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Indische
Kunst, Kunstgewerbe & Antik Klick über den
INHALT (Letztes Update 20.12.11) Vorwort: "Kunst oder
Kunstgewerbe ?" 12.09.11:
"PayPal mit Blitzlieferung" im Shop 31.07.11:
Rückwärtsauktion: "Sofort kaufen" mit Preisvorschlag 12.06.11:
Bernds Spaßbeschreibungen 01.06.11:
Goldene Zeiten: Bronze Mannuskulpturen ! 27.03.11:
Der verschollene Container ist da 06.02.11:
Unheilbarer Triebtäter heute 10 Jahre in Haft Indienkunst
für den virtuellen Marktplatz Geburtstagscontainer
am Horizont 27.11.10:
Neue Skulpturen eingetroffen 14.05.10:
Ärgerliche Negativbewertung durch Legastheniker 02.04.10:
Track & Trace - praktische Freeware 05.02.10:
Spam-Ordner: Tägliche Überprüfung ein Muss?
Spamfilter
- Segen und Horror gleichermaßen Richtige
Einstellung ist nicht Sache des Verkäufers 05.02.10:
"Gebraucht" = "Neu" ? Was
bedeutet denn "Patinieren"? 03.10.09:
Ab sofort enden die eBay-Auktionen am 15.07.09: Bei
PayPal-Zahlung beachten Ohne Ebay:
"Auktion verpaßt - kann ich's trotzdem haben??" 08.06.09:
KD-Aktion "Deko & Einrichtung" KD-Werbewochen
"Deko & Einrichtung" 21.04.09: Wie
finde ich die Neuerscheinungen? 04.04.09:
Premiere für die ersten Kerala-Raritäten 25.03.09:
Mein Kerala-Container ist da! 05.02.09:
Meine neue Lieferung aus Kerala 01.01.09:
Meine Aktion "Kostenlose Lieferung" Herunterhandeln
& Selbstabholer Dauer der
Aktion "Frei-Haus-Angebote" 01.01.09:
Keine "Anfrage an den Verkäufer" über eBay!! 24.11.08:
Weiterhin bis 50% Rabatt auf "Altware" Wie unterscheide
ich Rabattartikel von Neuzugängen? 10.10.08:
Meine Südindien-Schätze sind auf dem Weg Government-Shops:
Spinnweben zwischen den Knien Silberstreif
... äh, Container am Horizont 27.09.08:
Die letzten Prunkstücke heute ausgepackt 07.09.08:
Die Container aus Kerala kommen (?) Verfolge
hier die Neuerscheinungen Stück für Stück 15.07.08:
"Wie finde ich Deine neuen Artikel?" 11.07.08:
Der erste Container ist da! Weiter
Räumungsrabatte im KD-Shop 18.03.08:
Meine Einkaufstour nach Indien 28.12.06:
Danke für Euer Vertrauen - Bewertungsjubiläum 3.000 ! Schönes
schnell und freundlich geliefert 15.09.06:
Der Ebay-Shop ist zu - es lebe der neue KD-Shop: Abkehr von eBay? Kinderleichtes
Sammeln und Einkaufen 7.02.06
Fünf Jahre Ebay - Danke an Euch alle! Vom
Antikmarkt auf den Onlinemarkt 10.07.:
Bronzen aus "verlorener Form" ? Die Kunst
in Diaschau und Video 17.04.:
Bernds "aufgeblasene" Artikelbeschreibungen Trotzdem
schnelle Navigation möglich
Vorwort: "Kunst oder Kunstgewerbe ?"Namashkaram, liebe eBay-Freundinnen & -freunde! Der Druck auf das indische Kunsthandwerk ist groß. Die meisten Produkte sind mittlerweile zu Souvenirs verkommen. Zwischenhändler drängen die Handwerker zu immer schnellerer und billigerer Produktion. Das Ergebnis ist eine Schwemme von Waren ohne Qualität, die nur noch schwach an ihre ruhmreichen Vorgänger erinnern. Denn die Stärke des Kunsthandwerks liegt darin, dass es tief verwurzelt ist mit dem Alltag der Menschen. Es wurde nicht nur für den höfischen und städtischen Markt produziert, sondern es ist ein Teil der sozialen Struktur und der kulturellen Tradition in Indien. Deshalb konnte es auch bisher die moderne Technologie, den Touristenhandel und den veränderten Lebensstil des 21. Jahrhunderts überdauern. Ich muss auf meiner Suche nach schönen Dingen nur die Souvenir-Basare der Touristen meiden. Dort bekomme ich nur die halbe Qualität zum 10-fachen Preis. So lange die Handarbeit noch billiger als industrielle Fertigung ist, wird das indische Kunsthandwerk überleben. Dabei ist hier das Kunsthandwerk nicht eine niedere Form von Kunst wie bei uns. Die Grenzen sind fließend, und eigentlich dürfte ich nur von Indienkunst sprechen. Den Begriff "Kunstgewerbe" benutze ich in Deutschland, weil wir darunter kunstvoll handgearbeitete Gebrauchsgegenstände verstehen. In Indien ist jedoch auch eine geschnitzte Götter-Skulptur ein Gegenstand des täglichen Gebrauchs. Sammler seit
25 Jahren
Nach fast 25 Jahren des Sammelns und Verkaufens schöner Handicrafts aus Indien habe ich im Frühjahr 2002 begonnen, einen Teil meiner Sammlung bei Ebay anzubieten. Mit unerwartetem Erfolg, für den ich mich bei allen Interessenten herzlich bedanke! Während bisher nur meine Indienreisen online waren, betrat damit nun auch mein „zweites Standbein“ das virtuelle Parkett. So schnell kann ich dem gar nicht gerecht werden: Einen detaillierten Online-Shop mit Warenkorbsystem gibt es erst seit kurzem. Ich bin kein fanatischer Sammler, der ein einmal erworbenes Stück nie wieder hergibt. Von Anfang an habe ich immer die Abwechslung geliebt. Die Vielfalt der indischen Kunst und des Kunstgewerbes ist so groß, dass zwangsläufig auf jeder Reise neue Wünsche wach werden. Da der Sammelleidenschaft in meinem Haus natürliche Grenzen gesetzt sind, müssen dann einige Stücke weichen. Dabei geraten zwangsläufig auch besonders schöne Einzelstücke unter den Hammer. Denen trauere ich dann lange Zeit hinterher, weil ich auf den folgenden Reisen feststellen musste, dass so was gar nicht mehr zu bekommen ist. Das ist ein schweres Los für einen Sammler. Es wird nur durch die Vielfalt auf den indischen Basaren getröstet, die hoffentlich noch lange so bleibt. Durch meine Onlinepräsenz habe ich nun ein virtuelles Schaufenster, bei dem es keinerlei geografische Grenzen gibt - es ist weltweit zugänglich und der Interessentenkreis wird höchstens durch sprachliche Barrieren eingeschränkt. Warum also nicht das Gute mit dem Nützlichen verbinden und die eigene Sammelleidenschaft durch den Verkauf schöner Dinge finanzieren? So kaufe ich von Mal zu Mal mehr ein und folge auf den indischen
Basaren auch Euren Wünschen. Damit ich auch schöne Handarbeiten bieten kann,
die ich selbst nicht sammle. Bei allem aber verliere ich den Spaß nicht aus
den Augen und bleibe klein. Je größer so ein Geschäft wird, desto mehr artet
die Sache in Arbeit aus Seit Mitte Juli 2005 gibt es den Kerala-Discovery-Shop - zunächst bei eBay und seit September 2006 auf eigener (gebührenfreier) Plattform. Damit mache ich meine Sammlung schon deutlich transparenter für Euch, und die Zahl der ständig verfügbaren Kunstwerke hat sich in kürzester Zeit vervierfacht. Und nun Danke und "good
(e)buy" - Euer Meine Asiatika-News12.09.11: "PayPal mit Blitzlieferung" im ShopUm PayPal kommt man als Händler heute kaum noch herum. Dabei gewinnt man letztlich nut wenige Stunden, bis das erworbene Schätzchen beim Kunden eintrifft. Dadurch, dass die gefühlte Schnelligkeit durch die sofortige Zahlungsbestätigung den tatsächlichen Zeitgewinn weit übersteigt, nutzen immer mehr diesen Bezahldienst. Natürlich zahlt kein Anbieter die nicht unerheblichen PayPal-Gebühren aus der eigenen Tasche. Sie fließen entweder in die Artikelkalkulation mit ein oder werden - wie in meinem Shop - gesondert berechnet. Dafür sorge ich auch dafür, dass die Ware möglichst schnell bei der Post eingeliefert wird. Wenn Du allerdings einen kleinen Artikel kaufst und die Sendung weniger als 500 Gramm wiegt, berechnet der Shop den Versand als "Warensendung unversichert" - in der Kombination mit "PayPal-Blitzlieferung" ist das jedoch kontraproduktiv. Weil die Post sich mit den Bücher- und Warensendungen reichlich Zeit lässt. Ein Versandweg von 4-5 Tagen, auf den ich keinen Einfluss habe. Sollte also eine Bestellung besonders dringend sein, frage vorab nach der Umbuchung auf versicherten Paketversand. Kostet mit 6,95 Euro fast doppelt so viel wie die Warensendung - ist aber in den meisten Fällen schon am nächsten Tag bei Dir. 31.07.11: Rückwärtsauktion: "Sofort kaufen" mit PreisvorschlagBei der normalen Auktion steigt der Startpreis und bei Ende gewinnt der Höchstbietende. Beim eBay-Festpreisangebot mit Preisvorschlag ist es umgekehrt. Durch geschicktes Verhandeln erstehst Du den Artikel deutlich günstiger als ausgeschrieben. Seit 4 Wochen habe ich dieses Verfahren im Test - nun zeigen sich die ersten Ergebnisse. Im Gegensatz zur klassischen "amerikanischen" Rückwärtsauktion verlaufen die Preisangebote und Gegenvorschläge eher intim. Die andere bekommen nichts davon mit. Plötzlich ist der Artikel, der eben noch 99 Euronen gekostet hat, für 67 Euro als verkauft deklariert. Dumm gelaufen für die Beobachter, die sich noch nicht zu einem Angebot durchringen konnten. Denn eines ist wichtig zu wissen:
Die meisten Sammlerstücke, die ich im letzten halben Jahr
bekommen habe, sind Einzelstücke! Man tut also gut daran, die Chance rechtzeitig zu nutzen. Rechts siehst Du mein Banner zum Thema, das in diesen Tagen über meinen Artikelbeschreibungen über die laufende Aktion informiert. Nun ist im Moment Reisezeit und die Asiatikasammler zum größeren Teil auf der Flucht vor dem enttäuschenden deutschen Sommer. Deshalb muss diese Sofortkauf-Aktion noch ein paar Wochen laufen, bevor mir die Ergebnisse eindeutig zeigen, ob dieses Verfahren Euch gefällt oder nicht. Emails zum Thema freuen mich natürlich sehr! eBay-Technik unzuverlässigMit den bisherigen Ergebnissen kann ich noch nicht so viel anfangen. Es sind noch zu wenige. Allerdings muss man wohl mit dieser eBay-Technik vorsichtig sein. Ich habe den Verdacht, dass die eBay-Technik in den letzten Wochen bei den Preisvorschlägen und Gegenvorschlägen nicht korrekt arbeitet. Einige Male ging z.B. ein Angebot mit dem Vermerk zuende, ich hätte einen Preisvorschlag abgelehnt. Habe ich aber definitiv nicht. Ein anderes Mal bekam ich den gleichen Preisvorschlag zweimal, und nach meinem Gegenvorschlag war der Vorgang weg. Vielleicht ist es sinnvoll, mich durch einen Klick auf den animierten gelben Umschlag (in der Artikelbeschreibung) per eMail direkt anzusprechen, wenn Du einen Preisvorschlag hast. In jedem Fall aber solltest Du das tun, wenn Du nicht spätest innerhalb von 4 Stunden meine Reaktion bekommst. Ich habe nämlich noch keinen Preisvorschlag ignoriert, sondern alle sofort beantwortet. PreistaktikDa hat man mir vorgehalten, dass ich einen Artikel fast 30 Euro billiger als angeboten verkauft habe - bei seinem Preisvorschlag aber einen Gegenvorschlag mit knapp 5 Euro Rabatt zum Festpreis sende. Nun, der Rabatt richtet sich immer nach dem Einkaufspreis. Der Verkaufspreis muss realistisch sein, sonst lachen einen die Fachsammler ja aus. Habe ich also mal einen Artikel in meiner Begeisterung zu teuer eingekauft, dann kann ich eben nicht so weit runtergehen. Aber bei vielen Artikeln ist ein marktgerechter Startpreis festgesetzt - steht aber einem mäzenatisch günstigen Einkaufspreis gegenüber. Dann ist Dein Verhandlungsgeschick gefragt, den günstigsten Kurs auszuloten. Aber so riesig sind die Spannen heute nicht mehr, dass ich bei einem Sofortpreis von 27,95 einen Preisvorschlag von 10,- als realistisches Angebot empfinde. Bei Mitbürgern, die ihre Verhandlungstaktik auf orientalischen Basaren erlernt haben, kommt so was aber vor. Er bekommt dann kommentarlos meinen Gegenvorschlag mit 25,95 (statt 27,95). Kommenatrlos - nicht emotionslos, denn der Artikel ging wenig später zum faireren Preisvorschlag von 20,- Euro über die virtuelle Theke. 12.06.11: Bernds SpaßbeschreibungenEs stimmt - manches Mal schon produzierte meine verbale Inkontinenz wahrhaft schräge Sekrete. Das sei nicht unbedingt verkaufsfördernd, sagen manche. Eine Artikelbeschreibung muss man schließlich ernst nehmen können ... oder? So zumindest argumentierte dieser Tage ein Verkaufsprofi mit 14tägiger Außendiensterfahrung: "Kein Wunder, dass das Ding ohne Gebot zuende ging!" Als ich ihm sagte, dass das auch nicht unbedingt der Sinn dieser Spaßbeschreibung sei, schüttelte er nur verständnislos den Kopf, murmelte "...dagegen gibt's doch auch sicher was von Ratiopharm", und trollte sich.. Andere haben aber einfach Spaß an meinen albernen Entgleisungen, und Reaktionen wie die folgende waren mir auch eingangs Lohn genug. Lies einmal das Feedback auf mein Angebot "´Kerzen Dingsbums´ aus Schatzkoffer - mit Story! (G56)": eBay-Nachricht vom 12.06.11: "Namaste,
leider kann die Figur in unsere Sammlung nicht aufgenommen werden. Aber es
ist mir ein dringendes Bedürfnis für die Beschreibung und die Herkunftsstory
zu danken. Ich habe wiederholte Male die Beherrschung verloren und
unschicklich laut gelacht. Davon angelockt erschien die beste Ehefrau der
Welt und ich musste ihr undter Zusammenbietung aller Kräfte die Geschichte
vorlesen. Wir sind begeistert und danken Ihnen (Sie haben eine
Spitzenschreibe) für den Moment der Fröhlichkeit. *D*A*N*K*E*
:o) ;o)" Aus einfachem Spaß an der Freud' entstanden die ersten Spaßauktionen bei eBay schon vor über 10 Jahren. Es dauerte nicht lange, und diese Texte begannen sich selbständig zu machen. Sie fanden sich auf vielen Seiten wieder, die sich das Sammeln kurioser Auktionen zur Aufgabe gemacht haben.
Du weißt ja: Nach 90 Tagen werden die Angebote bei eBay gelöscht und verschwinden im digitalen Nirwana - der Klassiker im Auktions-Panoptikum ist dort aber bereits seit Januar 2004 zu sehen. Und lockt mit seinen Originalverknüpfungen die Besucher mitten rein in meine Verkäuferliste. Und in den Shop auch. Ein interessanter Weg, fast kostenlos Werbung zu machen. Andere Unternehmer zahlen eine Menge Geld, um den Traffic auf ihren Seiten zu steigern. Und so ganz wirkungslos verpuffen die Auktionen mit den Spaßtexten ja auch nicht. Sie sind häufig erfolgreich und erzielen Gebote. OK - die meisten enden ohne Gebot. Das liebt aber auch an den Artikeln selbst, die oft nicht jedermanns Geschmack sind, um es mal höflich zu sagen. Urteile selbst - die nachstehenden Angebote haben schräge Texte. Von satirisch bis albern: Relief ´PARIS RAUBT
HELENA´ (019) Kolonialstil Schlüssel Schrank 31 x 26 cm (567) ´Wisch-Nu!´ BIDET
Düse f. jedes Klo (656) Seltene Mini Bronze: ´Ganesh pupst´ (760-2) ... und es folgen sicherlich weitere!
01.06.11: Goldene Zeiten: Bronze Mannuskulpturen !Bisher gibt es die Skulpturen aus heiligem Mannu traditionell nur bunt bemalt oder mit der grauen Specksteinpatina, die ich persönlich immer vorgezogen habe. Jetzt aber habe ich jemanden gefunden, der die Technik der Mehrschichtpatina beherrscht und meine Mannuskulpturen innerhalb von 2-3 Tagen in 100-jährige Bronzen verwandelt. Zumindest sehen sie so aus...
Bisher sind alle Versuche mehr oder weniger gescheitert, wenn wir mal eine dieser Figuren messing- oder bronzefarben spritzen wollten. Das Problem ist jeweils die Alterspatina. Das sind die dunklen Schattierungen der Korrosion, die bei echten alten Bronzen an den tiefer liegenden Partien auftreten und im Kontrast zu den goldglänzenden höher liegenden Partien die filigranen Strukturen des Kunstwerks betonen. Diese Patina gilt es möglichst naturgetreu nachzuahmen. Denn eine Mannufigur nur mit Goldspray aus dem Baumarkt anzusprühen, wirkt unecht und billig. Die Bronzepatina muss in mehreren Arbeitsgängen und Schichten aufgelegt werden. Dabei müssen Farben verwendet werden, die sich nicht gegenseitig auflösen. Damit der zweite Arbeitsgang nicht den ersten wieder zunichte macht. Alles schon erlebt. Doch nun habe ich jemanden, der die Technik beherrscht. Er hat sie - wo sonst - in Indien gelernt. Alle Mannuskulpturen auf dem Bild links waren ursprünglich specksteinfarben. Die Bronzepatina erfolgt in Handarbeit und fällt bei jeder Statue etwas anders aus. Trotz der aufwändigen Arbeit hält sich aber der Aufpreis im Rahmen: 12,00 bis 15,00 Euro je nach Größe der Mannuskulptur sind nicht zu viel.
Stellt sich die Frage, ob es ikonographisch legitim ist, Götterstatuen aus dieser heiligen Mannumischung mit einer Oberfläche zu versehen, die so traditionell nicht üblich ist und etwas anderes vortäuscht? Im Hinduismus habe ich da keine Bedenken. In keiner anderen Weltanschauung sind die Wege zu Gott so vielfältig, und jeder Gegenstand, jedes Material kann mit dem Göttlichen beseelt werden (Abisheka). So stehen auf indischen Altären bereits seit langer Zeit Bronze-Idole, die gar nicht aus Bronze sind. Beliebt ist hier das CC-Gussverfahren, bei dem harzgebundenes, gemahlenes Metall, Knochen oder Stein kalt gegossen werden. In dieser Technik sind noch viel feinere Strukturen möglich als beim Bronzeguss aus verlorener Wachsform. All diese Statuen werden zum Schluss mehrschichtig patiniert und gliedern sich auf diese Weise in eine Jahrhunderte alte Tradition ein. Schaue also in den KD-Shop und suche Dir eine Mannuskulptur aus. Ich nenne Dir gern die Lieferzeit und den Aufpreis für Bronzepatina, falls Dir der blaugraue Specksteinlook nicht zusagt. Einige der beliebtesten Skulpturen sind bereits mit Bronzepatina im Angebot. Anhand der Detailfotos kannst Du dort die Qualität der Patina genau sehen. Zur Liste meiner Mannuskulpturen Mannuskulpturen im eBay-Sonderangebot ? 27.03.11: Der verschollene Container ist daAls mich gestern ein Freund fragte, ob ich was Neues über meinen Südindien-Container gehört hätte, habe ich spontan gesagt: "Wieso? Der ist doch schon vor 4 Wochen angekommen!" - Worauf wir uns sekundenlang anblickten und dann in schallendes Gelächter ausbrachen. Von wegen "...schon vor 4 Wochen"! Diese Blechkiste hatte sich schließlich um exakt 3 Jahre verspätet! Gekauft habe ich den Inhalt im Februar 2008 in Kerala. Schon die erste Hälfte dieser Lieferung war bei der Ankunft in Krefeld im März 2009 so verspätet wie nie zuvor - doch der zweite Teil brach wahrhaftig alle Rekorde.
Aber nun bin ich seit fast 4 Wochen mit dem Auspacken beschäftigt. Neben vielen Mannuskulpturen, auf die wir schon so lange warteten, sind nun auch wieder die beliebten Raumteiler aus dem schweren, wertvollen Sheesham-Holz zu haben. Dazu kommen Titan-Bronzen und jede Menge origineller Raritäten (siehe voriger Artikel v. 06.02.11). Bis alles ausgepackt, gelistet und fotografiert ist, wird es wie üblich einige Wochen dauern. Schaut einfach mal öfters rein ... Die neuen Mannuskulpturen!Während ich die meisten Artikel der neuen Lieferung in Indien persönlich ausgesucht hatte, war die Bestellung der neuen Mannuskulpturen blind erfolgt: Ich habe gewagt, einfach andere Größen der bisherigen Erfolgsmodelle bestellt. Die wurden dann speziell für mich angefertigt und haben letztlich die gesamte Lieferung um Monate aufgehalten. Natürlich war ich nun um so gespannter, die neuesten Werke der südindischen Mannukünstler zu sehen. Und ich bin begeistert! Die ersten Ganeshas in diversen Stellungen, Lakshmi und Nataraja aus der rituellen Mannumischung habe ich nun in Größen von 20cm bis 85cm im KD-Shop gelistet und für die nächsten Wochen mit dem roten "neu" gekennzeichnet. Vergleicht sie mal mit den Skulpturen aus den älteren Serien! Zu den Mannuskulpturen im Shop Zum Artikel
"Mannuskulpturen..." Bildergalerie: Alle meine Mannuskulpturen Natürlich sind inzwischen auch viele andere Sammlerstücke ausgepackt und bereichern meinen Shop. das wird auch noch einige Zeit so weiter gehen: Jede Woche neue Artikel. Denn es ist noch längst nicht alles ausgepackt. 06.02.11: Unheilbarer Triebtäter heute 10
Jahre in Haft
Der Triebtäter bin ich, die Krankheit heißt Virus
Indicus und 10 Jahre lang bin ich nun bei eBay-Deutschland
Angefangen hat das ganze
bereits Anfang der 1980er Jahre. Ich begann auf meinen Reisen edle
Schnitzereien und Kunstgewerbe zu sammeln. Dass der Virus sich nicht gleich
in Deutschland verbreiten konnte, scheiterte nur kurze Zeit an den
Gewichtsbeschränkungen meines Fluggepäcks. Einige schöne Sammelstücke aus
dieser Zeit hängen heute noch auf unserer Tropenfarm in Kerala an den Wänden. Ein formloser Knubbel
Erst Mitte der 80er schlug ich
alle Warnungen in den Wind und probierte es mit einem Postpaket nach
Deutschland. Das wurde sorgfältig von einem Straßenschneider in Baumwollstoff
eingenäht und zur Hauptpost getragen. Dort haben die Beamten die Nähte auf
allen Seiten mit Siegellack präpariert und das Paket anschließend mit
Briefmarken regelrecht tapeziert. Meine Zollerklärung in 6facher Ausfertigung
wurde mit Nadeln befestigt, und dann gingen kleine, handgeschnitzte
Götterstatuen aus Holz und Marmor auf eine abenteuerliche Odyssee. Erst ein halbes Jahr nach der
Heimkehr - ich rechnete schon gar nicht mehr damit - kam eine Vorladung vom
Zollamt. Dort hievte mir dann eine Zöllnerin mit spitzen Fingern und
angewidertem Blick einen schmutzigen, runden Knödel auf die Theke. An seinen verschiedenen
Stationen hatte mein Paket wohl in der Mittagspause als Fußball gedient. Muss
man Verständnis haben - zwischen Indien und Deutschland liegen schließlich
etliche arme Länder, in denen man sich richtige Bälle nicht leisten kann. So
ist aus meinem quaderförmigen Testpaket ein amorpher Rundling geworden. Ich
verdächtige noch heute die indische Post: Die haben das gewusst und nur
deshalb darauf bestanden, dass ich das Paket in Stoff einnähen lasse. Denn
nur dem war es zu verdanken, dass der Karton sich nicht rückstandslos
aufgelöst hatte. Das hatte nur der Inhalt zum
größeren Teil getan. Marmor, Stein und Eisen bricht - nur die Holzgottheiten
nicht. Alles in allem kein befriedigender Testimport. Das meinte auch der
Zoll und händigte mir das Jammerbündel gebührenfrei aus... Holzkisten sind besser
Die nächsten Einkäufe habe ich
dann in Kisten nach Deutschland geschickt. Die Transportschäden gingen
allerdings erst zurück, als ich in Kerala zuverlässige Leute fand, die meine
Kostbarkeiten erdbebensicher verpacken konnten.
Von nun an wurde es jedes Jahr
mehr. Wobei ich am Anfang nur für meine Sammlung eingekauft habe. Nur wenn
ich in Indien ein ähnliches Kunstwerk fand, das größer und schöner war als
meins, dann habe ich gelegentlich was verkauft. Dabei wurde schnell klar, dass
abseits der teuren Touristenzentren eingekaufte Indienkunst hier unter
Umgehung des Zwischenhandels ganz gut zu verkaufen war. Ich kaufte bei
indischen Künstlern direkt und nahm immer mehr zum Wiederverkauf dazu. So
ließ sich schließlich meine Sammlung und später auch die Indienreisen
finanzieren. Bis zur Jahrtausendwende zog
ich mit Freunden an Wochenenden auf Antiquitätenmessen und -märkte, und das
machte richtig Spaß. Denn bei vielen Gesprächen über die spirituellen und
kulturellen Hintergründe gewann ich eine Menge Freunde unter den
Asiatika-Sammlern. Etliche konnte ich sogar für unsere Privatreisen zu den
indischen Gastfamilien gewinnen. Bald verschiffte ich mein Sammelgut nur
noch, wenn ich einen Container voll bekommen hatte. Indienkunst für den virtuellen Marktplatz
Aber wie das so ist: Es wurde
mehr, es kamen größere und schwerere Stücke, und irgendwann war es einfach zu
viel Schlepperei, das alles nur für ein Wochenende zu verladen und durch
Nordrheinwestfalen zu karren. Also kam schließlich der Tag,
an dem ich mich bei eBay registrierte: Seit dem 6. Februar 2001 bin ich
dabei. Der Interessentenkreis beschränkte sich nicht mehr auf den Nahbereich
- Kunden kamen bald auch aus dem Ausland. Fünf Jahre später eröffnete ich
dann meinen Online-Shop. Heute gibt es natürlich immer
noch meine eBay-Angebote. Ich nutze die Plattform für meine Sonderangebote
aus der Shopsammlung und locke damit die Besucher in meinen virtuellen Laden. Geburtstagscontainer am Horizont
Zufall - aber ein schönes Geburtstagsgeschenk für mein 10jähriges Jubiläum: Am 7. Februar landet mein nächster Indiencontainer in Rotterdam! Wenige Tage später wird er dann hier in Krefeld ausgepackt: Nachschub für meine einzigartige Mannuskulpturen-Sammlung, edle Paravents aus Sheeshamholz, Bronzen und vieles mehr wird nach und nach ausgepackt, fotografiert und auf der WeltWeitenWiese ausgestellt. Freut Euch mit mir! 27.11.10: Neue Skulpturen eingetroffenNoch immer warte ich - Ihr glaubt es nicht - auf einen Container aus Südindien. Um meine Sammlung zwischenzeitlich aufzustocken, habe ich kürzlich Teile einer größeren Sammlung aufgekauft. Nun gibt es wieder was zu sehen: Die Skulpturen stammen natürlich überwiegend aus Indien - aber es gibt auch schöne Stücke aus Tibet, China und Indonesien. Wenn schon Geschenke, dann die richtigen: Nachdem sich meine Indienkunst-Containerlieferung so verspätet, habe ich zum ersten Mal etwas getan, was ich sonst nie tue. Weil mir das Wühlen in den staubigen Winkeln indischer Basare viel zu viel Spaß macht, habe ich bisher immer alle Angebote deutscher Sammler abgelehnt. Weil der Vorrat an hochwertigen Skulpturen aber mehr und mehr geschrumpft ist, habe ich jüngst doch Ja gesagt. Eine umfangreiche Sammlung wirklich schöner Bronzen und Holzschnitzereien aus Hinduismus und Buddhismus habe ich von einem sachkundigen Sammler erworben, und die letzten erscheinen heute zuerst in den eBay-Sonderangeboten und später dann auch im KD-Shop . Da die Artikelgalerie immer
nach Datum geordnet ist, findet Ihr die Neuzugänge gleich auf den Fotos der
ersten Seiten: Was gefällt könnt Ihr in meiner eBayListe oder im Shop leicht anhand der Artikelnummer (3-stellig in Klammern) finden.
14.05.10: Ärgerliche Negativbewertung durch LegasthenikerMannuskulpturen (Schlammskulpturen) aus Südindien sind filigran handgefertigte Hindugottheiten, die es in ganz Europa nur bei Kerala Discovery gibt. Das Material ist hier völlig unbekannt (außer bei meiner Sammlerkundschaft) und weckt bei Laien gelegentlich Zweifel. Besonders dann, wenn sie die Beschreibung nicht gelesen haben. Denn sollte man in der Beschreibung noch nicht ganz sicher sein, wird bei jeder Skulptur auf die ausführliche Webseite Mannuskulpturen aus Südindien verwiesen, die auch die letzten Zweifel bornierter Kulturbanausen beseitigt. Aber die eBay-Handelsplattform verführt anscheinend zur Oberflächlichkeit. Onlinekäufer mögen keine langatmigen Erklärungen. Schließlich sieht man doch anhand der vielen Fotos schon, was Sache ist. Guck, Klick & Kauf heißt es dann - fertig. Bloß sehen die Figuren auf den Bildern aus wie Steinskulpturen - da ist man dann beim Auspacken überrascht, wenn die Skulptur so leicht ist. Und wird misstrauisch. Da muss ich mich doch gleich beschweren, denkt man dann. Und ich bekomme die Gelegenheit, das Weltbild des Kunden wieder gerade zu rücken.
Nicht so der Herr, der sich unter dem Pseudonym "Nackenreiner" bei eBay tummelt. Er packt aus und deklariert meinen schönen Ganesha zur gemeinen "Plastik-Scheiße" - ja ich scheue mich nicht, das auszuschreiben. Denn "Plastik-Schönheit" hat er ja wohl kaum gemeint, wenn er negativ bewertet. Dabei wäre es nahe an der Wahrheit: Diese Plastik ist wirklich eine Schönheit. Nur eben nicht aus Kunststoff ! Warum gibt es immer wieder Käufer, die die eBay-Regel ignorieren und bewerten, ohne vorher den Verkäufer zu kontaktieren? Wenn der letzte Zweifel nicht ausräumen kann, nimmt er die Ware anstandslos zurück. Gerade diesen Ganesha (712) hätte ich sehr gern zurück genommen - den hat dieser Mensch einfach nicht verdient ! 02.04.10: Track & Trace - praktische FreewareWie viele Händler gebe ich Euch am Versandtag eine eMail mit Paketnummer. Mit dem kostenlosen Track & Trace findest Du schnell und unkompliziert heraus, wo sich Deine derzeit erwarteten Pakete befinden.
Mit Track & Trace verfolgst Du Deine Pakete direkt vom Desktop. Die Paketdienstleister DHL, DPD, GLS und UPS werden hierbei unterstützt. Die Anwendung ist sehr einfach zu bedienen. Du gibst einfach die Paketnummer ein, wählst den Dienstleister, mit dem das Paket versendet wurde, und schon wird das Ergebnis angezeigt. Track & Trace erspart Dir somit das ständige Ausweichen auf die verschiedenen Internetseiten der Unternehmen. KD-BlitzversandDa ich innerdeutsche Pakete mit dem zur Zeit schnellsten Paketdienst DHL versende, hält sich der Nutzen des Freeware-Programms in Grenzen. Da Dein Paket meist in weniger als 24 Stunden bundesweit zugestellt wird, nützt eine Sendungsverfolgung nur in den wenigen Ausnahmefällen, wenn's mal hakt. Faustregel: Wenn ich Dein Paket heute an DHL übergebe, findet sich die Paketnummer erst abends im System. Nützlicher wird die Sendungsverfolgung bei längeren Laufzeiten im Auslandsversand. Hier kommt bei mir GLS für EU und Österreich, DHL für die Schweiz zum Einsatz. Die Paketnummer ist in solchen Fällen in meiner Versandbestätigung noch nicht enthalten - kann aber nachgereicht werden 05.02.10: Spam-Ordner: Tägliche Überprüfung ein Muss?(lifepr) Berlin/Düsseldorf - Ja, nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg (312 O 142/09) sind Abmahnungen nicht nur per Fax oder Post, sondern auch per E-Mail möglich und gelten als zugegangen, auch wenn keine tatsächliche Kenntnisnahme des Abgemahnten vorliegt. Wobei Abmahnungen wohl zu den unangenehmeren Emails zählen. Aber auch andere eMails sind ebenfalls rechtlich verbindlich: Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Zahlungserinnerungen - alles kommt heute per eMail. Die beliebte Ausrede "Habe ich nicht erhalten" zählt heute nicht mehr. Das Gericht sagt auch, warum: Das Gericht kam zu dem Schluss, dass auch eine Abmahnung per E-Mail, die durch eine Firewall abgefangen wird, als zugegangen beurteilt werden muss. Die Email in der Firewall sei im Machtbereich Abgemahnten angekommen und gelte als zugegangen, weil unter normalen Umständen damit gerechnet werden konnte, dass die Email zur Kenntnis genommen werden würde. Das Risiko eines Verlustes liegt allein beim Abgemahnten. Für die Abmahnung genügt es demnach, dass die E-Mail an den Empfänger versandt wurde, eine Verhinderung der Kenntnisnahme aufgrund einer Firewall, eines Spamfilters oder eines schlichten nicht Abrufen des E-Mail-Account hat der Empfänger zu vertreten. Dies bedeutet für die Praxis, dass man jedem Mandanten, der wirtschaftlich werbend Kontakte zur Außenwelt unterhält, raten muss, täglich seine E-Mail und auch seinen Spam-Ordner zu kontrollieren. Diese Entscheidung verwundert in mehrfacher Hinsicht. Es scheint sehr fraglich, ob diese Rechtssprechung sich durchsetzt. Autor: Referendar Markus Hörz für Baumann & Wilschke (www.baumann-wilschke.de)
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Es wird nach und nach in alle meine Auktionen der Sofortkauf (Shop-Preis) eingetragen - ob ich von Fall zu Fall die Ebay-Option aktiviere oder nicht, gilt er außerhalb und nach der Auktion für alle Bestellungen nicht verkaufter oder vergleichbarer Zweitexemplare als Minimumpreis. Um Verwechslungen zu vermeiden, werden seit der Einrichtung des Shops die "Sofortpreise" nach und nach in "Shop-Preise" umbenannt.
Hunderte von Anfragen der Art "Kann ich es auch ohne eBay haben" und "Leider habe ich die Auktion verpaßt" führten zu dieser Regel: Entweder zum Zuschlagpreis, mindestens aber zum Sofortkaufpreis kann bestellt werden - oder aber auf eine nächste Auktion warten.
Bei Bestellungen bitte Lieferanschrift und auch den Ebaynamen angeben. Die Abwicklung läuft zwar nicht über Ebay - aber ich stehe mit meinem lupenreine Bewertungsprofil für zuverlässige und schnelle Abwicklung wie bei den Auktionen. Und ich möchte auch Dein Profil kennen.
Der Auktionsgewinner kann je nach Vorrat auch mehrere Exemplare seines gewonnenen Artikels zum Zuschlagpreis bekommen. Nur wenn der Zuschlagpreis den Shop-Preis zu weit unterschreitet, lege ich manchmal ein Veto ein.
Das bewahrt den Spaß an der Auktion als solcher. Besonders, wenn ich mal wieder 1,- Euro-Startpreise riskiere oder zumindest Kampfstartpreise ansetze ;-)
Indien im eigenen Wohnzimmer: Eine Reise rund um die Welt muss nicht 80 Tage dauern. Wenn man sich die Welt anhand von Accessoires, Möbeln, Farben und Bildern ins eigene Wohnzimmer holt, dauert die Weltreise nur wenige Minuten. Ein Vermögen kostet sie auch nicht, denn es reichen wenige Dekorationselemente, um daheim internationales Flair zu schaffen.
So macht so mancher heute
seine Weltreisen durch die heimischen Einrichtungshäuser und Internetshops.
Natürlich wollen andere ihr Heim nur mit fremdem Kulturgut schmücken, wenn
sie selbst auch schon im Ursprungsland gewesen sind. Oft sind aber die Koffer
zu klein und das Gepäcklimit im Flieger zu gering. Da kommen meine Indiencontainer
gerade recht: Man kann seine "Souvenirs" nachträglich in
Deutschland kaufen.
"Die Menschen reisen mehr
und sehen mehr, und so wuchs auch der Wunsch, es sich zuhause genauso schön
zu machen wie im Urlaub", sagt Trendexpertin Ursula Geismann. Zuerst
waren es nur Mitbringsel aus aller Welt, die die Wohnungen der Globetrotter
zu etwas Besonderem machten, heute führt jedes größere Einrichtungsgeschäft
Möbel und Accessoires aus vielerlei Kulturen. "Ganz wichtig beim Ethno-Trend
ist der Stilmix", so Geismann. Es gehe nicht darum, den Einrichtungsstil
einer anderen Kultur eins zu eins zu kopieren.
Stattdessen werden einzelne
Design-Elemente so kombiniert, dass eine eigene multikulturelle Mischung
entsteht. "Sehr beliebt sind beispielsweise der Buddha-Kopf, aber auch
chinesische Schriftzeichen auf Kissen oder Bildern", erklärt die
Expertin. Satte Farben an Wänden oder Türen, mit Ornamenten bestickte Stoffe,
dunkle Holzmöbel oder ein mit Strasssteinen besetzter Rahmen - die Vielfalt
der Möglichkeiten ist beim Ethno-Wohnen schier grenzenlos.
Bei so viel Auswahl fällt das
Kombinieren einzelner Elemente mitunter schwer. "Es soll kein
Sammelsurium an unterschiedlichsten Möbeln und Accessoires entstehen",
sagt Einrichtungsexpertin Nicole Maalouf. Am Besten gibt es einen roten
Faden, der sich durch das Zimmer zieht. "Das können ähnliche Hölzer bei
den Möbeln sein oder ähnliche Farbfamilien bei den Accessoires." So
passen die satten Farben indischer Stoffe als Kissen auf die Couch und bunte
mexikanische Vasen auf den Tisch.
"Ethno-exotische
Dekoration lebt von kräftigen Farben und simplen Mustern", raten die
britischen Inneneinrichtungsexpertinnen Elizabeth Wilhide und Joanna
Copestick in ihrem Buch "Ethno-Style". Eine indigoblaue Wand im
marokkanischen Stil oder ein roter Rahmen rund um die Wohnzimmertür schaffen
bereits eine völlig neue Atmosphäre im Raum. Es ist also gar nicht nötig, die
komplette Einrichtung samt Möbeln nach dem Ethno-Trend auszurichten. Hier und
da ein paar exotische Elemente reichen.
Wer auch Schrank oder Tisch
auswechseln möchte, wird bei den meisten Möbelhäusern schnell fündig.
Charakteristische Hölzer wie das indische Sheesham oder die feinen Ornamente
indischer Einrichtungsstücke sind mittlerweile stark gefragt. Design-Expertin
Andrea Faßbender vom Online-Magazin "Stylin-Rooms" in Hürth sieht
zudem einen weiteren Trend: "Alles, was ursprünglich ist, etwas zu
erzählen hat und an frühere Zeiten erinnert, das ist zurzeit in", sagt
sie. Alte Möbel, die das erfüllen, sind hierzulande oft recht teuer. Auf
Reisen im Ausland aber kann man Schnäppchen machen.
Innenarchitektin Nicole
Maalouf bringt sich von ihren Indienreisen oft Saristoffe mit. "Es sieht
zum Beispiel sehr schön aus, wenn man eine Stoffbahn hinter das Sofa
hängt", sagt sie. Auch Kissen oder eine Tischdecke ließen sich daraus
leicht nähen. Besonders auffällige Stoffe passten zudem wie als Bild gerahmt
an die Wand. Wer irgendwann vor lauter Begeisterung viel zu viele Ethno-Accessoires
hat, dem rät Trendexpertin Ursula Geismann, sie in einem Schrank zu lagern
und alle paar Monate gegen andere Gegenstände auszutauschen. So wird die
Weltreise im eigenen Wohnzimmer nie langweilig.
Werfen wir im Kerala Discovery
Onlineshop nur mal einen Blick in die Abteilung "Deko & Einrichtung". Du wirst überrascht sein,
wie breit gefächert der Stilmix dort ist. Neben typisch indischen Artikeln
finden sich auch Abstecher in die Antike und so manches handgearbeitete Stück
könnte durchaus aus Europa stammen - es ist hier bloß nicht zu solchen
Preisen herzustellen.
Deshalb sind meine Werbewochen
"Deko & Einrichtung" dazu gedacht, auch die Aufmerksamkeit
derer zu wecken, die mit dem "ganzen asiatischen Kram" nicht viel
anzufangen wissen.
Es gibt eine Menge
Sonderpreise, Mengenrabatte bei älteren Artikeln und eBay-Auktionen, die mit
besonders attraktiven Startpreisen auf die Aktion aufmerksam machen.
da noch ein weiterer Indiencontainer auf Deutschland zusteuert, wird es noch Monate dauern, bis alle Neuankömmlinge gelistet sind. Für die Neugierigen unter den Stammkunden hier noch einmal die Reihenfolge
Was aus den schweren Kisten kommt, wird vermessen, gewogen und fotografiert. Als erstes sind daher die Fotos im Web zu sehen. Daraus werden dann Artikelbeschreibungen für eBay und KD-Shop.
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Fotogalerie: Zuerst sind meine neuen Schätze in der Galerie zu sehen - meist mit vielen Detailvergrößerungen und Maßen & Gewicht auf den Fotos. Die Galerie ordnet die Artikel nicht numerisch, sondern nach Aktualität: Die neuesten Schätze sind also immer auf den ersten Galerieseiten zu finden. Zur Galerie
eBay: meine Auktionsliste ist immer noch die wirksamste Plattform, meine Neuerwerbungen und den KD-Shop bekannt zu machen. Sobald also das Angebot fertig ist, findet es sich 7-20 Tage lang bei eBay - je nachdem, wie schnell es sich verkauft und je nach Auktionsdauer (7 oder 10 Tage). Die neuen Artikel sind oben links in der Artikelseite mit der nebenstehenden Grafik als Neuerscheinung gekennzeichnet. Die Auktionspreise verstehen sich als subventionierte und befristete Sonderangebote. Zum Startpreis ist der Artikel auch dann nicht zu haben, wenn die Auktion ohne Gebot zu Ende geht. Zur eBay-Liste
KD-Shop:
Wenige Tage nach der Vorstellung bei eBay sind die Artikel auch im Shop zu
finden. Dort sind sie ebenfalls für einige Zeit mit "
" gekennzeichnet.
Bedenkt, dass die Shop-Preise nicht mit den Auktionsstartpreisen identisch
sind. Zum
Shop
Am heutigen Samstagabend sind die ersten Sammlerstücke und Einrichtungs-Accessoires in meiner Angebotsliste erschienen
Da ist zum Beispiel ein 2-Meter-Raumteiler aus Sheesham (976a) - eine besonders schön geschnitzte Rarität aus Kerala. Dazu passt aus dem gleichen beliebten Tropenholz das runde Intarsientischlein (949a) und der schmucke Buchständer (948).
Für Sammler indischer Sakralkunst sind die Titan-Bronzen aus Kerala etwas, was kaum jemand hier kennt. Die erste, die ich ausgepackt und gelistet habe, ist der tanzende Shiva Nataraja (962) - weitere werden bald folgen.
Dazu kommen einige antike Unikate, die ich in staubigen Winkeln des Basar von Thiruvananthapuram augebuddelt habe, als da sind Buddha, Ganesha und Lakshmi.
Zwei wirklich seltene Sammlerstücke sind der Kirttimukha (965) und die Ganesha Neelavellakku (964) - beide aus der wertvollen Panchaloham-Bronze.
Dies alles und mehr findet zuerst seinen Weg in meine Auktionsliste bei eBay - kurze Zeit später dann in den KD-Shop. Mein Angebot in den kommenden Wochen im Auge zu behalten, lohnt sich also auch für die unter Euch, die mein bisheriges Indiensortiment schon kennen.
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Er ist am 19.03.2009, in Rotterdam an Land gehievt
worden! Eine Blechkiste von ca. 6 x 2,5 x 2,5 Metern randvoll mit Kunst und Kunstgewerbe
aus Südindien! Am 25. März war er hier...
Um jede Menge Kisten in meiner alten Haveli verstauen, haben 4 durchtrainierte Beamte der Bundespolizei Kreuz- & Schädelbruch riskiert - Danke an Sascha und seine Kollegen!
Die Atommacht Indien fühlte sich anscheinend verpflichtet, meine Ware erdbeben- und atombombensicher zu verpacken. Das Kistenholz war 3x so dick wie früher, was selbst leichten Mannuskulpturen fast das 7-fache Verpackungsgewicht bescherte. Die Jungs sind mehrmals unter dem Gewicht der Kisten in die Knie gegangen - die Schwerste wog 190kg !
Und nun geht es ans Auspacken: Vom kleinen Schlüsselanhänger bis zum 2-Meter-Raumteiler wird nach und nach viel Neues im Shop gelistet.
Es gibt viel zu tun - fangt schon mal an! So sagt der Inder - denn es hat diesmal über ein Jahr gedauert, bis die neuen Handicrafts aus Kerala nach Deutschland kamen!
Ich gebe mir Mühe, Euch nicht so lange warten zu lassen. Aber das Auspacken, Vermessen, Fotografieren und Listen ist viel Arbeit. Arbeit, die aber Spaß macht - es ist schließlich wie Weihnachten: Vieles von dem, was ich Anfang 2008 gekauft habe, habe ich gar nicht mehr so gut im Gedächtnis.
Erfahrungsgemäß werden es die Inder auch wieder gut gemeint haben und Sachen einpacken, die ich gar nicht bestellt habe ;-)
Behaltet meinen Shop im Auge!
Die internationalen Märkte sterben Tausend Tode - da freut man sich über jede gute Nachricht. Zum Beispiel, dass der Flügelverleih Red Bull seinen Umsatz auf 3,32 Milliarden steigern konnte. Ich halte das für eine Ente - wer hat denn heute noch Platz für so ein großes Klavier?
Überhaupt ist das eine völlig uninteressante Nachricht. Ich freue mich viel mehr, dass die Krise die Containerpreise für Verschiffungen aus Indien nach Europa einbrechen ließ. So hat die fast einjährige Verspätung meiner Kerala-Schätze wenigestens etwas Gutes: Die Seefracht kostet heute knapp die Hälfte wie im Vorjahr. Und was so an Neuware eingepackt wurde, kommt hier als wertvolle Antiquität an.
Letzte Neuigkeit aus Indien: Es kommen tatsächlich zwei Container! Der erste wird innerhalb der nächsten Tage in Kochi, Kerala, verladen und in etwa 4 Wochen hier sein. Der zweite Container wird wohl erst im Sommer herüber schwimmen.
eBay fördert die Lieferung frei Haus - Artikel werden in der eBay-Suche besser gefunden. Seit 2 Monaten teste ich nun die kostenlose Lieferung - teilweise für mich ein teurer Spaß, doch mein Bekanntheitsgrad hat sich erhöht und gerade vor Weihnachten habt Ihr bevorzugt die Artikel ohne Versandkosten gewählt.
Ein teurer Spaß ist es natürlich, denn in meinen Lieferbedingungen steht ja, dass Versandnebenkosten wie Verpackung etc. in meinen Versandkosten enthalten sind (lies hier unter Punkt 7.). Selbstabholer sollen nämlich nicht benachteiligt werden. Deshalb habe ich bei den Artikeln mit kostenlosem Versand auch darauf verzichtet, den Startpreis um die Verpackungs- und Arbeitskosten zu erhöhen. Die steigenden Preise im Boomland Indien zwingen schon zu genügend Preisanpassungen.
Logisch, dass ich bei versandkostenfreien Artikel besonders auf die Einhaltung der Regeln achten muss. Es gilt daher weiterhin, dass Artikel nicht außerhalb der Auktion zum Startpreis zu haben sind. Der Markt zwingt zu Startpreisen nahe oder gar unter Einkaufspreis - ich setze darauf, daß einmal bebotene Artikel regelmäßig Mitbieter locken und mache damit gleichzeitig Werbung für mein Sortiment. Artikel ohne Gebote gibt es regelmäßig - Anfragen zu Verkäufen außerhalb eBays ebenfalls. Nur wenn manchmal ein Angebot kommt, das näher am Shoppreis als am Startpreis ist, lasse ich mich manchmal auf Verhandlungen ein ;-)
Direktverkauf ist für eBayer mit sauberem Bewertungsprofil nur zum angegebenen Shop-Preis möglich (bzw. Shop-Sonderpreis - dort sind z.Zt. fast alle Preise gesenkt - prüfe hier!). Abwicklung Deiner Shopbestellung zu gleichen Bedingungen und mit der selben Zuverlässigkeit wie bei der Auktion - nur eine gegenseitige Bewertung ist dann nicht möglich. Bei Interesse bitte den KD-Shop-Warenkorb nutzen und Namen & Anschrift sowie eBaynamen per Email angeben. Du erhältst umgehend die Abrechnung mit Bankdaten.
Direktverkauf von Auktionsartikeln zum Startpreis ist grundsätzlich auch nach Auktionsende nicht möglich. Wer auf diesen Preis spekuliert, muss ausreichend hoch bieten und das Risiko eingehen, überboten zu werden. Die Startpreise sind subventionierte Tiefpreise als Werbung für den Shop - keine Verkaufspreise.
Versuche, den Preis herunter zu handeln, sind absolut legitim - selbst wenn meine Preise weit unter denen der Marktbegleiter liegen. Du kannst es gern mit dem Preisagenten im KD-Shop versuchen (unter jeder Artikelbeschreibung zu finden). Sei nicht böse, wenn ich bei den eBay-Angeboten jedoch darauf nicht eingehe. Viele Preise sind leider nicht vergleichbar, weil diese Stücke sonst niemand hat.
Auch Selbstabholer bekommen (siehe oben) keine Artikel unter eBay-Startpreis, denn das Argument der ersparten Versandkosten zählt nicht. Ich spare bei Selbstabholung höchstens den Verlust, der bei Gratisversand entsteht. Das solltest Du mir gönnen, den Vorteil des geringeren Risikos nicht vergessen und viel Geld mitbringen. Beim Abholen können regelmäßig unerwartete Wünsche wach werden ;-)
Wie lange ich die kostenlose Lieferung noch beibehalte, kann ich heute noch nicht sagen. Im Moment ist der Erfolg nicht so groß, als dass es zum unbefristeten Lieferprinzip werden könnte. Ich werde die Entwicklung kritisch im Auge behalten.
Ich weiß aber auch, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis sich herumgesprochen hat, dass Kerala Discovery auch gratis liefert.
Seit eBay die Kommunikation der Mitglieder Ende 2008 geändert hat, werden Anfragen und Nachrichten verstärkt auf Regelverstöße hin kontrolliert und teilweise nicht zugestellt. Bitte wende Dich daher ausschließlich per eMail auctions@Kerala-Discovery.de an mich. (oder Klick auf den animierten Briefumschlag in den Artikelbeschreibungen).
"Regelverstöße" sind hier meist die Anfragen und Preisvorschläge, die außerhalb eBay - also gebührenschädlich - abgewickelt werden sollen. Es ist eBays gutes Recht, solche Versuche zu erschweren. Schließlich soll eBay seinen Provisionsanspruch schützen, wenn die Geschäftspartner sich über die Handelsplattform zusammenfinden.
Es ist aber auch unser gutes Recht, den kostengünstigsten Weg für weitere Verhandlungen zu wählen. Und das ist meine eMail-Adresse!
Bei Fragen zu bestimmten Artikeln bitte 3-stellige Nr. angeben (in Klammern im Titel zu finden) zu Verkäufen Rechnungs-Nr. - sonst kann Deine Nachricht nicht zugeordnet werden.
Der Erfolg ist groß - jede zweite Shopbestellung geht mit dem Rabatt über die virtuelle Theke. Aber ich habe die Menge der rabattfähigen Altware unterschätzt - also läuft die Rabattaktion weiter, bis die Vorräte zur Neige gehen. Aber - so fragen viele - was ist denn "Altware"? Und gibt es den Rabatt auch bei den eBay-Auktionen?
Nein, der Rabatt wird ausschließlich bei Shopbestellungen gewährt. Auktionsgewinner zahlen das Höchstgebot. Insofern lohnt sich ein Vergleich im Shop immer.
Das "Alt" und "Neu" ist bei Indienkunst und Kunsthandwerk wirklich verwirrend. Ich habe eine Menge neuer Artikel bekommen, die älter sind als die "Altware", für die es die Rabatte gibt. Doch die meisten verstehen schon, wie das gemeint ist:
Altware: Artikel aus früheren Lieferungen gelten als "Altware" und dafür gibt's den Rabatt. Je nach Warenwert (ohne Versandkosten) schon ab 50,- € (25%); ab 220,- € sind es schon 40%, und wer mindestens 500,- Euro anlegt, bekommt die Ware sogar zum halben Preis!
Achtung: Der Rabatt kann also nicht schon beim Artikel selbst angezeigt werden. Er wird entsprechend Deiner Bestellmenge im Warenkorb errechnet.
Neuzugänge: Neu eingetroffene Artikel aus meinem Indieneinkauf im Februar 2008 sind nicht rabattfähig. Sie sind allerdings im Vergleich zu Mitbewerbern dennoch sehr preiswert. Besonders in der Bronzen-Kategorie bekomme ich dies von kundigen Sammlern regelmäßig bestätigt. Denn der Preis für ordentliche Bronzekunst aus verlorener Form ist in den letzten Jahren in Indien um das 3-fache gestiegen. Das sieht man an den Preisen meiner "Marktbegleiter" ("Konkurrenten" oder "Mitbewerber" kann man hier nicht mehr sagen - der Leistungsvorsprung von KD ist zu groß). Ich habe eben mit 25jähriger Indienerfahrung die richtigen Adressen gefunden.
Dabei sind unter den Neuankömmlingen richtig alte Schätzchen! Die Printblocks zum Beispiel gehören zu den ältesten Antiquitäten meiner Sammlung. Daher sage ich "Neuzugänge" und nicht "Neuware".
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Die Neuzugänge sind im Shop für eine begrenzte Zeit mit
dem Zeichen
markiert. Ein gutes Zeichen also, dass es
hier keinen Räumungsrabatt gibt. Allerdings erlischt das
bereits bei einzelnen Neuzugängen, die nach
Eintreffen der Container zuerst ausgepackt und gelistet wurden. Ärgere Dich
also nicht, wenn auch der eine oder andere Artikel ohne Kennzeichen
"neu" im Warenkorb erscheint.
Am besten wäre eine Kennzeichnung mit "rabattfähig" und "nicht rabattfähig" auf der Artikelseite - da fehlt meinem Shopsystem aber die technische Voraussetzung.
Aber Du kannst den Rabatt ja kontrollieren: Klicke einfach auf das Einkaufswagen-Symbol und der Artikel erscheint unverbindlich im Warenkorb am Bildschirmrand (Siehe Muster rechts). An der dort gezeigten Gesamtsumme siehst Du gleich, ob ein Rabatt gewährt wird oder nicht. Jeder Artikel kann im Warenkorb gleich wieder gelöscht werden. Vorsicht: es werden alle Artikel im Korb gelöscht. Wer nur einzelne Positionen löschen möchte, muss erst mal auf "Kasse" klicken!
Technisch nicht perfekt gelöst - aber besonders schwierig ist es auch nicht, wenn man es einmal weiß.
Wichtig: Nicht rabattfähige Artikel werden bei den Rabattstufen nicht mitgezählt. Wer also 50% sparen will, muss 250,00 Euro Warenwert mit Altware erreichen.
Und nun ab in den Shop, nach originellen Geschenken stöbern!
Über das Vorkommen der Tsetse-Fliege in Indien ist bislang nichts bekannt - wer oder was die Keraliten mit der Schlafkrankheit infiziert hat, wäre doch mal einen Forschungsauftrag wert. Was ich im Februar in Kerala eingesammelt habe, wird vermutlich bereits antik sein, wenn es in Deutschland ankommt ;-)
Die Indienkunst-Lieferung aus Nordindien ist bereits zu einem großen Teil verkauft, da sind die Südindien-Container in Indien noch nicht einmal beladen! Das ist der Unterschied zwischen "NGO" und "GO" in Indien. Ich habe immer gedacht, es bedeutet "NoGo" und "Go" - doch in Wahrheit ist es genau umgekehrt. "NGO" ist eine Non-Government-Organisation - also Privatwirtschaft, die in Indien deutlich besser organisiert ist. Folglich bedeutet "GO" Govenment-Organisation - und denen kann man beim Gehen die Hose flicken.
Du vermutest richtig: Die südindischen Schätze verschifft ein Regierungsbetrieb. Vorteile: Diese Organisation sammelt Kunst und Kunstgewerbe bei dörflichen Handwerksbetrieben, Stammesgemeinschaften und Schnitzkünstlern ein und ermöglich den Export zu Festpreisen.
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So bekommen auch die Dorfgemeinschaften etwas vom globalen Trend mit. Weiterer Vorteil: Die Handicraft-Leute der Regierung sind Weltmeister im Verpacken. Denn sie haben ja Zeit, wie man sieht. Nur deshalb konnte ich als bisher einziger Händler in Europa das Wagnis eingehen und die berühmten Mannuskulpturen nach Deutschland verschiffen lassen. Auf die freue ich mich sehr, denn meine Mannu-Sammlung im Shop ist schon arg dezimiert.
Heute aber kommt aus Thiruvananthapuram (Kerala) eine e-Mail, die stolz verkündet, dass meine Kisten "bereits" verpackt und auf dem Weg zum Hafen in Kochi (Cochin) sind! Das ist doch mal eine gute Nachricht! Zwar lässt das vermuten, dass die schönen Handarbeiten wohl nicht rechtzeitig zum Weihnachtsfest hier sein werden - ist aber mehr als ich nach der langen Periode des Schweigens zu hoffen wagte. Ich habe ja schon gedacht, die seien inzwischen pleite. Weil gar keine Nachrichten zu bekommen waren.
Jetzt wird sich im Hafen der indische Zoll meine Kisten ansehen (noch mal 4 Wochen). Dann wird der Container gepackt (noch mal 2 Wochen). Anschließend wartet der Container auf ein Schiff, das nach Rotterdam fährt (Zeit unschätzbar). Wenn dann alles an Bord ist, wird wohl weitere 3 Wochen später die Kunde aus Rotterdam kommen, dass ich den LKW schicken soll.
Neben den Mannu-Göttern Ganesha, Lakshmi, Krishna und Shiva Nataraj werden filigran geschnitzte Paravents und Kleinmöbel aus Teak, Rosenholz und Sheesham darin sein. Außerdem Schnitzereien und Bronzen, handgearbeitete Dekorationsartikel im typisch südindischen Stil. Wenn meien Lebenserwartung es zulässt, werde ich Euch bald mehr zeigen können...
Natürlich warte ich noch immer mit indischem Gleichmut auf die inzwischen fünf Monate verspäteten Südindien-Container (siehe unten). Doch bisher waren ja nicht einmal alle Artikel aus Rajasthan und Nordindien ausgepackt. Die letzten beiden Prunkbronzen habe ich heute gelistet.
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Ein wunderschönes Herbstwochenende. Die Sonne strahlt aus allen Knopflöchern über NRW. Genau das richtige, um die letzten beiden Prunkbronzen meines neuen Sortiments ins rechte Licht zu rücken. Vielleicht ist es ja für lange Zeit das letzte bisschen Sonne für uns.
Hast Du auch die Angewohnheit, beim Essen den leckersten Bissen bis zum Schluss zu reservieren? Genau so habe ich es als alter Ganesha-Sammler auch gemacht. Die beiden Bronzen, die ich als letzte auspackte, stellen beide des sympathischen Rüsselsheimer dar - einmal reitend auf der Ratte, einmal tanzend. Beide sind über 20kg schwer und unter Brüdern gut 550,- Euronen wert. Lass Dich überraschen, mit welchem Niedrigstpreis ich sie heute Abend eBay-Premiere feiern lasse!
Jeweils 10 Fotos mit Detailvergrößerungen kannst Du schon in meiner Fotogalerie bewundern. So halte ich es immer: Je wertvoller, desto mehr Bilder. In der Galerie siehst Du wie üblich als erstes die neuesten Bilder.
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Bei den Indern weiß man nie. "Ihr habt die Uhr - wir haben die Zeit" sagen sie uns. Und genau das zeigt sich diesmal bei den Sachen, die ich für Euch in Kerala, Südindien, gekauft habe. Für Mai waren sie versprochen - wenn wir Glück haben, kommen sie im September ...
Dabei habe ich alles schon im Februar eingekauft! Nun haben anschienend zwei Umstände dazu geführt, dass eine so enorme Verspätung entstehen konnte. Zum einen habe ich zwar wie immer bei einer Regierungsorganisation gekauft, die Kunst und Kunstgewerbe in den südindischen Dörfern einsammelt und vermarktet - aber ich habe meine verstaubte Beute in drei verschiedenen Filialen zusammengesucht.
Wenn Indienkenner "Regierungsbetrieb" hören, dann denken sie automatisch an mittelalterliche Organisation, inkompetente und korrupte Beamte und schier unendliche Wartezeiten. Das ist auch in meinem Fall nicht so falsch. Computer gibt es hier keine - alle Geschäftsvorfälle werden hier noch von Hand in dicke Kladden eingetragen (siehe Bild rechts).
Am schlimmsten ist aber, dass die drei Filialleiter sich spinnefeind sind und, was den Umsatz angeht, auf keinen Fall mit der Zentrale teilen will. Und die soll ja alle drei Lieferungen zu einer einzigen Containerlieferung zusammen fassen! Damit die Fracht billiger wird, natürlich.
Alphonsia ist die Frau in der Zentrale in Thiruvananthapuram, die meine Lieferungen koordinieren soll. Sie ist mir wohlgesonnen, denn sie ist tatsächlich bestechlich: Ein paar fröhliche Komplimente und ein wenig flirten, und sie versetzt Berge. Alphonsia - selbst bereits mehrfache Großmutter - ist so etwas von ihren Landsleuten nicht gewohnt. Und die für mich völlig harmlosen Späße sind für sie im höchsten Maße frivol. Nun - die Grenze des Erlaubten habe ich nicht überschritten (glaube ich...).
Wäre Alphonsia mir nicht so wohl gesonnen, wäre es sicherlich unmöglich gewesen, die Knüppel beiseite zu räumen, die ihr von den Managern der anderen Filialen ständig in den Weg geworfen wurden.
Der zweite Grund, der die Verschiffung verzögert, liegt in einem kleinen Dorf im benachbarten Tamil Nadu. Genau dort, wo die Zeit vor 200 Jahren stehen geblieben ist, ist der kleine Familienbetrieb, in dem meine berühmten Mannuskulpturen seit Generationen handgefertigt werden. Mein Vorhaben, das Kerala Discovery Mannuskulpturen-Monopol durch eine Großbestellung auszubauen, wurde hier telefonisch mit dem üblichen "No problem!" bestätigt.
Wie viele Monate es letztlich dauern würde, bis meine Figuren fertig gestellt und verpackt sein würden, das konnten selbst die Manager des Regierungsladens in Calicut nicht ahnen. Weiter verzögert wurde das Projekt dann auch noch durch meine harmlose Frage, ob diese oder jene Skulptur nicht auch in 90cm Größe gemacht werden könnten. Die Antwort war - Ihr ahnt es: "No problem!" Allerdings gab es keine Muster oder Fotos - denn diese Skulpturen wurden eigens für mich entworfen. Freut mich natürlich - aber so hatte ich es nicht gemeint.
Ich habe einfach gefragt, ob es die entsprechenden Formen und Schablonen für diese Größen bereits gibt. So eine Mannuskulptur wird ja (siehe unten) aus vielen Einzelteilen zusammengefügt, die wiederum zum Teil in vorgefertigten Formen entstehen. Die gab es für meine Bestellung aber noch nicht. Da bin ich jetzt um so mehr gespannt, was hier nun heraus kam!
Zumindest habe ich diese Woche Post aus Kerala bekommen: Alles sei nun fertig und könne in die Container verladen werden.
Das sein Paravents und Kleinmöbel aus Sheesham-Holz, Metallskulpturen, Dekorationsartikel - und die besagte Mannui-Sammlung. Zwei Container werden es wohl werden. Lassen wir uns überraschen!
Vielleicht ist die Prognose "Ende September" ja wieder zu optimistisch? Denn die verplombten Container warten erst mal in Thiruvananthapuram auf den LKW, der sie in den 250km entfernten Hafen von Kochi bringt. Dort warten die Blechkisten dann auf ein Containerschiff nach Rotterdam - und von da bis zum ausgepackten Schatz, den ich Euch per Foto zeige, dauert es auch noch seine Zeit.
Ich habe ja jetzt noch nicht einmal alle Artikel des Juli-Containers aus Nordindien gelistet! Es geht nur Stück für Stück, und sobald ich etwas Neues ausgepackt, fotografiert und vermessen habe, ist der Artikel zuerst in der Gesamtgalerie zu sehen. Daher hier nochmals der Link:
Gesamtgalerie: Alle Fotos und Detailbilder meiner Artikel sind in der Gesamtgalerie nach Datum geordnet - die Neuesten zuerst. Der Bildname enthält die 3stellige Artikelnummer, nach der Du im Shop oder bei eBay suchen kannst.
30-50 Auktionen wöchentlich bei eBay und ca. 300 Artikel im KD-Shop - Stammkunden haben es zur Zeit schwer, gezielt die Neuzugänge aus den Indien-Containern zu finden. Ein paar Tipps:
Klar, dass die Neuankömmlinge zur Zeit noch eine gefragte Minderheit bilden. Bis die vielen neuen Artikel alle gelistet sind und zur Mehrheit promovieren, muss ich die Indieneinkäufe der letzten Monate irgendwie kennzeichnen. Sonst ziehen alte Stammkunden frustriert wieder ab, weil sie die neuen Schätze zwischen all den Artikeln nicht finden, die sie bereits kennen.
Die Shoptechnik und eBay sind
zwar vielfältig, aber entsprechende Tools für die gezielte Suche nach
Neuheiten fehlen. Auch tue ich mich bei meiner Sammlung mit der Bezeichnung
"Neu" schwer. Der große Teil der Indienkunst und Kunstgewerbe sind
ja bereits bei der Herstellung antik: Die Patinierung soll das nostalgische
Flair verstärken - heißt aber nichts anderes, als dass die Künstler
künstliche Gebrauchtspuren erzeugen. Und Gebrauchtspuren - seien es auch nur
altersbedingte Verfärbungen - führen bei mir zum Artikelattribut
"gebraucht" - egal ob künstlich oder natürlich oder natürlich künstlich
- die Deklaration "Neu" ist
demnach irreführend (siehe auch hier). Aber ein
paar Hilfsmittel kann ich dennoch geben:
KD-Shop: Alle neu gelisteten Artikel sind 2 Monate lang als "neu" gekennzeichnet.
eBay-Auktionsliste: Beim Aufruf des Artikels sagt meine KD-Grafik oben links, dass es sich um einen Neuzugang handelt.
Gesamtgalerie: Alle Fotos und Detailbilder meiner Artikel sind in der Gesamtgalerie nach Datum geordnet - die Neuesten zuerst. Der Bildname enthält die 3stellige Artikelnummer, nach der Du im Shop oder bei eBay suchen kannst.
Viel Spaß beim Stöbern!
Heute morgen kam die erste große Übersee-Blechkiste vom Rotterdamer Hafen nach Krefeld. Mit Sascha und seinem SEK war in 3 Stunden abgeladen, und nun stehe ich in jedem Winkel meiner alten Kate vor unübersichtlichen Bergen von Kisten und Kartons - ab morgen ist es wie Weihnachten: Es geht ans Auspacken meiner indischen "Beutekunst"...
Denn so manches Paket birgt mit Sicherheit auch diesmal eine Überraschung, denn viele Wunschartikel waren zum Zeitpunkt meines Einkaufs noch gar nicht fertig. Sie mussten nach meinen Vorgaben von den indischen Kunsthandwerkern geschnitzt werden.
Zunächst ist nur nordindische Kunst, Kunstgewerbe und Bronzen eingetroffen. Meine bevorzugten Starttermine für eBayauktionen sind samstags und mittwochs - wenn ich gut vorankomme, werden also morgen schon die ersten Neuzugänge gelistet - wie gewohnt gegen 19:00 Uhr. Die südindischen Container sind in Indien noch nicht fertig gepackt - die Freunde neuer Mannuskulpturen müssen sich noch ein paar Wochen gedulden.
Die Rabattaktion in meinem Kerala Discovery Onlineshop hat schon deutliche Lücken in meine Sammlung geschlagen - doch es ist immer noch zu wenig Platz. Die Rabatte bleiben also bis zum Eintreffen der nächsten Container in Kraft. Nur die neu eingetroffenen Artikel bleiben vom Rabatt ausgeschlossen. Dafür werde ich sie so günstig kalkulieren, dass sich keiner grämt.
Besucht also von heute an regelmäßig meine Auktionsliste und natürlich den Shop!
Gibt es teflonbeschichtete Tropenkleidung? Das wäre genau das Richtige für meine geplanten Streifzüge in die hintersten Winkel der indischen Basare. Da muss man gegen Spinnweben und Staub resistent sein. Mitte Februar 2008 ging es los, und seit 10. März bin ich wieder hier - mit einer umfangreichen Liste "indischer Beutekunst" ;-)
Per eMail habe ich schon vor langer Zeit jede Menge Fotos mit meinen indischen Freunden ausgetauscht. In Kerala und Rajasthan weiß man jetzt, was ich suche - und im Februar/März sah ich mir an, was sie gefunden haben.
Bis meine Schätze dann im Container nach Deutschland kommen, werden aber noch ein paar weitere Monate vergehen. Ich halte Euch auf dem laufenden. Trotz teilweise horrend gestiegener Preise habe ich eine Menge gekauft, zum großen Teil noch aus alten Beständen, die noch nicht so teuer waren:
Statuen aus Messing, Bronze und Mannu; schöne Schnitzereien aus edlen Hölzern; dekorative Kleinmöbel - große alte Tempeltüren; kunstvoll handgearbeitete Geschenkartikel; Ritualgegenstände, Trommeln und Saiteninstrumente und vieles andere mehr. Am besten zeige ich mal eine Fotogalerie, um die Speichelproduktion meiner Asiatikasammler anzukurbeln.
Und immer noch zu 100% positive Bewertungen - dieses Jubiläum in meinem eBay-Bewertungsprofil ist das schönste Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr. Ich bedanke mich bei allen Kundinnen und Kunden mit besonderer Anstrengung, im neuen Jahr noch besser zu werden!
OK - es wäre natürlich super gewesen, wenn die letzten beiden Lobpreisungen schon am 24.12. in meiner Bewertungsliste gelandet wären. Aber sie kamen erst heute, am 28.12.06 und die runde Summe von 3.000 war erreicht.
Dahinter stehen 4.629 positive Gesamtbewertungen und 1 Negative. Da jeder Kunde nur einmal gezählt wird, egal wie oft er bei mir kauft, zeigt die Gesamtsumme der Positiven, daß ich auch einen gesunden Anteil von Stammkunden habe. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir auch im Neuen Jahr treu bleibt.
So könnte man den Extrakt der häufigsten Bewertungen in einem Satz sagen. In erster Linie loben meine Kunden die zügige Abwicklung. Weil fast alle Verkäufer "Lieferung bei Geldeingang" in ihre Auktionen schreiben - man aber doch meistens 1 bis 2 Wochen warten muss. Da sind viele meiner Kunden immer wieder überrascht, wie schnell mein Paket abgeliefert wird. Den Vorweihnachts-Rekord von weniger als 36 Stunden, den eBayer "feltel" am 22.12. lobte, haben wir zu 'normalen Zeiten' sogar oft noch unterboten.
"Wie man sich bettet, so schallt es heraus" - Dass man so oft liest, daß ich nett und freundlich bin, kann ich nur zurück geben. Mein Kerala Discovery ist sicherlich nur ein Nischensortiment, denn Verkäufer von Computer- und Unterhaltungselektronik haben millionenfach mehr Interessenten als mein indisches Kulturgut. Dafür ist aber auch ihr Prozentsatz an Reklamationen und Mahnungen um ein Vielfaches höher. Wohlgemerkt: Der Prozentsatz. Ich möchte in diesen Warengruppen kein Geld verdienen müssen. Dort hat der Preiskrieg und der ständige Ärger mit kaputter Ware, Spaßbietern und Nichtzahlern die Verkäufer zum Teil ziemlich verbittert. Das merkt man schon in den Auktionsbeschreibungen.
Meine Auktionsbeschreibungen hingegen zeigen immer noch deutlich, daß mir die Sache so viel Spaß macht, daß es schon beleidigend wäre, dies als "Arbeit" zu bezeichnen. Das führt zu ausnahmslos netten, korrekten Kunden. Die paar Zahlungserinnerungen oder Reklamationen, die ich pro Jahr zu bearbeiten habe, sind prozentual fast nicht messbar.
Dass viele Bewertungen die Ware loben, bestätigt die korrekten und konservativen Angebotsbeschreibungen: Es wird kein Mangel beschönigt, und beim Auspacken werden Eure Erwartungen meist noch übertroffen. Das ist natürlich nur möglich, wenn auch der Preis stimmt. Wer das Gefühl hat, zuviel bezahlt zu haben, ist bei der Beurteilung erheblich kritischer.
Ob es die sind, die sich für meine privat organisierten Indienreisen interessieren, oder für hinduistische und buddhistische Sakralkunst - in 25 Jahren Praxis habe ich fast ausschließlich besonders nette Leute kennen gelernt. Das zeigt der Vergleich mit Freunden und Bekannten, die in anderen Branchen tätig sind. Da spielt es eine untergeordnete Rolle, daß der Kundenkreis relativ klein ist. In Indien habe ich gelernt, das weniger meist mehr ist.
Danke an Euch alle - und übertragt Euer eBay-Vertrauen auch auf meinen immer noch sehr jungen Kerala-Discovery-Shop - dort belasten keine hohen eBay-Provisionen den Preis, und geliefert wird ebenso zuverlässig wie immer!
Die Zeit des eBay-Shops Kerala-Discovery ist zu Ende. Die Gebühren sind hoch - und wer soll sie bezahlen? Achtet weiterhin auf meine eBay-Sonderauktionen mit Tiefstartpreisen!
Es war eine Sommerloch-Strategie: Ein breiteres Angebot bringt mehr Umsatz, dachte ich mir und eröffnete meinen ersten Ebay-Shop am 15. Juli 2005. Seither sind über 300 Sammlerstücke aus meiner Kollektion ständig verfügbar, und ich lag richtig damit. Der Shop wurde schnell angenommen, und viele neue Kunden aus ganz Europa haben mir dabei geholfen - Herzlichen Dank!
Inzwischen lasten aber erheblich gestiegene eBay-Provisionen auf den Shop-Preisen. Die müssen letztendlich mit dem Artikelpreis von Dir bezahlt werden - umgekehrt kann ich billiger anbieten, wenn ich einen eigenen, kostengünstigen Onlineshop einrichte.
Und er ist schon da! Allerdings erst mal mit nur ca. 150 Artikeln. Das wird sich aber schnell ändern. Mein Shop-Sortiment wird weiterhin gut angenommen - das hoffe ich.
Vergleicht die Preise - die liegen im Einzelfall mehr als 50% unter den alten Ebay-Shop-Preisen (zum Vergleich in rot in jeder Artikelbeschreibung). Das sind sozusagen meine Ausverkaufspreise, denn ich muß langsam Lagerplatz bekommen für meine neue Lieferung aus Indien.
Aber auch in Zukunft werden bei eBay-Werbeaktionen immer wieder etliche Shopartikel zu Sonderpreisen angeboten. Damit soll mein Shop bekannter werden.
Achte daher beim Blättern in meinem Sortiment auch auf die Sonderauktionen. Das "3-2-1-Deins"-System macht mir großen Spaß. Also verzichte ich auch weiterhin nicht und starte 30-70 meiner Shop-Artikel pro Woche mit Preisen weit unter Shop-Preis!
Finde diese Auktionen ganz einfach mit der eBay-Suche. Dort gibst Du meinen meist 3stelligen Artikelcode ein, der im Titel des Angebots in Klammern steht. Am besten mit einem Sternchen als Platzhalter dahinter (Beispiel 762*).
Da der unabhängige KD-Shop in der Testphase ist, kann die im Link links gespeicherte Internetadresse sich durchaus noch einmal ändern. Wenn die Seite nicht gefunden wird, wird die neue Adresse im Newsticker und an dieser Stelle zu finden sein.
So wie der Shop nun heranwächst, ist er leichter zu bedienen als die meisten anderen. Keine Anmeldung, kein Login - einfach zum Sammeln, Beobachten oder Bestellen auf "Bestellen" klicken. damit sammelst Du alle interessanten Stücke im Warenkorb. Dort kann vor der Bestellung noch alles gelöscht oder geändert werden.
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Mein gestörtes Verhältnis zu wichtigen Kalenderdaten hat sich bestimmt in Indien manifestiert. Ich mußte eigentlich schon immer an meinen eigenen Geburtstag erinnert werden, und das hat sich angesichts der vielen unterschiedlichen Kalender in Indien nur noch verstärkt. Was Wunder, daß ich auf mein heutiges offizielles eBay-Jubiläum ebenfalls aus Euren Reihen aufmerksam gemacht wurde?
Veronika und ihre süße Tochter Jasmin haben das heute sehr eindrucksvoll dokumentiert. Das selbst gestaltete Glückwunsch-Poster (rechts) kam pünktlich per Email und erinnert an den 7. Februar 2001 - das denkwürdige Datum, an dem ich mich unter dem eBaynamen "Bernd-Symons" auf der größten Online-Handelsplattform der Welt angemeldet habe.
Fünf Jahre sind im Internet eine lange Zeit. Man bedenke, daß die Welt-Weite Wiese vor zehn Jahren noch weitestgehend unbekannt war!
Riesendank an die sympathische Veronika aus Neuss für das palisanderfarbene Fichtenholzbrett mit Mandalas, Ganpathi und guten Wünschen - aber auch an alle anderen, die mir in schlichtem NurText-Format heute gratuliert haben.
Nicht von ungefähr hat Veronika den "Vijaya Ganesha" ins Bild gesetzt - es ist der "Ganesh des Erfolgs". Und fünf Jahre eBay ist in diesem schnelllebigen Medium schon ein großer Erfolg. Andere, wesentlich umsatzstärkere Powerseller, haben schon weit früher das Handtuch werfen müssen.
Natürlich stand meine Indiensammlung bereits auf soliden Beinen, als ich vor 5 Jahre versuchsweise ein paar Auktionen bei eBay startete. Ich sammle und verkaufe diese exotische Mischung aus Süd- und Nordindien ja schon seit Mitte der 80er Jahre. Ein wenig Erfahrung hatte sich also bereits angesammelt.
Am Konzept hat sich nicht viel geändert. Ich streife immer noch alljährlich durch die Basargassen Indiens und kaufe, was mir gefällt. Besonders schöne Stücke behalte ich für mich selbst - andere biete ich auf dem Markt an. So finanziert sich die Sammelleidenschaft wie von selbst.
Die Märkte haben sich allerdings geändert. Früher bin ich sonntags gelegentlich auf Antikmarkte gegangen, um mein Indiensortiment anzubieten - nach dem schönen Erfolg meiner ebay-Auktionen habe ich das inzwischen ganz aufgegeben und beschränke mich auf den Onlinemarkt. Zunächst nur als eBayer Bernd-Symons - seit dem letzten Sommer zusätzlich auch mit dem Kerala-Discovery Onlineshop.
Inzwischen haben über 5.000 Kunden aus ganz Europa zufrieden bei mir gekauft und mit ihren Bewertungen betont, daß ich vor allem schnell und gut verpackt liefere. Dies taucht nämlich in meinen Bewertungen am häufigsten auf. Weil aber immer nur die erste Bewertung ins Bewertungsprofil eingeht, beweist die Zahl von über 2.500 Bewertungen im Zähler, daß ich auch eine Menge Stammkunden habe, die nicht nur einmal bei mir einkaufen.
Das zeigt, daß ich so falsch nicht liege. Besonders bei den Stammkunden bedanke ich mich heute für ihre Treue und versichere, daß ich weiterhin bemüht bin, meine Standards zu halten und möglichst zu verbessern!
Immer wieder werde ich gefragt, was das bedeutet. Die einen schließen aus dem Begriff "verlorene Form", daß es sich bei derart hergestellten Skulpturen um absolute Unikate handeln muß. Das ist ebensowenig richtig wie die Annahme, daß eine "Bronze" zwangsläufig aus Bronze bestehen muß.
"Bronze" gilt allgemein als Oberbegriff für Skulpturen aus NE-Legierungen. Sie bestehen aus Messing oder Bronze, und es gibt eine Vielzahl von Legierungen, die zum Teil nach religiösen Vorgaben gemischt sind. Zum Beispiel bei der Panchaloham-Bronze, bei der die heilige Legierung aus vorgeschriebenen Anteilen von Gold, Silber, Kupfer, Zink und Zinn bestehen muß.
Doch auch wenn mehrere Abgüsse eines Originals in der überlieferten Kunst der verlorenen Form gefertigt werden, so ist doch jedes Exemplar in aufwändiger Einzelfertigung handgearbeitet. Da die Figuren immer von Hand einzeln nachgearbeitet und teils filigran ziseliert werden, haben die fertigen Statuen dennoch den Charme eines Unikats. Mögen sie auch auf ein und dasselbe Original zurückgehen, sind es letztlich doch die kleinen und größeren Abweichungen, die unsere Skulpturen von industrieller Massenfertigung abheben.
Schön ist, daß sich die Gußtechnik der verlorenen Wachsform seit Jahrhunderten auf dem indischen Subkontinent kaum verändert hat. Es liegt in der Natur dieser Handwerkskunst, daß hier die Errungenschaften der modernen Zeit keinen Zugang finden.
Die Kunst der verlorenen Form entwickelte sich aus der Problematik, daß komplizierte Formen mit mehreren Ebenen, durchbrochenen Strukturen und Hinterzügen in konventioneller Gußtechnik nicht hergestellt werden können. Bis zu einem gewissen Grad kann man sich zwar behelfen, indem man die Skulptur in mehreren Einzelteilen gießt und sie anschließend zusammenlötet. Meist ist es trotz der zeitraubenden vielen Arbeitsgänge trotzdem leichter, die Kunst der verlorenen Wachsform anzuwenden. Vielleicht in Kombination mit anderen Gießtechniken.
Zunächst stellt der Bronzekünstler vom Original ein Modell aus Bienenwachs her. Dieses Modell wird in eine dünnflüssige "Suppe" aus besonders feinem Lehmmatsch getaucht und anschließend an der Sonne getrocknet. Dieser feine Lehmmatsch kann allerfeinste Oberflächenstrukturen abformen - ist aber nach dem Trocknen nicht stabil genug und für den Metallguss ungeeignet. Deshalb wird im nächsten Arbeitsgang die Mannuform mit einem Gemisch aus Lehm und Gerstenspreu ummantelt.
Nach ein bis zwei Wochen ist die Form gut durchgetrocknet und kann in den Brennofen. Es entsteht eine Gussform aus gebranntem Ton, die noch im heißen Zustand aufgebohrt wird. Nun kann das Wachs herauslaufen, und die Form kann nach einigen weiteren Arbeitsschritten zum Gießen der fertigen Statue verwendet werden.
Der letzte Akt ist dann der Arbeitsgang, der dieser Gusskunst ihren Namen gab: Die Tonform muss zerschlagen werden, um die Skulptur herauszulösen.
Das war nur eine vereinfachte Beschreibung zum besseren Verständnis. Sie reicht aus, um uns den erforderlichen Respekt vor dieser großen Kunst zu vermitteln. Es sind noch viel mehr Arbeitsgänge notwendig, um ein so schönes Stück herzustellen. Doch das sollte man sich besser ansehen.
Helga und Billy Held aus Grafing bei München haben diese uralte Technik bei ihren nepalesischen Freunden in Kathmandu in allen Phasen fotografiert und mit über 60 Bildern in einer Diashow dokumentiert. Mein Kompliment an Helga & Billy!
Hier geht's zur Diashow "Buddhastatuenproduktion vom Wachsmodell zum Guss"
So, und nun bist Du für die nächsten Attacken der Besserwisser und Kunstbanausen gerüstet. Wenn wieder mal einer kommt und geringschätzig meint "Bloß ein Abguss, was?!" - dann kannst Du ihm was erzählen...
Wer aber noch immer neugierig ist, kann sich bei YouTube auch ein paar Videoclips zum Thema ansehen:
1. Film: Herstellung der Wachsmodelle für tibetische
Buddhastatuen (10min08sec)
2. Film: Herstellung von Gussformen für Buddhastatuen
(7min08sec)
3. Film: Buddhastatuen - Guss / Familie Shakya bei der
Arbeit (7min14sec)
4.
Film: Bemeißelung einer Buddhastatue (4min53sec)
5. Film: Feuervergoldung von Buddhafiguren (6min55sec)
6. Film: Bemalung von Buddhafiguren (5min59sec)
Meterlange Beschreibungen mit ganzen Bildergalerien -
braucht es die? Ein paar Anmerkungen zu den Artikelseiten meiner
Verkäuferliste "bernd-symons"
Wenn ich ein Handy suche oder
ein Auto, gibt eBay klar gegliederte Kriterien zur Wertbeurteilung vor - da
hast Du blitzschnell eine Menge Angebote verglichen und ausgewertet.
Was wäre, wenn da plötzlich
ein meterlanger Sermon mit Großaufnahmen des Armaturenbretts oder des
Handy-Displays mit detaillierter Beschreibungen einher kommt? Wer will da
eine halbe Bedienungsanleitung lesen? Das meiste ist doch eh bekannt.
Anders bei den Beschreibungen
für Asiatika. Hier kenne ich einen hohen Prozentsatz von Sammlern, die sich
die Hintergrundbeschreibungen sogar ausdrucken und mit dem ersteigerten
Artikel aufbewahren. Die spirituellen, traditionellen und kulturellen
Zusammenhänge sind hier so vielfältig, daß unmöglich jeder alles weiß - auch
ich nicht.
Dennoch räume ich ein, daß
meine Beschreibungen weniger umsatzorientiert sind, sondern eher meinem
ausgeprägten Spieltrieb folgen. Mich macht das viel Freude - das zeigen Dir
sicher auch die gelegentlichen Spaßauktionen mit kaum ernstzunehmenden
Beschreibungen.
Natürlich gibt es auch eine
Menge Kenner, denen solche Begleittexte aufgeblasen und schulmeisterlich
erscheinen. Außerdem wiederholen sie sich bei ähnlichen Artikeln. Dennoch
kannst Du aber durch den immer gleichen Aufbau meiner Beschreibungs-Vorlage
sehr schnell die wesentlichen Details erfassen:
Überschrift, Untertitel
und Hauptfoto genügen dem kundigen Indienfreund schon, um das
Besondere des Angebots in Sekunden zu erfassen. Auf den Fotos sind fast
überall Abmessungen und Gewicht vermerkt. Wächst dabei das Kaufinteresse,
sollte ein neuer Kunde zusätzlich die Hinweise und Links aus dem Newsticker
und der Tabelle unter der Artikelbeschreibung zur Kenntnis nehmen.
Ich arbeite mit stark komprimierten Fotos, damit bei Modembenutzern die Ladezeit nicht zu lang wird. Das bringt gelegentlich Unschärfen mit sich - man kann nicht alles haben.
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