oder der Weihnachtszeit. Organisierst Du auch für Schweizer, Österreicher etc. ?Nach den IATA-Bestimmungen ist es nur eingeschränkt möglich, von Deutschland aus Flüge ab Wien, Zürich, Amsterdam etc zu buchen. Ihr könnt aber jederzeit eigene Flüge buchen, und ich arrangiere die Reise abzüglich der Flugpauschale: Due nennst Deine Flüge, und die Gastgeber holen die wie gewohnt am Airport ab und bringen Dich - meist unter Tränen - am Ende auch wieder zum Flughafen zurück. Sofern wir Airlines nehmen, die kostenlose Anschlussflüge ab deutschen Flughäfen anbieten, können wir sehr preiswert auch von hier aus buchen. Wir lassen den Anschlussflug einfach fallen, und Ihr steigt in Wien oder Zürich in die Maschine nach Mumbai oder Delhi. (Das ging mit Swiss, Austrian Airlines, und war billiger als in Euren Heimatländern. Das Visum für Indien: Wie, wo, wann?Ein Visum ist erforderlich. KD besorgt es nicht - Du musst Deinen Antrag selbst stellen. Du bekommst ihn mit allen notwendigen Hinweisen mit der Reisebestätigung - oder bei kurzfristigen Reisen auf der Seite "Reisehinweise" zum Download. Unsere KD-Gäste bekommen das Formular mit der schriftlichen Reisebestätigung. Du sollst den Antrag nicht zu früh einreichen. Da die Visumsfrist mit der Eintragung in Deinen Reisepass zu laufen beginnt, wünschen die ind. Konsulate den Antrag max. 4 Wochen vor Abflug. Per Post dauert es 7-10 Tage, bis Du Deinen Pass mit Visum zurück hast. Da die Visumsgebühren im Internet an vielen verschiedenen Adressen veröffentlicht werden und nicht alle immer auf dem neuesten Stand sind, hat sich ein Blankoscheck bewährt. Wenn der Antrag und seine erforderlichen Anlagen unvollständig oder falsch sind, bekommst Du Deinen Pass kommentarlos ohne Visum wieder zurück. Dann kann die Zeit knapp werden - achte also darauf, daß Dein Pass mindestens noch 6 Monate gültig ist, alles richtig ausgefüllt ist, die Unterschrift nicht fehlt und die Einzahlungsquittung bzw. Scheck, 2 Passbilder und Dein Reisepass beigefügt sind. Die Flüge: Linie, Charter, Preise etc.?Die Flüge müssen nicht zwingend von KD gebucht werden - jeder, der durch Beziehungen oder gut gepolsterte Meilenkontos mit einer eigenen Buchung besser fährt bzw. fliegt, kann dies natürlich tun. Die Flüge besorge ich über eine IATA-Agentur. Es sind grundsätzlich Linienflugtickets renommierter Airlines, die bei Ausstellung bar bezahlt werden müssen. Das Risiko bei Charterflügen, daß man im Fall einer Insolvenz im Ausland hängen bleibt, besteht nicht. Soweit die Flüge im Reisepreis enthalten sind, sind es immer die preiswertesten Tarife der Economy Class. Bei gleicher Leistung wird die Economy Class zu mehreren unterschiedlichen Preisstufen verkauft. Wenn die Buchung zu beliebten Terminen (Schulferien, Weihnachtszeit, Ostern etc) nicht mehr möglich ist, weil die Kontingente ausgebucht sind, wird für die nächsthöhere Tarifstufe ein Zuschlag berechnet. Bedenke, daß für die Hochsaison die preiswerten Klassen bereits 7-8 Monate vor Abflug ausgebucht sind. Und das, obwohl zu diesem Zeitpunkt manchmal die neuen Preise überhaupt noch nicht veröffentlicht sind. Also rechtzeitig anfragen! Immerhin biete ich eine unverbindliche Gratisreservierung vor Abgabe des Reiseantrags!
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Power-Cuts (Stromausfälle)
kommen im ländlichen Indien täglich vor – in den Großstädten ist die
Versorgung besser. Aber auch dort gibt es Sparmaßnahmen: Im wöchentlichen
Wechsel wird einem Stadtviertel nach dem anderen für eine Stunde der Strom
gekappt. Natürlich nicht am Vormittag –
Adapterstecker? Obwohl die indischen Steckdosen für mehrere Normen ausgelegt und daher 3 bis 5 Buchsen haben, stimmt der Buchsenabstand mit dem unserer Stecker nicht ganz überein. Das gleicht sich bei unseren flachen Eurosteckern aber aus, weil die Stifte dünner sind - paßt, wackelt und hat Luft. Und es funkt(ioniert) sogar. Wer dem Braten (und den Funken) nicht traut, schaltet vor dem Einstecken die Steckdose aus - es ist immer ein Schalter daneben. Wer ein Gerät mitnehmen möchte, das mit einem geerdeten Schucostecker ausgerüstet ist (der Runde mit den dicken Stiften, z.B. am Fön), sollte ihn vorher wechseln. Der paßt nämlich nicht. Auf meiner ersten Reise hatte ich so einen tollen Multi-Reisestecker mit, der überall auf der Welt passen sollte. In Indien paßte er nicht…
Zuverlässig gefiltertes „Mineral Water“ gibt es überall in Plastik-Literflaschen. Auf der Farm in Kerala kommt das Wasser aus dem eigenen Brunnen aus der Leitung – herrlich weich und trinkbar. Unterwegs eher vorsichtig – das in allen Restaurants zum Essen gereichte Wasser lehnt besser ab. Kronenkorken bei unterwegs gekauften Limoflaschen untersuchen: Manch dubioses selbstgebasteltes Getränk wird in Markenflaschen gefüllt und mit gebrauchten Kronenkorken verschlossen.
Deine Wäsche kann fast überall innerhalb von 24 Std gewaschen werden, und die Gebühren dafür sind immer minimal - gelegentlich auch das Ergebnis. Auch ein gewisses Risiko, daß mal etwas verlorengeht, sollte beachtet werden und die Wäsche zumindest vorher gezählt werden. Die Kleidung sollte widerstandsfähig sein, denn die Wäscher/innen gehen recht rauh damit um. Bügeln ist nicht immer möglich, und wenn - dann ist das Resultat ebenfalls nicht sensationell.
Sollten die Gastgeber anbieten, selbst für Dich zu waschen, kann es ratsam sein, die Leibwäsche selbst im Waschbecken des Zimmers zu waschen, um die Familien nicht zu kompromittieren.
Das ist ein schwieriges Thema. Wir sind dazu nicht verpflichtet – verpflichten andererseits (in Rajasthan) die Gastgeber zu einem Gegengeschenk. Das habe zumindest der Keralafamilie schon fast abgewöhnt - aber ihren Pfeffer darfst Du sicher annehmen.... Möglicherweise fällt auch Dir etwas ein, was ganz typisch für die Region ist, aus der Du kommst.
Ergänzend dazu: Ich mache keine Vorschläge. Geschenke sind Herzensangelegenheiten, die man nicht abkupfern sollte. Laß Dir etwas einfallen, und ich beurteile gern Deine Ideen. Bedenke dabei, daß die Familie keine Entwicklungshilfe braucht. Viele Bilder aus Indien zeigen das Land "so herrlich primitiv". Da kommt der eine oder andere vielleicht auf mittelalterliche Geschenkideen für Eingeborene (Glasperlen, Spiegel, etc). Alles, was wir hier schätzen, gibt's auch dort - aber unsere Geschenke genießen unabhängig von ihrem Geldwert hohes Ansehen, weil sie aus Europa kommen.
In Kerala ist es ja einfach: Da haben wir nur eine Gastgeberfamilie - allerdings mit 10 Kindern.
In Rajasthan empfehle ich hauptsächlich Maharaj Chandrashekhar und seine Frau Rani Bhavna, unsere Hauptgastgeber.
In Gujarat sollten wir an den Maharana Vikram Sinh und seine Gemahlin Maharani Gyaneshwari Devi denken. Erst in zweiter Linie an den Escort (Guide) der von der Familie Chandras aus Jodhpur kommt und Euch auf der ganzen Reise begleitet. Er erwartet allerdings eher ein Bakschisch von allen Teilnehmern am Ende der Reise.
In den Hillstations findest Du den wärmsten Empfang bei unserer Freundin Bhuvan in Jeolikot (b. Nainital). Und auch auf dieser Reise haben wir einen Escort aus Jodhpur dabei.
In Orissa ist unsere Hauptgastgeberin Sanghamithra "Mitra" Jena aus Bhubaneswar.
Darüber hinaus habe ich immer ein paar deutschlandtypische Kleinigkeiten in Reserve. Man trifft so viele nette Menschen, die man unmittelbar ins Herz schließt und die für ihre Hilfsbereitschaft keinerlei Gegenleistung erwarten. Gerade dann macht es Freude, ein kleines Mitbringsel überreichen zu können
Vielleicht ist es besser, nur für die Kinder etwas mitzubringen. Nicht nur für die der Gastgeber, sondern auch für die Kinder in den Dörfern habe ich gern ein paar Kleinigkeiten in der Tasche. Aber Vorsicht: Allzu öffentlich Verschenktes hat den gleichen Effekt wie die allbekannte Flöte aus Hameln...
Was wenig Platz wegnimmt und trotzdem ein großes Hallo in den Dörfern garantierte, waren Luftballons und eine dieser Blechflaschen mit Seifenlösung und Blasering am Stöpsel: Stelle Dich am Dorfrand hin und mache Seifenblasen. Du wirst sehen, zuerst kommen die Kleinen und dann auch die Großen. Das hat sogar in den Dörfern besonders scheuer Stammesgemeinschaften in Orissa gewirkt.
Übrigens: Wer ein paar dieser kleinen Hotelseifen gesammelt hat, macht den Frauen und Mädchen am Dorfbrunnen eine Riesenfreude!
Man könnte es vermuten: In Indien gibt es Yogalehrer in jedem Dorf. Ganz so ist es sicher nicht, aber auf der Kerala Discovery ist Yoga kein Problem. Ein guter Yogalehrer wohnt in der Nachbarschaft unserer Farm. Deine Interessen erfahre ich ja bei den Reisevorbereitungen, und wenn Du ankommst, ist Entsprechendes vorbereitet.
In Rajasthan ist Vijai Singh aus Jodhpur zu empfehlen. Er ist ein ausgezeichneter Yogi und begleitet unsere Gäste in der Verlängerungswoche. Kalinga- und Gujarat-Reisende sollten mich fragen - ich werde herausfinden, wo dort der beste Zugang zu Materie ist.
Über allem steht natürlich, daß wie bei der Ayurveda im Rahmen einer Erlebnisreise keine Intensivkurse möglich sind. Schnupperkurse und gelegentliche Sitzungen sind aber kein Problem.
Nein - den gibt's für unsere Indienabenteuer nicht. Auch keine Insassenunfallversicherung für den Jeep - nicht mal der Rücktransport Deiner Leiche ist versichert! Ist es nicht furchtbar? Euer Leben ist bei KD ebenso in Gefahr wie Dein Vermögen!
Nämlich gar nicht.
Unsere Überlebensquote ist seit 20 Jahren auf schätzungsweise 150 Prozent. Nicht, weil man von einer Indienreise á la KD schwanger zurückkehrt, sondern weil Indien belebt und - beispielsweise durch Ayurveda - verjüngt. Aber jetzt mal ernst: Kerala Discovery hat hauptsächlich reiseerfahrene Gäste, die gewöhnlich ihre Reisen selbst planen. Und die haben vermutlich ein etwas anderes Risikobewusstsein.
Anlässlich einer Anfrage für eine Kerala Discovery fiel nach langer Zeit wieder einmal die Frage nach dem Sicherungsschein. Dabei fiel mir wieder einmal auf, daß eigentlich fast nie nach dieser Insolvenzversicherung gefragt wird - obwohl sie schon seit über 10 Jahren bei allen Reiseveranstaltern selbstverständlich ist.
Pleiten von Reiseveranstaltern waren in den frühen 1990er Jahren Anlass für aufsehenerregende Nachrichtenmeldungen. Touristen saßen im Ausland fest, weil die Veranstalter die Charterflüge nicht bezahlt hatten. Seit 1994 ist daher laut BGB gesetzlich geregelt, daß Reiseveranstalter vor Beendigung einer Reise Zahlungen auf den Reisepreis nur annehmen dürfen, wenn sie vorher einen Sicherungsschein ausgehändigt haben.
Kerala Discovery ist nach BGB § 651.k als Gelegenheitsveranstalter von dieser Pflicht befreit. Ich bin froh darum, denn eine solche Reisepreisversicherung würde bei so wenigen Gästen unsere Indienreisen um ca. 250-300 Euro verteuern. Und das zur Absicherung eines Risikos, das es in dieser Form bei unseren Reisen gar nicht gibt.
KD beschafft ihren Gästen Linienflüge, die noch vor Eurem Abflug bar bezahlt sein müssen. Wäre das nicht der Fall, würde man Euch beim Einchecken mitteilen, daß Euer Flug storniert wurde. Charterflüge gibt es bei uns nicht. Beruhigend ist auch, daß die Reisegelder für die Gastgeberfamilien bereits bezahlt sind, wenn Ihr in Indien ankommt.
Der Reisepreissicherungsschein ist also eine Versicherung gegen die Insolvenz des Veranstalters - nicht zu verwechseln mit der Reiserücktrittskostenversicherung RRV). Die wiederum sichert Dich gegen Verluste, die durch Stornoquoten entstehen, weil Du wegen z.B. Krankheit, Jobverlust oder Todesfall in der Familie die gebuchte Reise nicht antreten kannst.
Diese RRV halte ich für wichtig. Ich hätte sonst ein schlechtes Gewissen, Euer Geld gem. der KD-Spielregeln in Höhe der Rücktrittskosten einzubehalten. Einerseits entstehen mir Stornokosten bei den Flügen und von den Gastgebern will ich auch ungern Geld zurückverlangen - andererseits trifft Euch in den meisten Fällen ja auch keine Schuld.
Bis 2002 habe ich die RRV gleich mit in den Reisepreis eingerechnet und Euch die Versicherungsscheine der Hanse-Merkur-Reiseversicherung mit den Reisedokumenten überreicht. Aber die Hanse-Merkur hat mir die Agentur weggenommen, weil wir zu wenig Gäste - sprich: Versicherungsabschlüsse bringen. Gleichzeitig haben sie aber auf Ihrer Webseite mit dem Quickbooking eine einfache Möglichkeit geschaffen, die RRV selbst abzuschließen. Und das empfehle ich. Klick hier zur Hane-Merkur-Onlinebuchung...
Was ihr jetzt noch fragt, hilft mir, diese FAQ zu vervollständigen – kommt ja nicht auf den Gedanken, daß ihr mir lästig werdet – auch wenn Ihr bei steigendem Reisefieber in den letzten Tagen vor Abflug täglich mehrmals anruft! So wie dieses Merkblatt sich ständig verändert, ist es dennoch möglich, daß sich das eine oder andere als überholt oder geändert erweist. Helft mir besonders dann, diese Erfahrungssammlung aktuell zu halten!
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