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Selten schönes Instrument, etwa 240 Jahre alt. Da die
meisten nomadisierenden Musikantensippen der Tharwüste den Verkauf ihrer
Instrumente als lukrative Erwerbsquelle entdeckt haben, sind solche
Prachtstücke selten geworden. Heute wird für Touristen gespielt, die die
schön dekorierten Instrumente anschließend für harte Dollars gern kaufen.
Daher gibt es nur noch neue Saranghis, die aber sehr gut klingen und hübsch
bemalt und patiniert sind (Bild oben, aus meiner Sammlung, ca. 80 EUR).
Trotzdem ist diese Entwicklung schade, denn der Kulturausverkauf der Dritten
Welt setzt sich darin fort. Die Saranghi (auch Sarangi) ist
musikgeschichtlich das älteste Saiteninstrument der Welt. |
Reiseanmeldung: So funktioniert’s
VISAGEBÜHREN gültig ab
Konsulate München & Berlin
lagern nun auch aus
Anschriften der zuständigen
Visaabteilungen
Für Österreich und die Schweiz
Eingeschränkte und geschützte
Gebiete
Deutsche Vertretungen in Indien
Facts: Statistische Daten über Indien
Reisehinweise des
Auswärtigen Amtes
Im Reisekostenanteil enthalten
Reiseleitung & Zuständigkeiten
Wenn doch mal was passiert:
Reiserücktritt
Diese Rubrik wurde am 17. Mai 2010 aktualisiert
Kerala-Discovery ist die ideale Reiseidee für:
|
InderNett-Tour
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1.
Reiseziele |
People learn to live together by
living together
Touristen
sehen ein Land, Kerala-Discovery-Gäste erleben es!
Jede unserer Regionen bekommt eine Rubrik „Places & People“. Dort lernst Du die Gastgeberfamilien mit Fotos kennen und siehst, wo Du untergebracht bist.
Wenn die endgültige Zusage von besonderen Umständen abhängt, solltest Du eine Reiseoption wählen. Siehe hierzu den Artikel "Unverbindliche Reise-Option" im Kapitel "Termine & Preise". Im Normalfall aber halten wir es so:
Reiseantragsformular,
möglichst auch schon den DFL (Dear-Family-Letter) mit aussagekräftigen
Fotos (Paßbild reicht zur Identifizierung am Ankunftsflughafen, 1
zusätzliches Foto aus dem Alltags- oder Familienleben erwünscht).Wir freuen uns über Deine Absicht, Dich für eines unserer Programme anzumelden. Unmittelbar nach Deiner Ankunft im Gastland wirst Du feststellen, daß sich KD-Programme wesentlich von konventionellen touristischen Reiseprogrammen unterscheiden: Bei Kerala Discovery steht die menschliche Begegnung im Mittelpunkt.
Ich versuche einen Dialog zwischen Menschen verschiedener Kulturen zu eröffnen, um zu einem gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen beizutragen. Bei kommerziellen Reisen erklärt der Reiseleiter, wie die Menschen leben - bei uns nimmst Du am Leben der Menschen teil.
Dieser Dialog bzw. persönliche Kontakt beginnt üblicherweise bereits lange vor der Ankunft im Gastland - nämlich bereits bei der Anmeldung. Wie Du dem Anmeldeformular entnimmst, ist bei allen KD-Programmen bei der Anmeldung ein „Dear-Family-Letter“ (DFL) einzureichen, über dessen Sinn und Inhalt die folgenden Hinweise aufklären:
Sinn & Zweck
Dieser DFL wird zusammen mit den Anmeldeunterlagen an Deine Gastgeberfamilie
weitergegeben. neben den eher sachlichen Informationen des Reiseantrags sollst
Du Dich der Familie bereits im Vorwege vorstellen. So kann bereits vor der
Ankunft ein persönlicher Kontakt entstehen. Sofern zwischen Anmeldung und
Anreise genügend Zeit verbleibt, kann Deine Gastgeberfamilie Deinen Brief möglicherweise
noch beantworten.
So steigerst Du auch die Vorfreude auf die Begegnung mit Menschen, die Du ja
bereits durch die KD-Traumhefte und das KD-Onlinemagazin besser kennst als
umgekehrt.
Sprache
Am besten wäre es natürlich, den DFL in der Landessprache zu verfassen - doch
nur die wenigsten beherrschen Hindi oder gar Malayalam und Oriya - in diesen
Fällen ist der Brief in Englisch zu verfassen. Dies gilt bei unseren Gastgebern
als Verkehrssprache, wobei Du Dir über etwaige Fehler kaum Gedanken zu machen
brauchst - auch in Indien wird meist ein sehr vereinfachtes „Indglish“
gesprochen.
Anrede
Beginne den Brief stets mit der Anrede „Dear Family“, die dieser netten
Tradition ihren Namen gegeben hat.
Inhalt
Zugegeben - es ist nicht einfach, an eine bisher unbekannte Familie über sich
selbst zu schreiben. Schon hier wird bewußt, daß man nicht „Urlaub kauft“,
sondern an einer gleichberechtigten Begegnung arbeitet. Am einfachsten ist es,
wenn Du Dir vorstellst, was Du von einer Dir unbekannten Person wissen
möchtest, wenn sie einige Zeit bei Dir zu Gast sein wird. Bereiche, die Du
ansprechen solltest, sind:
- Beschreibung der eigenen Familie
- Hinweise, warum Du gerade Indien kennen lernen möchtest
- Gründe, warum Du Dich für einen KD-Gasturlaub entschieden hast und nicht für
einen Pauschalurlaub.
- nähere Angaben zu Deinen Hobbys, Interessen und Freizeitaktivitäten
- Hinweise, was Du umgekehrt Deiner Gastfamilie über Europa vermitteln kannst
Nicht vergessen
Am besten, Du schließt den Brief mit einem Dank an die Familie für deren
Gastfreundschaft, die sie Dir zuteil werden läßt. Bitte bedenke, daß die
Gastgeber mindestens das gleiche Experiment eingehen wie Du, indem sie sich zur
Aufnahme eines von mir empfohlenen Gastes bereiterklärt.
Denke daran, daß dieser Brief nicht nur eine Art Visitenkarte, sondern auch der
erste Schritt zu einer persönlichen Kontaktaufnahme darstellt. Je freundlicher,
interessanter und lebhafter Du Deinen Brief schreibst, um so eher ist gewährleistet,
daß die Familie mit der Intensität auf Dich eingeht, die Du Dir von einem
solchen Privataufenthalt in Indien versprichst.
Die nachfolgenden Regeln und Gebühren sind unverbindlich - für eventuelle Änderungen bitte auf der Webseite der Indischen Botschaft Berlin nachsehen. Dort sind auch weiterführende Links zu den Visa-Büros in München, Hamburg und Frankfurt. Alle ausländischen Touristen benötigen einen gültigen Reisepass und ein Visum, um in Indien einreisen zu können. Der Antrag auf ein Touristenvisum soll auf dem vorgedrucktem Visaformular mit zwei Passfotos erfolgen.
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Visum |
Per Post |
Persönlich |
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Für ein Transitvisum (einmalige/zweimalige Einreise) |
29,- |
25,-
€ |
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Touristenvisum gültig für 6
Monate (mehrmalige Einreise) |
54,- |
50,-
€ |
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Für ein Visum mit einer Gültigkeit von maximal einem Jahr |
84,- |
80,-
€ |
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Für ein Studentenvisum für die Dauer von |
94,- |
90,-
€ |
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Alle anderen längerfristigen Visa mit einer Gültigkeit von |
159,.- |
155,-
€ |
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Dies sind die Grundgebühren - seit die Antragsbearbeitung ausgelagert wurde, werden zusätzliche Bearbeitungsgebühren berechnet - siehe unten |
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Was Frankfurt und Hamburg bereits taten:
Die Indischen Generalkonsulat in München und Berlin lagern nun ebenfalls das
Visa-Antragsverfahren aus. Die Gebühren steigen dadurch - die Zuständigkeit
richtet sich weiterhin nach dem Bundesland Deines Wohnsitzes.
Bitte ab 15. mai 2010 Anträge
nur noch an die u.a. Anschriften senden. Die Bearbeitung von Visa-Anträgen, die
an das Indische Generalkonsulat München oder Berlin gerichtet sind, wird ab dem
17. Mai 2010 and die Cox & Kings GmbH übergeben.
Wie bereits in den
Zuständigkeitsbereichen Frankfurt und Hamburg berechnen die externen
Visadienste zusätzlich zu den Visagebühren eine Bearbeitungsgebühr zwischen 12
und 15 Euro, so dass im teuersten Fall das 6-monatige Touristenvisum 65,00 Euro
kostet.
Bitte ladet Euch den
Visumsantrag als PDF bei der zuständigen Stelle herunter. Dort findet Ihr auch
die Gebühren.
Der allgemeine Visumsantrag, den
ich mit der Reisebestätigung zur Verfügung stelle, dürfte zwar ebenfalls akzeptiert
werden - aber sicher ist sicher. Meinen Vordruck könnt Ihr aber als
Ausfüllhilfe nutzen: Eine verwirrende Vielzahl von Fragen ist dort bereits
gestrichen, weil für Touristenvisa nicht zwingend vorgeschrieben.
Für Berlin und die neuen Bundesländer
India Visa Application Centre, Berlin Lützow Center Cox and Kings GmbH Wichmannstrasse 6 10787 Berlin Tel: +49 30 26949750 Fax: +49 30 26949751 Website: http://www.in.de.coxandkings.com/
Email: Info.inber@coxandkings.com |
Für die Bundesländer Hessen,
Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen Indo-German Consultancy Services, Frankfurt
(IGCS) Friedrich-Ebert-Anlage 3 60327 Frankfurt am Main Tel.: 069 / 74087646 Fax: 069 / 74087647 E-mail: info@igcsvisa.de
Visa nur: http://www.igcsvisa.de/ (An bestimmten Tagen auch in
Köln u. Essen - s. Webseite --> Visa Service Camps) |
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Für die Bundesländer Bayern und
Baden-Württemberg India Visa Application Centre, München Bruderstraße 5a 80538 München Tel: +49 89 23231590 Fax: +49 89 24418430 Website: http://www.in.de.coxandkings.com/
Email: info.inmuc@coxandkings.com |
Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und
Niedersachsen Indo-German Consultancy Services, Hamburg
(IGCS) Mundsburger Damm 6 22087 Hamburg Tel: 040 2880560 Fax: 040 28805629 E-Mail: hamburg@igcsvisa.de |
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VORSCHRIFTEN Bitte fülle den Visumsantrag aus, lege Deinen gültigen Reisepass* und zwei Passbilder, zusätzliche Dokumente (falls erforderlich) und die Bankquittung der Visagebühren bei, und reiche die Unterlagen entweder persönlich ein oder schicke sie per Post an die zuständige Konsularabteilung *Pass muss bei Einreise noch 6 Monate gültig sein und mindestens 2 leere Seiten haben! |
|
Indische
Botschaft, Österreich
Kärntner Ring 2, A-1015 Wien,
Tel:
Fax:
Indische
Botschaft (Ambassade Inde)
Kirchenfeldstr.28 - CH-3005 Bern;
Tel: 0041 / (0)31 / 351 11 10 -
Postscheck Nr: 30-4418-9
1) Für Darjeeling, Assam, Meghalaya und Tripura ist keine Genehmigung mehr vorgeschrieben. Ausländische Touristen können diese staaten besuchen und sich dort frei aufhalten.
Eingeschränkte Gebiete
2) Dia Andamanen und
Nicobar-Inseln (Municipal Area, Port Blair, Davelok Island, Long,
Mayabunder, Diglipur, Rangat, Jolly Buoy, South Cinque, Red Skin, Mount Darriet
und Madhuban) sowie
Sikkim (Gangtok, Phodang, Rumtek, Pemayangtse).
3) Lakshadweep (Lakkadiven) - Nur im rahmen einer sog. "Package Tour" durch das Hotel Casino, Willingedon Island, Kochi-682035, Tel.:0091-484-668221, Fax:0091-484-668001.
4) Arunachal Pradesh, Manipur,
Mizoram - Nur Gruppen von min. 4 Personen sind zugelassen, vorausgesetzt, daß
die gesamte Reise gebucht ist und die Landesarrangements durch einen staatlich
anerkannten indischen Reiseveranstalter vorgenommen werden.
Genehmigung in Indien durch: Alle "Foreigners Registration Offices"
in Delhi, Mumbai, Kalkutta und Chennai oder durch indische
Botschaften/Konsulate
5) Nagaland kann von Touristen
besucht werden!
Im Zuge der Unterstützung der Nord Ost Region hat die Indische Regierung
beschlossen, Tourismus in Nagaland zuzulassen. Bis vor kurzer Zeit, war
Nagaland verbotenes Gebiet. Touristen können nun die Bezirke Dimapur, Kohima,
Mokokchong und Wokha für maximal zehn Tage in einer Gruppe von mindestens vier
Personen besuchen. Die Begrenzung der Gruppe gilt nicht für Ehepaare.
Genehmigungen sind anzufordern
bei:Ministry of Home Affairs. South
Block.
Under Secretary, Ministry of Home Affairs,
Foreigners Division, Lok Nayak Bhavan, Khan Market, New Delhi 110 003
Directorate of Tourism, Nagaland, Kohima
Phone-
Secretary, Tourism, Nagaland, Kohima
Tele-Fax-
http://www.nerdatabank.nic.in/
Deutsche
Botschaft New Delhi
F: (00 91 11) 687 18 31
FAX: (0091 11) 687 31 17
URL: http://www.germanembassy-india.org
--------------------------------------------------------------------------------
Generalkonsulat Chennai (Madras)
P.O. Box 6801, Chennai 600 105, Indien.
F: (0091 44) 827 17 47, 827 35 93, 827 76 37
FAX: (0091 44) 827 35 42
--------------------------------------------------------------------------------
Generalkonsulat
Kolkata (Kalkutta)
P.O. Box 16711, Calcutta 700 027, Indien.
F: (0091 33) 479 11 41, 479 11 42, 479 21 50
FAX: (0091 33) 479 30 28
--------------------------------------------------------------------------------
Generalkonsulat Mumbai (Bombay)
"Hoechst House", 10th Floor, Nariman
Point, 193 Backbay Reclamation, Mumbai 400 021, Indien.
F: (0091 22) 283 24 22, 283 15 17, 283 26 61
FAX: (0091 22) 2 02 54 93
--------------------------------------------------------------------------------
Indien hat 1 Milliarde Einwohner
und ist 3,2 Millionen Quadratkilometer groß. 82 Prozent der Menschen sind
Hindus, zwölf Prozent Moslems, 2,4 Prozent Christen und 1,1 Prozent Sikhs.
Außerdem gibt es kleine Minderheiten von Buddhisten, Jainas, Parsen und
Juden.
In dem südasiatischen Subkontinent treffen krasse Gegensätze aufeinander:
Eine kleine Ober- und Mittelschicht kann sich einen Lebensstandard wie in
Europa leisten, während die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt
und mit weniger als 43 Rupien (2 Mark) am Tag auskommen muss.
(Bernd meint: Auf dem Lande haben
43 Rupien die gleiche Kaufkraft wie 30-35 DM in Deutschland. Ohne diese Fakten
zu nennen, ist die Berichterstattung tendenziös, ja reißerisch!)
Fast 50 Prozent der Menschen können nicht lesen und schreiben,
weil es an Schulen und Lehrern fehlt und viele Kinder arbeiten. Zugleich sind
Wissenschaft und Technologie hoch entwickelt: Indien befördert selbst gebaute
Satelliten mit eigenen Raketen ins All.
(Bernd ergänzt: Im Musterländle
Kerala sind 98% alphabethisiert)
Die am weitesten verbreitete Sprache ist Hindi, daneben gibt es
14 weitere Amtssprachen. Englisch, die Sprache der früheren britischen
Kolonialmacht, ist vor allem in der Oberschicht verbreitet.
Das Kastensystem gliedert die Hindu-Gesellschaft in fünf große
Schichten - Brahmanen (Priester), Kshatriya (Krieger), Vaishya (Händler),
Shudra (Arbeiter) und Dalit (wörtlich "Unterdrückte", die zum Teil
bis heute als "unberührbar" diskriminiert werden).
Die Verbindung von Kaste und Beruf löst sich immer mehr auf. Gesetze verbieten die Benachteiligung wegen der Kastenzugehörigkeit. Außer den großen Schichten gibt es, nicht nur bei den Hindus, mehrere tausend Kasten, innerhalb derer Eltern ihre Kinder verheiraten.
(KD
Dabei ist es schon lang kein Problem mehr, in Indien zu telefonieren. Ein Telephone-Booth mit Computerrechnung und meist auch Faxmöglichkeit findet sich an jeder Ecke. Achtet einfach auf die Schilder ISD/STD und PTO, denn die Telefone befinden sich zum Teil in irgendwelchen Geschäften und sind als Telefonzelle nicht erkennbar. Eine Telefonzelle mit Münzeinwurf und Selbstwahl gibt es sowieso nur an Flughäfen. Ansonsten sitzt neben jedem öffentlichen Telefon ein Mensch, der für Dich so lange wählt, bis die Verbindung steht – kommt keine zustande, wird auch nicht bezahlt.
Natürlich haben auch die Gastgeberfamilien Telefon. Das würde ich aber nur im Notfall benutzen, weil ich weiß, daß für Privatanschlüsse deutlich höhere Gebühren zu bezahlen sind. Oft haben die auch keinen auslandsfähigen Anschluß.
Wer trotzdem mit dem Handy experimentieren möchte, der möge ein D1- oder D2-Handy (oder kompatible) mit Vertrag von hier mitnehmen – die Handys mit Prepaid-Karten wie Xtra oder CallYa funktionieren nicht mit indischen Karten. E-Netz von VIAG-intercom funktionieren bedingt.
Dagmar aus München berichtete im Oktober 2001: "Ich habe für mein D2-Handy eine OASIS-cash-card für Rajasthan gekauft. RS 500 kostet die erste, man hat natürlich nicht für Rs 500 Gesprächsguthaben – 400 kostet allein die Karte, deshalb ist sie schnell leer. Sie gilt 30 Tage. Ich habe danach eine für RS 1000 gekauft, um dieselbe Telefonnummer zu behalten. Die gilt dann drei Monate, und bis dahin bin ich ja wieder in Indien. Wenn ich wieder in Delhi bin, nehme ich die OASIS-Karte raus und meine D2 wieder rein."
Es gibt natürlich noch andere Kartendienste. Preisunterschiede sind groß. Aufpassen: Es fallen auch Gebühren bei ankommenden Gesprächen an. Ich weiß nicht, ob das noch generell gilt.
Erwartet von den indischen Netzen nicht zu viel – meistens gehen sie kaum weiter als bis zur Stadtgrenze größerer Städte. Das Roaming mit Deiner deutschen Originalkarte ist in Mumbai und Delhi möglich.
Mit meinem D1-Handy konnte ich allerdings im Februar 2002 fast in ganz Gujarat über verschiedene Anbieter roamen. Oft unglaublich: in abgelegener Wildnis zwischen Ochsenkarren und Kamelherden volles Netz!
Die größeren indischen Anbieter und die Karte ihrer Netzabdeckung könnt Ihr Euch ansehen unter:
http://www.cellular-news.com/coverage/india.shtml
Für die Webrecherche bei www.google.de „cellphone india“ oder „cellular phone india“ eingeben. An den Flughäfen in Delhi oder Mumbai sollen auch Mobiltelefone vermietet werden. Preise von 6 US$ pro Tag halte ich aber für zu teuer.
Wer ergänzende Erfahrungen hat, möge mir helfen, diesen Artikel "upzudaten".
Zur Reisesituation ist ein Sonderbereich im News-Bereich eingerichtet, der bei besonderen
und außergewöhnlichen Vorkommnissen durch objektive Berichterstattung eine
bessere Beurteilung der Reisesicherheit ermöglicht.
Sicherheitshinweise
Seit dem 22.12.2006 hat das Auswärtige Amt die Hinweise erheblich erweitert.
Neben aktuellen Sicherheitshinweisen kommen nun auch Gesundheitshinweise,
Zollbestimmungen und jede Menge Merkblätter hinzu. Ich empfehle dringend, diese
Seite vor der Reise sorgfältig zu lesen.
Zu den Reisehinweisen des Ausw. Amtes für INDIEN
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Referat 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000
(TravelNews - aktualisiert
Manche glauben nicht, daß man mit so wenig
auskommen kann.
Man ist gewohnt, bis zu 80% der Reisekosten
als Taschengeld einzuplanen. Dies gilt vielleicht für andere
Touristen-Hochburgen dieser Welt, nicht für Kerala Discovery. Wir erwarten nach
wie vor eine Kaufkraft der Indischen Rupie von 1:0,20 - das bedeutet, wir erhalten
für 1 Rupie den Gegenwert von 0,20 EUR. Der Wechselkurs andererseits ging seit
der Einführung des Euro ein wenig zurück - wir erhalten jedoch immer noch 50
Rupien für einen Euro. (Aktuelle Tageskurse unter « Termine & Preise »)
Nach Kaufkraft umgerechnet verwandeln sich
demnach 100 EUR beim Betreten indischen Bodens in satte 5000 RS, mit denen man
leben kann wie in Deutschland mit etwa 1.000 EUR! Das gilt fürs Einkaufen,
Essen & Trinken unterwegs - nur nicht für Fahrzeugkosten (Aber die haben
wir ja bereits im Reisepreis integriert).
Was Du über diese Prognose hinaus noch
zusätzlich einstecken mußt, richtet sich ganz nach Deinem persönlichen
Einkaufsverhalten. Viele sind bescheiden und kaufen nur Ansichtskarten und ein
paar Kleinigkeiten für die Lieben zu Haus.
Ich habe aber auch schon Gäste gehabt, die
sich ein ganzes Eßzimmer aus massiv Rosenholz mit hochwertigen
Intarsienarbeiten für ein paar Tausend Mark haben schicken lassen! Von den
Damen, die bei filigran gearbeitetem Gold- und Silberschmuck nicht Nein sagen
können ganz zu schweigen...
Wer sich unterwegs vergaloppiert, kann in
größeren Städten mit der Kreditkarte bezahlen oder ein paar Travellerschecks in
kleiner Stückelung zusätzlich einstecken. Die würde ich in US-Dollar nehmen,
weil sie auf späteren Reisen in allen Ländern gut zu gebrauchen sind.
Auch an Geldautomaten (ATM) kann mit der
Euroscheckkarte Bargeld gezogen werden. Die Wechselkurse sind gut - bei
kleineren Abhebungen fallen aber die Gebühren stärker ins Gewicht (ca. 5,00
Euro).
Mein nebenberufliches Kerala-Discovery (KD) ist kein Reisebüro. Deshalb beschaffe ich Deine Linienflüge bei einer IATA-Agentur gegen bar. Bei irgendwelchen Bedenken bist Du hiermit ermächtigt, über die Solvenz der Firma "KERALA DISCOVERY Bernd Symons Antik & Asiatika-Import" eine Bankauskunft bei meiner Hausbank einzuholen. Der freundschaftlich-familiäre Charakter der Idee bedingt, daß keine starren Bedingungen notwendig sind: Wir können über alles reden! Andere Veranstalter von Reisen in touristisch schlecht entwickelte Gebiete haben stets mehrere Seiten kleingedruckter Risikoausschlüsse - KD nicht! Abweichungen von diesen Grundregeln müssen allerdings in Reiseplan und/oder Reisebestätigung vermerkt sein. Doch zunächst halten wir uns an folgende Regeln:
sind die lt. Buchung & Reiseplan erforderlichen IATA-Linienflugtickets nach und in Indien. Ab Endflughafen übernimmt die Gastgeberfamilie unsere Versorgung und Betreuung und sorgt auf eigene Kosten für:
¨ Airportservice: Transportmittel für Deine Anreise vom Flughafen zur Familie in Indien gemäß Reiseplan, sowie für Deine Abreise vom letzten Übernachtungsort zurück zum Flughafen;
¨ Alle laut Plan notwendigen Transportmittel wie Jeeps, Kleinbusse, Boote - aber auch Kamele, Elefanten sind mit dem Grundreisepreis lt. Bestätigung abgedeckt. Allerdings ist jeder Ausflug nur 1x kalkuliert – Fahrt- & Nebenkosten für Wiederholungen werden den Gastgebern gesondert erstattet.
¨ Unterbringung in einfachen Doppelzimmern bei den Gastgeberfamilien, Dusche, Toilette und Deckenventilator; Handtücher & Bettwäsche werden gestellt.
¨ Vollpension bei allen Gastgebern: Frühstück, Mittag- und Abendessen (Indische Küche, teils mit europ. Anregungen und auf Wunsch "entschärft" - man lernt voneinander); Tee & Kaffee, Früchte und kleine indische Spezialitäten. Ausnahmen sind im Reiseplan vermerkt.
¨ Betreuung durch die Gastgeberfamilie(n) gem. Reiseplan inkl. Fahrer und orts- und sprachkundige Reisebegleitung in englischer Sprache. Sie wollen, daß Du Dich sicher fühlst! (Rajasthan & Gujarat haben deutschspr. Guides g. Aufpreis)
¨ für die Verlängerungswoche in Kerala Transportkosten nach Kovalam (Zug oder Pkw je nach Plan) sowie Extrakosten für Airportzubringer & Hotelreservierung, Übernachtung ohne Vollpension in reservierten Doppelzimmern; Betreuung durch unsere indischen Freunde (englischsprachig). Verlängerung der übrigen KD-Reisen inkl. Vollpension.
¨ exklusive Beschränkung auf Minigruppen (maximal 8 Teilnehmer/innen, die hauptsächlich privat abseits anderer Touristen mit den ind. Familien leben, Orissa max.6);
¨ Speisen und Getränke auf Touren (einschl. f. Fahrer & Escort); Trinkgelder (ca. 10%), Foto- und Videogebühren, lizenzierte Guides; sowie Ausflüge lt. Plan, die wiederholt werden.
¨ Alkohol & Softdrinks bei den Gastgebern, soweit angeboten
¨ Kerala: Verpflegung + optionale Events in der Verlängerung
¨ Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten
¨ Extras lt. (Sonder-)Reiseplan wie im Plan als "optional" oder "not included" deklariert.
Taschengeldbedarf für solche Extras lt. Angaben der Gäste ab € 200,- (plus ca. 150,- f. Verlängerungswoche Kovalam, Diu, wenn Du alle vorgeschlagenen Aktivitäten & Ausflüge planst - dort ist nur Übernachtung gebucht) zzgl. größere Einkäufe. Manche kommen auch mit weniger aus - Reserven sind aber beruhigend. Notfalls gibt es Geld mit der ec-Karte am Geldautomaten (ATM).
Die Verantwortung für die Durchführung der Keralareise liegt bei der Familie Vettikavumgal sowie in Rajasthan, Gujarat und den Hillstations bei der Adelsfamilie Chandrashekhar Singh und in Orissa bei Sanghamitra Jena. Sie haben ausreichend Erfahrung in der Bewirtung, Beherbergung und Betreuung europäischer Gäste. Die jew. Gastgeber haben alle neuesten Informationen, die Reise in der mit dem Team abgestimmten Programmfolge (Reiseplan) auch ohne mich durchzuführen. Etwaige Reklamationen zum Reiseverlauf sind vor Ort direkt an die Familie zu richten. Man wird sofort nach Kräften für Abhilfe sorgen. Nur manches ist manchmal auch im Paradies unmöglich...
Die Preise sind nach den aktuellen Flugpreisen und Wechselkursen berechnet und können sich ändern. Reklamationen, die die vermittelten Linienflüge betreffen, sind direkt an die Airline zu richten. Jede Haftung im Zusammenhang mit den Flügen muß ich ablehnen.
Undurchführbarkeit der Reise wegen höherer Gewalt (Naturkatastrophen,
Epidemien etc.) richtet sich nach den Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amts,
Bonn. Teilnehmer(innen), die nach Aussagen der übrigen Teammitglieder und/oder
der Gastgeber den Reiseverlauf nachhaltig stören oder gefährden oder den
bekannten besonderen Reiseanforderungen nicht genügen, können gegen Erstattung
ersparter Aufwendungen von KD oder den
jew. Gastgebern von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen werden. Jede
Ablehnung Deines Reiseantrages aus wichtigem Grund durch mich/die Gastgeber
gilt als Reiserücktritt im Sinne dieser Bedingungen.
Du kannst jederzeit vom vermittelten Vertrag zurücktreten (Stornierung).
Flüge: Eine Nichtinanspruchnahme der bestellten Flüge entbindet Dich nur teilweise von der Zahlungsverpflichtung gegenüber den Fluggesellschaften. Vor Ticketausstellung werden pauschal 300,00 EUR, bei Rückgabe ausgestellter Tickets bis 7 Tage vor Abflug 400,00 EUR, danach und bei Nichtrückgabe der Tickets 100% des Flugpreises fällig.
Reisekosten: Für die neben den Flugscheinen beantragten Reiseleistungen müssen je nach Zugangszeitpunkt der Rücktrittserklärung folgende Pauschalsätze bezahlt werden : Bis 90 Tage vor Reisebeginn: 10 %; bis 45 Tage: 20 %; bis 28 Tage: 45 %; bis 21 Tage: 55 %; bis 7 Tage: 65 % und unter 7 Tagen vor Reisebeginn: 80 % (jeweils in Prozent des vereinbarten Preises).
KD ist berechtigt, in jedem Fall zusätzlich EUR 8,00 Stornogebühr als eigenen Schaden geltend zu machen. Die Höhe der vorgenannten pauschalierten Stornokosten berücksichtigt die durchschnittlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der gebuchten Unterkünfte & Fahrzeuge durch die indischen Partner.
Jedem Gast steht bei Stornierung der Nachweis frei, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Im Gegenzug sind KD sowie die indischen Gastgeber berechtigt, anstatt der pauschalen Entschädigung ihren konkret entstandenen Schaden geltend zu machen und im Einzelnen zu belegen. Ich empfehle eine Reiserücktrittskostenversicherung.
Sicherungsscheine sind für meine gelegentlich und nebenberuflich veranstalteten Reisen nicht vorgeschrieben. Das Insolvenzrisiko ist bei KD-Einzelreisen auch mit IATA-Linienflug nicht mit Pauschalreiseveranstaltern vergleichbar, da alle Kosten bei Reiseantritt bezahlt sind.
Weil eine Reise in unerschlossene Gebiete Flexibilität voraussetzt, müssen Änderungen der Reisepläne vorbehalten bleiben, soweit ich sie für unsere Sicherheit und das Gelingen des Gesamtprojekts für unvermeidlich halte. (KD_AGB/7.06)
Nach wie vor sind für Indien keine Impfungen vorgeschrieben - es sei
denn, man kommt aus einem Gelbfiebergebiet nach Indien. Sollten sich aus
aktuellem Anlaß besondere Hinweise ergeben, werde ich sie an dieser Stelle
veröffentlichen. Ansonsten verweise ich auf die Spezialisten:
Das Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf: http://www.crm.de/
Reisemedizinischer Infodienst http://www.fit-for-travel.de/reisemedizin/scripts/land.pl?L0060.htm
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