
Zwei Futterknechte braucht so ein Tempelelefant auf Reisen mindestens, und die
gehen zu Fuß oft
40 Kilometer am Tag, wenn der Elefant zu einem entfernten Tempelfest eingeladen
wird. "Will der Sahib ihn
einmal anfassen?", rufen sie zu uns herüber. Aber ich winke ab. Dabei
wollen sie nur mein Bestes.
Die Hindus glauben, daß es Glück und Segen bringt, wenn man einem
Tempelelefanten den Rüssel
streichelt. Dafür bezahlen sie den Priester gut. Wie gesagt - sie wollen nur
mein Bestes. Auch mein Geld.
Ich begnüge mich
damit, ein paar Bilder von der vorbeiziehenden Elefantendame im starken Verkehr
des National Highway 212 zu machen. Sicher wäre auch ein Elefantenritt drin
gewesen - aber den
hatte ich auch schon. Viel mehr hätte mich interessiert, wohin der Elefant mit
der interessanten,
hoheitsvoll wirkenden
Persönlichkeit im Nacken wohl unterwegs war. Aber ich hatte noch etwas vor.
Es war schon nach 16:00 h und bis Koduvalli waren es von hier noch 4-5
Kilometer.
(Fotos: (C) Bernd Symons 2003) Die Bildqualität ist begrenzt, weil die Bilder
aus dem laufenden Videofilm geschnitten wurden