Orissa-Gäste - ihre
Reports im Dialog mit Bernd Diese Rubrik wurde
am 12. Oktober 2010 aktualisiert
Das ORISSA - ForumMit einem gestandenen Team aus „KD-geprüften“ Teilnehmern sind wir im Februar 2000 aufgebrochen, um in Indien Neuland zu entdecken. Von langer Hand geplant war dieses Abenteuer kurz vor seinem Start durch den verheerenden Cyclon (Ende Oktober 1999) noch einmal infrage gestellt: Konnten wir es wirklich wagen, in ein von Naturgewalten verwüstetes Land zu fahren, ohne uns gleich als Katastrophentouris fühlen zu müssen? Nach sorgfältiger Prüfung zeigte sich jedoch, daß nur ein kleinerer Teil des Bundesstaates Orissa betroffen war. Das Gebiet, wo der Sturm am schlimmsten getobt hatte, lag nicht auf der geplanten Route. Allerdings haben wir dann später im Gebiet von Puri und Konark furchtbare Verwüstungen gesehen - obwohl wir dort von der Route des Wirbelsturms viele Kilometer entfernt waren! Auf dieser Erkundungsreise wollten wir in 4 Wochen alles sehen, was die Oriyas - so nennen sich die Einwohner Orissas nach der Landessprache Oriya - für zeigenswert hielten. Aus diesem Fundus wollen wir später die schönsten Ziele für eine neue Discovery auswählen. Bedenkt diese Intentionen, wenn Ihr die Berichte unserer Teilnehmer/innen lest: Was uns nicht gefallen hat wird geändert oder ausgelassen, wenn wir die „KALINGA-DISCOVERY“ aus der Taufe heben. Kalinga ist der Name des alten Orissa - ein Land, daß man mit Recht als weißen Fleck auf der Landkarte des Tourismus bezeichnen kann. Und trotzdem - wir haben eine Menge ursprüngliche Winkel gefunden und festgestellt: Eine Kalinga-Discovery ist es wert. Allerdings - eine Reise kann nur dann wirklich gelingen, wenn wir die Teilnehmerzahl streng limitieren! Das ist immer schon KD-Prinzip in Kerala und Rajasthan - und in Orissa um so wichtiger. Das bringt auch Marion zum Ausdruck, die sich heute als erste Teilnehmerin zu Wort meldet. Mit ihr zusammen war ich nach unserer Keralareise im Januar nach Mumbai geflogen, um mit dem restlichen Team dort zusammenzutreffen und gemeinsam nach Bhubaneswar zu fliegen. Kalinga Discovery 2001Ein
Vorabbericht aus Wien
Nicht alle Reports sind seitenlang – was nicht heißt, daß Kurzberichte weniger gehaltvoll sind. Herbert aus Wien war mit Kerala Discovery im Nov/Dez in Orissa: Hallo Bernd !
Indien ist ein
verrücktes Land, nicht immer „schön“, aber immer interessant! Unsere Reise
war ein starkes Stück, im positiven Sinn ! Gut gesagt! Aus diesen Worten geht schon hervor, daß Herbert nicht zum ersten Mal in Indien war. Und das ist wichtig: Orissa ist ein Ziel, das sich nicht so sehr für Indienneulinge eignet. Schade nur, daß eines der Highlights genau zu dem Zeitpunkt gesperrt wurde. Wegen der Regionalwahlen war unseren Freunden der Weg ins größte Flußdelta der Welt versperrt. Die Behörden fürchteten Unruhen bei den Stammesgruppen und um die Sicherheit der Ausländer: Negativ war natürlich
die Absage der Sunderbans, besonders Gerhard war schwer enttäuscht. Als
Ersatzprogramm diente ein Stadtprogramm von Kolkata und eine Reise nach Shantiniketan
(Universität und Sitz von Rabindranath Tagore) , für ein Tagesprogramm ist
das allerdings zuwenig. Weiters besuchten wir Vishnupur, (sehr interessant),
besonders die eigenwilligen Tempel sind sehenswert. Weiters hatten wir
aufgrund des Mottos von Kerala Discovery etwas mehr Familienanschluß
erwartet. Dass das nicht so einfach ist in
Indien, hat uns Sanghamithra dann erzählt. Das waren die Punkte,
die uns nicht so gefallen haben. Familien zu finden, die mit entsprechenden Gästezimmern für unsere Ansprüche gerüstet sind, ist in dieser Welt tatsächlich nicht so einfach. Wenigstens haben wir die fürstlichen Nachkommen der ehemaligen Kalinga-Herrscher für uns gewinnen können, die uns ihrem Familienpalast zu Dhenkanal aufnehmen.
Nun zu den positiven
Seiten. Die Betreuung durch Sanghamithra war erstklassig, Sanatan hat sich
wirklich äußerst engagiert, auch der Driver war schwer in Ordnung. Sanghamithra („Mitra“)ist die gute Seele des Kalinga-Programms, das sie mit ihrer ganz privaten Energie organisiert. Gleichzeitig hat sie als Agentin von Swosti-Travels die Beziehungen der größten Travel-Agency Orissas im Rücken. Sanatan ist uns als hilfsbereiter Tourbegleiter ans Herz gewachsen – immer dann, wenn Mitra aus Termingründen nicht selbst mit unseren Gästen reisen kann, ist Sanatan aus der männlichen Riege die erste Wahl. Eine äußerst positive
Überraschung war die Anzahl und die teilweise Ursprünglichkeit der Stämme in
Orissa. Der Aufenthalt beim Raja
von Dhenkanal hat wirklich alle Erwartungen übertroffen, der Raja selbst war
sehr sympathisch und das Ambiente des
alten Schlosses ist etwas Außergewöhnliches.
In der Umgebung von
Dhenkanal wären sicher viele Sehenswürdigkeiten anzusehen, die sich aufgrund
des Terminplanes aber leider nicht ausgehen. Sein Onkel , der in der Nähe
wohnt, hat uns z.B. angeboten mit ihm in den Busch zu gehen und die
Wildelefanten zu beobachten, das würde aber einige Tage erfordern. Vielleicht könnte man in
Zukunft Dhenkanal zum Zentrum machen und von dort Stämme oder
Naturschutzreservate besuchen ? Die von Dhenkanal aus erreichbaren Stammesdörfer sind wenig reizvoll, verglichen mit den Stämmen im „Wilden Westen“ Orissas – das werdet Ihr mangels Vergleich nicht nachvollziehen können. Wir aber waren dort auf unserer Pionierreise und haben für die Kalinga Discovery später die Highlights ausgewählt, die man in 21/28 tagen schaffen kann.
Doch Du hast durchaus recht: Dhenkanal Palace und die Familie des derzeitigen Yuvraj ist eine Sonderreise wert! Die Unterbringung in den
Hotels war für indische Verhältnisse direkt luxuriös (das war ich von meinen
früheren Reisen nicht gewohnt) , das Essen immer gut, sehr oft sogar
ausgezeichnet und meistens zuviel, so
daß wir immer eine Mahlzeit gestrichen haben, um nicht aus Indien mit ein
paar Kilos zuviel zurückzukommen ! Das kehrt wieder den höflichen und indienerfahrenen Traveller hervor: „luxuriös“ ist selbst mit der Einschränkung „für indische Verhältnisse“ doch etwas gewagt – wenn man andererseits die fast gar nicht entwickelte Region berücksichtigt, so haben wir schon das Beste, was zu bekommen ist. Doch erwartet nicht zu viel, Orissa-Interessenten! Das war’s für erste ,
ich werde Dir noch eine ausführliche Reisebeschreibung nachliefern ! Darauf freut sich die INN-Leserschaft mit Sicherheit, denn wir haben lange keine Reiseberichte aus Orissa und Umgebung gelesen! Summa summarum eine
großartige Reise ! PS: Die letzte Woche war
ich in Sikkim, wo ich gerade zu den Maskentänzen in den Klöstern
zurechtgekommen bin. Dieser Teil von Indien hat mich schwer beeindruckt. Die
einsamen Klöster auf den Bergspitzen, das noch dicht bewaldete zerklüftete
Bergland mit dem Kangchenzonga im Hintergrund, die freundlichen Leute und die
Kultur der Bergvölker ist vielleicht ein lohnendes Ziel von Kerala Discovery. Mit freundlichen Grüßen
– Herbert Sikkim klingt schon immer reizvoll – doch meiner Kapazität sind Grenzen gesetzt. Dennoch planen Chandra und ich, dem Himalaya in Kürze etwas näher zu kommen. Danke für die Vorabskizze Deiner Kalinga Discovery, lieber Herbert! Vergiß nicht, ein paar Fotos für Deine Fortsetzung zur Verfügung zu stellen. Für diesmal mußte ich mich noch aus der Orissa-Galerie bei KD-online bedienen... Marion: KALINGA - auf zu neuen Ufern......Nach zwei erholsamen Wochen in Kerala war ich bereit
für das Abenteuer Orissa. Und ich war vielleicht überrascht, am Samstag morgen
die ganze Gruppe im Restaurant des Hotel Sahar Garden sitzen zu sehen. Müde
zwar, aber da. Ein schönes Gefühl, mit alten Freunden neues Terrain erobern
zu können. Bei allem neuen, das auf uns zukam, war es schön Chandras
Gesicht in der Menge am Flughafen von Bhubaneswar zu erblicken. Die ersten
Blickwechsel mit Sanghamithra und Sampad waren fremd und ich hatte keine
Idee, was daraus werden könnte.
Marion als exotisches Ausstellungsstück: Touristen sind so selten in Orissa, daß sie für die Bevölkerung hinter starken Eisengittern zur Schau gestellt werden .... (Könnte man meinen. Ich war übrigens ebenfalls in diesem Gehege und habe diesen Schnappschuß gemacht) Spuren des großen Sturms
Meine Eindrücke auf dem ersten Streckenabschnitt waren gemischt.
Schon in einigen kleinen Nebenstraßen von Bhubaneswar haben wir am Vortag bei
einem Spaziergang die Spuren des Zyklons gesehen und auch auf der Fahrt haben
wir viele entwurzelte und umgeknickte Bäume gesehen. Etliche Strommasten und
dünne Palmen standen total schief in der Landschaft und ich habe mich
gefragt, wo da die Angriffsfläche für den Sturm war. Mir wurde bewußt mit
welcher Wucht dieses Unwetter über das Land gefegt sein muß. Aber richtig
vorstellen kann es sich wohl keiner von uns - wie auch Sampad uns erzählt
hat. Er und die anderen drei unserer Crew haben ihre Häuser verloren. Wie
haben diese Menschen sich geschützt und wo in Sicherheit gebracht??? Ist das noch Indien - oder schon Afrika?
Im weiteren Verlauf unserer Reise haben wir als Außenstehende
von den Folgen des Zyklons nichts gespürt. Erst am Schluß, auf der Fahrt nach
Konark, sind wir noch mal durch ein Waldstück direkt an der Küste gefahren,
das vollkommen zerstört war. Überall standen Schilder “Picnic in the forest is not allowed!“ In
welchem Wald - habe ich mich gefragt.
Die Landschaft in Orissa fand ich wenig
abwechslungsreich, was auf den langen Busfahrten besonders störend war.
Allerdings habe ich auch nirgends so ein wunderschönes GRÜN gesehen, wie die
Reisfelder in Orissa. Aber wir alle haben uns nach einer Weile schon nach dem
kleinsten Hügel in der Landschaft neugierig an die Scheibe des Busses
gereckt. Zum Teil hat mich die Landschaft an Afrika erinnert - obwohl ich
dort nie war.
Bekleidet mit unzähligen Ketten aus bunten Perlen: Bonda-Frauen Gruppe zu groß
Diesen Menschen von den Stämmen der Bonda, Kondh und Gadhaba zu begegnen, war für mich
eines der schönsten Erlebnisse dieser Reise, obwohl ich mich oft wie ein
Eindringling fühlte. Ich weiß nicht, womit wir unser Verhalten rechtfertigen
können, wenn wir wie eine Horde in ein kleines Dorf eindringen, dessen
Einwohner einfach nur in Ruhe gelassen werden möchten. In diesen Situationen
haben sich unsere indischen Begleiter teilweise recht ruppig verhalten, wenn
sie den Tribals die Tücher regelrecht von den Schultern gerissen haben. Ist
es das wirklich wert, die Menschen so entwürdigend zu behandeln nur für ein
tolles Photo? Denn mehr nehmen wir nicht mit. Und vielleicht ist das schon zu
viel. Besonders in diesen Momenten habe ich empfunden, daß
die Gruppe zu groß war. Vier Leute würde ich ideal finden - Guide und Driver
kommen ja auch noch dazu. Durch die Finsternis nach Bitharkanika
Auf der Fahrt nach Bhitarkanika habe ich mich das erste
Mal so richtig fallenlassen und in mein Schicksal gefügt. Die Bootsfahrt in
der Dunkelheit - nachdem wir viel zu spät abgefahren waren - schien kein Ende
zu nehmen. Ein paarmal habe ich mich gefragt, was wir machen, wenn plötzlich
der Motor ausfällt. Am Ufer war kein einziges Licht zu sehen, nicht mal das
winzigste Öllämpchen. Für mich ein Wunder, woran der Bootsführer sich
überhaupt orientiert hat. Als wir dann nach 1 ½ Stunden endlich am
Ufer angelegt haben, war es ja noch eine echte Kletterpartie vom Boot runter
- oder rauf - und nur mit unserem
Handgepäck unterm Arm haben wir uns auf den Weg in die Dunkelheit gemacht.
Mir war schon jetzt völlig egal, ob unsere Koffer noch jemals gebracht werden
oder nicht. Nach einer Weile kamen wir an ein beleuchtetes Haus, aber das war
leider nicht unseres und wieder schien der Weg endlos zu sein. Um mich herum
war es stockdunkel und ich habe wie mechanisch einen Fuß vor den anderen
gesetzt. Von der Tageszeit her war es noch gar nicht so spät, aber es war
schon so lange dunkel und deshalb kam es mir vor wie mitten in der Nacht. Auf
die Zubereitung des Abendessens konnte ich dann nicht mehr warten - da bin
ich schon vorher ins Bett gegangen. Dabei hat sich beim Abendessen schon das
erste mal die unglaubliche Flexibilität und Einsatzbereitschaft unserer Crew
gezeigt, denn sie haben dem staff des Government Resorts beim Kochen
geholfen. Sonst hätte es an diesem Abend wohl gar nichts mehr zu essen
gegeben.
Haarklammern, Ohrringe und drei Nasenringe - Kennzeichen der Dongharia Kondh Frauen - bei den älteren kommt noch die qualmende Zigarre im Haar hinzu. Krokodile überall
“Pish pry?“
Es dauerte ein paar Tage (oder Wochen), bis wir uns auf
den ungewöhnlichen Umgang unserer indischen Begleiter mit der englischen
Sprache eingestellt hatten, aber auch danach überraschten sie uns immer
wieder. Während des Essens wisperten sie uns “Pish pry“ (gebratenen Fisch)
ins Ohr, und Gertrud wollte gerne was von dem Griesbrei. Auch als Sanatan uns höflich bat, in den ersten Stock
zu kommen “Please come to pirst ploor“, wollte G. wissen, warum die denn
schon wieder den Passport zeigen müssen. Mit den Buchstaben “f“ und “p“ hatten sie die meisten
Schwierigkeiten, was lustig wurde, als Sampad uns von der Schönheit und
Eleganz des “pemale dance“ erzählt hat. Was uns während der ganzen Reise
nicht gelungen ist, daß einer von unseren Guides mal den Namen ihres
geliebten Nachbarstaates Pakistan ausspricht. Trotz allem war vor allem Sampad nie um eine Antwort
verlegen. Nach dem Motto „besser eine falsche Antwort als gar keine“ hat er
mir in Simlipal auf meine Frage, wofür die etwa 2m hohen Gestelle mit Stroh
drauf seien, geantwortet: “To protect against the elepants.“ Für die war es
genau die richtige Fresshöhe. Ein Hemd für den blinden Sänger
Bei den Juang in
Cyonasika: Auch beim Einkaufsbummel auf dem Wochenbasar: „Futterventil stets griffbereit“ Wie bekommt man Kontakt?
In all den Dörfern war ich diesmal froh über die große
Menge an Überraschungseiern, die ich dabeihatte. Sobald ich anfing, eines
dieser kleinen Bastelfigürchen zusammenzubauen, rannten die Kinder zusammen
und es weckte auch die Neugier der Erwachsenen. Auf diese Weise ist es immer
wieder gelungen, auch mit den sonst schwer zugänglichen Tribes in etwas
engeren Kontakt zu kommen. Das ist für mich wichtiger als das aus dem
Hinterhalt geschossene anonyme Photo. Varanasi zum Schluß
Ein wunderschöner Abschluß der Reise war Varanasi. Bis
auf das Hotel habe ich mich dort sehr wohlgefühlt. Dort hätte ich noch einige
Tage an den Ghats und in den engen Gassen der Stadt verbringen können.
Vieles, was ich inzwischen in dem Heft über Benares nachgelesen habe, möchte
ich gerne noch mal selber sehen und erleben. Trotz der Hektik auf den Straßen
und der ständigen Bewegung strahlt diese Stadt eine unheimliche Ruhe aus.
Selten habe ich mich so friedlich und ganz eins mit mir selbst gefühlt, wie
an den Cremation-Ghats. Wenn ich doch auch so enden könnte und meine Familie
und ich auch so mit dem Tod umgehen könnten. Vielleicht können wir das noch
lernen. Kashi, I come
again! Kalinga
in Stichworten
Falls Du nicht alles aus dem Text rausfieseln möchtest,
hier noch ein paar Schlagworte: Klima angenehm Guide
und Driver much more than
expected Unterkünfte wenn
nach dem Rattenloch ein Schloß kommt, ist auch das für eine Nacht
o.k. Sanghamitra mit
der würde ich gerne mal verreisen Essen und Trinken
kein Vergleich zu Bhavnas
Küche, Tee nicht so lecker Swosti
super
organisiert (Packed lunch, utensils, Cool-box, Getränke) Kultur
Jaganath is not
Ganpathi! Schade, daß man in
die schönen Tempel nicht
rein darf, viele von den Ruinen sind nicht so interessant muß
OD enthalten die Wochenbasare von
Chatikona, Onukudelli und Baligam, Jeypore, Puri, Varanasi, schönste Erinnerung daß
wir uns in der Gruppe so gut verstanden haben negativste Erinnerung als
Sampad und der andere Scherge den Mädchen die Tücher vom
Leib gerissen haben und daß all unsere vier Begleiter ihre
Häuser beim Sturm verloren haben Wenn Du aus meinen fast 1000 Photos welche haben
möchtest, mußt Du es mal sagen - du hast sie ja schon gesehen. Ich schicke
dir jetzt nicht auf gut Glück welche. Vielleicht mache ich es wie fast alle
anderen auch - ich schicke dir die Bilder, auf denen Du drauf bist. Wenn Du die allerdings für Dein neues Heft oder die
Website verwendest, dann gute Nacht KD! Marion aus Ravensburg, 28.03.2000 Heidi: 1001 kunterbunte SchmetterlingeSo bezeichnet die Mutter der Kalinga-Discovery unsere Pionierreise zu den Tribes & Temples am Golf von Bengalen. Heidi aus Basel ist es, die ich meine - mit ihr stieg und fiel das Projekt. Auf einer unserer gemeinsamen Indienreisen hatte sie von Orissa erzählt. Mit Freunden war diese Reise schon einmal geplant gewesen, aber widrige Umstände hatten das Projekt gekippt. Also habe ich mich schlau gemacht, und schließlich auch Chandra aus Jodhpur eingespannt, weil er Kontakte nach Orissa hatte. Durch ihn lernte ich die quirlige Sanghamithra aus Bhubaneswar kennen, die nach unseren Vorgaben eine Route zusammenstellte, Fahrzeuge besorgte und sich vor allem um Sondergenehmigungen kümmerte. Wir
wollen alles sehen
Alles, was die Inder für zeigenswert hielten, wollten wir uns ansehen - etwas anderes konnte ich nicht akzeptieren. Von meinen Reisen in den letzen 17 Jahren weiß ich, daß so manches für Europäer kaum von Interesse ist, obwohl es indischen Touristen den größten Spaß bereitet. Wenn man also noch nicht selbst da war, muß man reichlich Zeit mitnehmen, sich möglichst alles ansehen, und dann die Highlights zu einer neuen Discovery zusammenzusetzen. Mit indischen Touristen kannte Sanghamithra sich nämlich aus - aus Europa waren bislang nur wenige Reisende in Orissa unterwegs. Vielleicht liegt das daran, weil diese Region alljährlich in der Nachmonsunzeit von Überschwemmungen und Wirbelstürmen heimgesucht wird. Genau in der Zeit von September an, in der sich westliche Touristen für eine Indienreise bereit machen. Zittern nach Zyklon
Genau diese Problematik hätte unsere Pionierreise beinahe auch gekippt - Ihr erinnert Euch an die beiden verheerenden Zyklone, die Mitte und Ende Oktober 1999 über den Osten dieser Provinz hergefallen sind. Unterkünfte, Fahrzeuge und ortskundige Guides mußten spätestens im Dezember 99 bestätigt werden, wenn wir im Januar aufbrechen wollten. Und Katastrophentourismus wollten wir auf keinen Fall machen. Vier bange Novemberwochen lang habe ich täglich die Katastrophennachrichten direkt aus Orissa verfolgt, zwei Wochen dauerte es mindestens, bis ich eine Nachricht von Sanghamithra bekam: Sie meldete, daß die Telefonleitungen repariert seien und daß hinsichtlich unserer Route keine Änderungen notwendig seien - in die Nähe der schlimm verwüstete Region im Distrikt Jagathsinghpur würden wir nur auf der Strecke Puri-Konark kommen. Auch meinte sie, daß die Medien eine maßlos übertriebene Katastrophenberichterstattung forciert hätten, weil Orissa sich und seine notleidende Bevölkerung von der Welt (und besonders von den Hilfsorganisationen) vergessen fühlte. Natürlich mußte diese Sichtweise auch durch andere Quellen verifiziert werden - ich kannte Sanghamithra nicht und mußte damit rechnen, daß sie versucht sein könnte, die Situation zu bagatellisieren. Schließlich hatte sie an dem Projekt in den vorangegangenen Monaten aktiv mitgearbeitet - das sollte nicht umsonst gewesen sein.
Oriyas: Ein starkes Volk
Nun - sie hatte im Grunde recht. Mißtrauen war unbegründet - die Reise wurde ein großes Erlebnis. Obwohl ich mir angesichts der Spuren eines so gewaltigen Sturms doch dachte: Diese fröhliche Frau gehört nebst den Männern, die sie uns zur Seite gestellt hatte, zu einem Volk, das gottgewollte Katastrophen mit unvorstellbarer Duldsamkeit hinnimmt, um schon Stunden nach dem Zyklon mit eisernem Überlebenswillen an den Wiederaufbau zu gehen. Sicher durch die Wildnis
Zum Glück bestand unsere Reisegruppe ausnahmslos aus „sturmgeprüften KD-Stammgästen“, die im November Ruhe bewahrten und Chandra und mir die Entscheidung über die Durchführbarkeit der Pioniertour überließen. Auch auf der Reise selbst bewährten sich alle Teilnehmer. Wir erkannten schon sehr schnell, daß unsere Gruppe für eine Kalinga-Discovery zu groß war. Mit weniger indienerfahrenen Travellern hätte schon dieser Umstand zum Problem werden können. So haben wir uns hier und da mal aufgeteilt und unter Belastung mit großem Teamgeist reagiert. So zeigt sich im Resümee der Einbruch einer Jungratte ins Moskitonetz von Gertrud und Christine als einziges Gefahrmoment einer Reise in die wildesten Ecken des indischen Subkontinents. Lest nun, wie Heidi diese Reise erlebt hat. Unsere
ORISSA-DISCOVERY -
Heidis Bericht
Wahrlich – dieser reichhaltige „Ausflug“ war eine
Reise wert!!! Wie bloss soll ich 1001 kunterbunte ORISSA –
Schmetterlinge einfangen und einordnen?? Schmetterlinge, die unkontrolliert
von einer Blüte zur anderen flattern, in der Luft stehen bleiben, im Flug
ihre schillernden Farben und Zeichnungen zeigen , um dann wieder im
„Ruhezustand“ fast farblos auf ihren
nächsten Flug zu warten. So könnte ich in groben Zügen aus meiner Sicht
unsere Reise beschreiben. Meiner Meinung nach steht und fällt, meistens
jedenfalls, eine Reise mit dem Reise-Team. Und da kann ich nur lobend sagen,
dass diese von Bernd sorgfältig ausgewählte bunte und gewagt grosse
ORISSA-Gruppe die beste Voraussetzung war für diese oft abenteuerliche und
ungewöhnliche Pionierreise. Alle haben wir diesen „Härtetest“ überlebt und
dazu noch genossen. Bhitarkanika
- Krokogruß und Rattenkuß
Was uns noch erwartete, wusste keiner. Nach einer
schier endlosen Fahrt waren wir offenbar am Ziel. Das Aussteigen aus dem
Boot, mit Gepäck, war noch abenteuerlicher als die Fahrt! Das spärliche
Taschenlampenlicht half wenigstens etwas mit, keine Fehltritte von der
steilen „Hühnerleiter“, die schwankte, ins offene Maul der Krokis zu machen. Das wäre ein Fressen gewesen!!! Wir tasteten uns durch den Busch zu unserer
Unterkunft. Zelte aufstellen in tiefschwarzer Nacht?? Da war uns Massenlager
lieber. Mit Stereo-Sound!! (schnarch...schnarch...). Chandra und Co. wären im
Guinessbuch Rekordhalter! Aber diese menschlichen Geräusche waren mir lieber als der nächtliche Rattenbesuch bei der tapferen Gertrud. Die Moskitos schafften den Durchbruch nicht, aber die Ratte setzte alles daran, Gertrud zu küssen. Kompetente Crew
Die Moskitos trieben’s anderweitig bunt, aber die
Coils machten ihnen das Überleben schwer. Erst am anderen (kalten) Morgen
entdeckten wir unser „Zuhause“: Fast menschenleer und ruhig. Die „Fütterung“
im Freien, wo das „Personal“ (unser Guide) auf dem Tisch (mit Schuhen)
serviert, war wohl auch sehr exklusiv! Und einmalig! Doch auch hier, wie
überall auf der ganzen Reise, war unsere Crew vom Bus vom Feinsten. Liebevoll
wurden wir jeden Tag aufmerksam verwöhnt und mit leckeren Picknicks versorgt.
Was die Abfallentsorgung betrifft, tun sich die Inder schwer. Wir wollten
ihnen weismachen, dass man Plastik nicht einfach liegen lässt. Da sammelten
sie alles in einem Karton, und stellten ihn mitten in die Natur!!! Sampat, unser hervorragender Guide, war sprachgewandt
(die lustigen Missverständnisse durch seine exotische Aussprache ergaben ein fast vollständiges Vocabulaire) und
ausgestattet mit einem reichen Schatz an Wissen über Geschichte, Kultur ,
Religion und vieles mehr.
Depa, der zuverlässige Driver mit seinem
schalkhaften Lachen, wunderte sich oft, weshalb wir immer wieder Foto-Stops
verlangten. Ein Ochsengespann, brennholztragende Frauen, Reihen von im
Reisfeld arbeitenden Frauen, alter Mann im pinkesten Lunghi, und immer wieder
Kinder, Kinder. Für Inder Alltag, für unsere Augen Delikatessen. Und
filmefüllende Motive! Schnaps als Stoßdämpfer?
Diese häufigen Foto-Stops verlängerten oft die
Tagesetappen bis in die Dunkelheit spät abends. Diese Etappen waren oft,
nicht unbedingt mal KM-mässig, aber zeitlich zu lang. Die schlechten Strassen
waren schuld. Aber die familiäre Ambiance im Bus machte das wieder
wett. Zumal jeden Tag eine kulinarische Überraschung die Runde machte. Die
Fantasie im Frauen-Team war erstaunlich! Und unsere lieben männlichen
Kollegen verwöhnten uns immer wieder mit indischen herrlichen Babybananen
(und Whisky). Simlipal lohnt nicht
Wenn ich ans Tiger-Reservat denke, bleibt in der
Erinnerung nur ein malträtierter Rücken von der stundenlangen Schüttel-Jeepfahrt
auf holprigen Naturwegen. Das konnte auch der Wasserfall nicht aufwerten! Da
konnten wir endlich Fotos sparen!! Aber vom Tiger war keine Spur!! Wir
kauften später dann farbige Holztiger, als Ersatz!! Ja – diese mühselige
Ganztagesfahrt lohnte sich nicht, da waren sich alle einig. Tolle Truppe
Um mal das Team beim Namen zu nennen : Chandra, unser indischer Fürst, der einige von uns
schon durch das märchenhafte Rajasthan führte; Bernd, durch den die meisten überhaupt die Liebe zu
Indien entdeckt haben, Marion, seit Jahren nicht mehr von Indien (und
Bernd) wegzudenken, Fritz, unser rüstiger Gentleman; Christa, die liebenswerte Intellektuelle; Marianne, der Kumpel durch dick und dünn; Gertrud, die nichts aus der Ruhe bringt; Christine, die Unermüdliche; Heidi U., mit echtem Münchner Charme; Stefan, der Fotojäger; Harald, den sein Geschäft auch nach Indien verfolgt; Ein unkompliziertes, tolerantes, humorvolles und
liebenswertes Team. Obwohl ich mir als einzige nicht EU-Staatliche,
(aber auch als Einzige mit dem knallroten Pass—ex-pex!!!) unter dieser
deutschen „Einheit“ manchmal schon fast exotisch vorkam, hatte ich in keiner
Hinsicht (ausser der sprachlichen - na-ja) keinerlei Probleme. Da mir ja
sieben Leute von gemeinsamen Reisen bestens vertraut waren, ist das auch
nicht anders zu erwarten. Und mit den noch Unbekannten hat sich bereits schon
vor dem Abflug in Frankfurt eine herzliche Annäherung ergeben. No problem!!! Hütten: 5 Sterne im Katalog -
oder ein paar Millionen schimmern
durchs marode Dach
Nun wieder zurück zu unserem Orissa-Kaleidoskop. Es
hätte vielseitiger nicht sein können! In vier Wochen in so vielen
verschiedenen und sternemässig unterschiedlichen Betten zu schlafen kann oft
auch schon ein Abenteuer sein. Mit dem eigenen Schlafsack lässt sich auch mal ein
Anflug von leichtem Ekel leichter überwinden. Andrerseits weiss man dann
wieder eine funktionierende Dusche (mit heissem Wasser) ganz schön zu
estimieren. Mit ein paar wenigen Ausnahmen waren die Unterkünfte
aber doch akzeptabel. Gut von A nach B
Unser „Familienbus“, der uns drei Wochen lang sicher
durch oft unwegsame Gegenden kutschierte, war urgemütlich und hat sich echt
zu einem „sweet home“ entwickelt. In familiärer Atmosphäre wurde geplaudert,
gegessen, gelacht, auch oft geschlafen und natürlich optisch alles
eingefangen, was sich auf unseren Wegen bot. Und das war fast pausenlos
irgend etwas für irgend jemand.
Die fast 20-stündige Bahnfahrt von Bhubaneswar nach
Varanasi, (dem eigentlichen Highlight )war überraschenderweise recht gut
organisiert vom Service her. Kissen, Decken, Essen und Trinken - alles war zu
haben. Selbst das WC (Indian style) war brauchbar. Die wohlverdiente
Nachtruhe allerdings versauten uns die Berufsschnarchler ganz gehörig. Sie
jedenfalls haben tief geschlafen. Prachttempel
und abgelegene Stammesdörfer
Die wunderschönen Tempel im klassischen Dreieck
Bhubaneswar, Puri und Konark sind absolut ein Muss. Und filmefüllend! Die
Landschaften zeigen viele Aspekte:. Berge, Seen, Reisfelder, Palmen- und
Bambuswälder, dann wieder schöne Küstenstriche, urtümliche Dörfer, die ebenso
im tiefen Afrika sein könnten.
Sehr beeindruckend waren die Besuche bei den „Ureinwohnern“
in weit abgelegenen Dörfern, die wir auf interessanten Fusswegen erreichten.
Auf den verschiedenen Stammesmärkten waren die typischen Handwerke, Produkte
und eine unermessliche Vielfalt von nützlichen Gegenständen des bäuerlichen
Alltags zu bestaunen. Und eine unbeschreibliche Farbenpracht. Das Dessert: Varanasi
Das Schwergewicht dieser Reise hatte für mich eindeutig Varanasi. Seit Jahren träumte ich davon, diesen brodelnden heiligsten Pilgerort Indiens mit all meinen Sinnen zu erleben. Indischer gibt’s wohl nichts auf diesem Kontinent! Die Stimmung am frühen Morgen bei Sonnenaufgang am Ganges mit den vielen Pilgern, den religiösen Zeremonien, den kleinen Lichtlein, die mit vielen guten Wünschen mit dem Ganges dahinfliessen und eine leuchtend rotorange Sonnenkugel, die die einmalige Silhouette entlang des Ganges in ein zauberhaftes Licht verwandelt — Eindrücke, die man nie vergisst. Auch der natürliche Umgang mit Sterben und Tod wird besonders an diesem Ort zum tiefen Erlebnis.
Die engen Gassen der Altstadt, die oft stark an
Israel erinnern (auch wegen der strengen militärischen Aufsicht) sind ein
richtiger Irrgarten. Ein bühnenreifes Gassenleben, das vor Menschenmassen
kocht, würzige und andere Düfte sind oft atemberaubend, heilige Kühe und
kranke und völlig verwahrloste Hunde drängen sich dicht an den Menschenmassen
vorbei, Bettler mit ihrem scheppernden Geschirr, Kinder, die mit einer
verblüffenden Verkaufsmethodik erfolgreich ihre Karten und Räucherstäbchen
loswerden – eine überwältigende Andersartigkeit, die einem fesselt und völlig
benebelt.
Varanasi ist buchstäblich berauschend. Und man
weiss, dass man wieder kommen möchte. Varanasi als Abschluss einer
Indienreise ist sehr zu empfehlen. Es ist das absolute Dessert!! Dir Bernd, möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich
danken, dass Du es nach einigem anfänglichem Zögern doch gewagt hast, dieses
ungewisse Abenteuer in Angriff zu nehmen und nach intensiver Vorbereitung
auch zu verwirklichen. Christa aus Augsburg: Orissa-Erinnerungen
Zugegeben, wir waren eine
verschworene Gemeinschaft auf dieser Entdeckungsreise durch ein Indien, daß
sich wiederum von einer völlig anderen Seite zeigte. Wir waren (fast) alle
schon einmal zusammen in Indien und wußten, was wir voneinander erwarten
konnten. So gesehen, klingt es vielleicht nicht verwunderlich - aber INDIEN
läßt uns auch im deutschen Alltag nicht los. Glaubt mir - es geht auch
anderen so, die nur einmal dort waren. Egal, ob ich sie dorthin geschickt
habe, wo der Pfeffer wächst (Kerala) oder in die Wüste (Rajasthan). Wieder ist es Christa, die in
der Pfingstwoche so richtig auf Indien eingestellt war. Lest selbst, was sie
schreibt: Pfingstsonntag - 7.30
Uhr - im IC nach Heidelberg. Draußen rauscht die Landschaft vorbei: üppig
grün, keine Menschen. Wie war das noch in ORISSA? Dort auf den manchmal
langen Fahrten (Durchschnittsgeschwindigkeit 40 km/h ) immer wieder Strecken
mit viel Landschaft und nur gelegentlich mal ein paar Menschen, mal ein Bauer
mit seinem Gespann - so ganz anders als man sich INDIEN denkt. Da legte sich
dann schon mal Trägheit auf die sonst so quirlige Touri-Mannschaft. Selbst
die Guides dösten vor sich hin, bis nach einer Weile dann wieder plötzlich
Bewegung ins Bild kam: Mal wurden Apfelschnitze, mal Mandeln, Quittenwürfel
von Bank zu Bank weitergegeben (wir waren gut bestückt), mal verrutschte die
Ladung auf den hintersten Sitzen, mal hieß es Fotostop - manchmal zögerlich,
ab und zu auch gebieterisch. Dann zuckte der Fahrer zusammen, und wir reckten
die Hälse und stiegen mal wieder aus, mit gezückter Kamera und mancher
Zigarette, auf der Suche nach einem neuen Motiv (oder auch nur einer
abseitigen Pinkelecke).
Ach ja, der Bus - der
war einfach und paßte in die Gegend und zu uns, anders als der riesige,
hochlehnige Bus, den wir in Varanasi hatten, und von dem Marianne meinte: In
dem hätten wir uns ja gar nicht kennengelernt! Nun, wir lernten uns kennen,
und der Bus wurde uns immer vertrauter, auch wenn er manches Mysterium nicht
preisgab: Wohin war die grüne Mütze verschwunden, wohin Zigaretten und die
Cola? Und woher kam dieser Duft wie ein Hauch von Orangen? Nur von den vor
sich hin reifenden Guaven? Manchmal sollen es auch andere Düfte gewesen sein,
schliefen doch Fahrer und Boy im Bus (von uns gelegentlich bei der
Morgentoilette heimlich beäugt). Wir waren doch eine ganz
stattliche Anzahl mit 12 Leuten und 4 Mann Crew, da mußten wir uns beim
Fotografieren schon mal Platz machen. Trotzdem hatten wir beim Fototreff bei
Marianne 5-6 Stunden Video, 450 (ausgewählte!) Dias und Tausende von Fotos
vorzuweisen. Stefan vor allem hatte eine reiche Ausbeute zusammengetragen
(manchmal kam er bei einem Stopp und meinte: hat sich schon gelohnt!). Draußen zieht Neu-Ulm
vorüber. Die letzte Woche war
wieder eine richtige Indien-Woche: am letzten Samstag saßen Marianne, Gertrud
und ich zusammen, und natürlich lieferte Indien einen reichlichen
Gesprächsstoff. Natürlich haben wir auch mal wieder Fotos ausgetauscht. Dann
hatte ich in einem alten GEO einen Bericht über die Bonda entdeckt, den ich
Euch kopiert habe. Als ich nach Hause kam, lagen da Fotos von Christel, am
nächsten Tag im Büro ein Fax von Bernd mit dem Beitrag von Marion. Und so
habe ich die Foto-Indexe und was zum Schreiben mitgenommen, um Euch einen
Brief zu schreiben. Und während ich hier aus dem Fenster schaue, denke ich an
Reisfelder, Krokodile, Wasserbüffel . Überhaupt Wasser:
Lagunen, Binnenseen, Meer, Wasserfälle, Kanäle, Seerosenteiche, kleine
Wasserläufe, (die wir mehr oder weniger elegant überwunden haben), das entspricht
so gar nicht der Vorstellung vom dürren, vertrockneten Indien. Trotzdem sind die
Menschen im Mittelpunkt meiner sämtlichen Erinnerungen. Die, die wir überall
zufällig an der Straße getroffen haben, die uns an Teeständen umlagert haben,
auf Märkten, auf Feldern, die oft festlich gekleidet die Tempel besucht haben
und zu denen wir in ihre Dörfer gegangen sind.
Da war die Alte in der Lumpenkiste in Varanasi, dort wo überhaupt nicht fotografiert werden durfte, wo überall Uniformierte aufpaßten, daß nicht aus Versehen die Moslems und die Hindus aneinandergeraten in den schmalen Gassen um den Goldenen Tempel. Aber Heidi A. hat es trotzdem fertiggebracht, und ich warte auf ihr Foto, aber das werde ich mir wohl in Basel abholen dürfen. Und die Loreley, die sich so hingebungsvoll ihre schwarzen Haare kämmte. Und der Beinamputierte, der flotten Schrittes mit seinen Krücken in den Tempel marschierte, seine Prothese abschnallte, die Krücken an die Mauer lehnte und seine Hände aufhielt, um bald danach eine Arbeitspause einzulegen, alles wieder anmontierte und von dannen schritt. Da war das Mädchen, das sagte: you never will forget me? Und die Kinder mit ihren schwarzumrandeten Augen. Und die vielen Menschen in den Gassen und Ghats von Varanasi, die Leichenträger und die Rikscha-Fahrer bei unserer spätabendlichen Fahrt durch Straßen, und der schmächtige junge Mann am Verbrennungsghat, der 110 Rupien von mir wollte für Holz für eine Verbrennung. Ob die jungen Leute in der German Bakery wohl noch ihre Kuchen backen? Wenn mal jemand von uns wieder hinkommt, kann er ja nachschauen und uns Bescheid sagen. Aber zu den Franziskanerinnen in Gopalpur wird wohl keiner mehr kommen, dort wo das alte Hotel steht mit dem lyrischen Namen "Song of the Sea". Was sie wohl alle gerade jetzt tun, während ich hier
im Zug sitze? Wie jetzt bei der Zugfahrt sind so viele Eindrücke an uns
vorbei gerauscht und sind flüchtig geblieben und ich möchte am liebsten
wieder dort sein, möchte Zeit haben, um stehen zu bleiben und alles genau in
mir aufzunehmen. Aber vorerst sind da nur die Fotos, die mir helfen, mich zu
erinnern an den Prinzen von Orissa und die Schweizer Torte. Ob Gertruds
Spenden-Hemd inzwischen wohl gewaschen wurden - Merkt es Euch: Hemden kommen
gut an! Jetzt wird es dort knallheiß sein, und alles wird auf den Monsun
warten. Stuttgart, noch 50
Minuten bis Heidelberg. Nach Varansi sind wir 20 Stunden im Zug gefahren... Kalinga 2001 – Margret berichtetNach unserer Forschungstour 2000 fand die erste Kalinga-Discovery im Januar 2001 statt. Die Teilnehmerinnen waren gestandene Indienkenner, die all schon mehrfach die verschiedensten Regionen Indiens erkundet hatten. Orissa aber war Neuland für Margret aus München, Heidi aus Frankfurt und Sabine aus Ludwigsburg. Margret ist die erste, die einen kurzen Report abliefert:
Hallo Bernd, die Zeit
vergeht so rasend schnell, kaum ist der Urlaub zuende, fängt die Arbeit schon
wieder an, sozusagen. Scherz beiseite: Aus meiner Sicht war die
Kalinga-Tour ein voller Erfolg: sehr gut geplant, sehr gute Führer, rundes
Programm. Das war meine bisher entspannteste und vielleicht auch
interessanteste Indientour. Als Dank für Deine Vorbereitung ein
Blumengruß (Flame of the Jungle) Zu Deiner Frage: Lohnt sich Bhitarkanika
ohne Kamera): Ich finde ein Kameraverbot in dieser Gegend nicht so schlimm.
Es gibt - außer dem Bootle, der wunderbaren Palmenallee (von den
Übernachtungshütten zum Dinnerplatz) und ein paar kleinen Krokodilen am
Flußufer, wenn man Glück hat, eigentlich auch nichts zu fotografieren.
Deswegen kann man die Seele aber auch mal ein bißchen baumeln lassen, traue
ich mich zu sagen. Ja, es ist also außer tropischer Natur
nicht so viel geboten. Hier könnte man das Reiseprogramm, diese Meinung haben
meine Mitreisenden Sabine & Heidi noch vehementer vertreten, um einen Tag
zusammenstreichen: Also: Ankunft am späten Nachmittag/Abend (das lange Warten
auf die Eintrittsgenehmigung muß man dann aber trotzdem in Kauf nehmen), am
nächsten Morgen die lange Bootsfahrt zum nächsten Landungspunkt. Der
Aufenthaltstag dazwischen ist was zum Faulenzen; und das liegt ja nicht
jedem. Außerdem: Für einen Tag zum Nichtstun eignet sich dieser Naturpark
auch nicht optimal: Man kann nicht baden, abends sind die Mücken ein bißchen
böse; man ist von der Landschaft fast ein wenig "eingekreist"; hat
keinen freien Blickhorizont - und muß immer aufpassen, nicht von einem
Krokodil gefressen zu werden.
Vielleicht gibt es eine andere Gegend, wo sich Natur & Freizeit
noch besser kombinieren ließe. Für
mich eine ideale Verlängerung wären ein paar Tage an einem sauberen,
gepflegten Strand; Luxus braucht es nicht unbedingt. Beste Grüße Margret aus München Nun, in dieser Beziehung hat sich unsere Kalinga Discovery im Zuge der Neuorganisation und Verlängerung ja enorm verbessert. Bitharkanika wurde durch einen Abstecher in das größte Flußdelta der Erde ersetzt: Die legendären Sunderban-Sümpfe im Delta des Ganges. Siehe Routenpläne... Sabine: Kalinga – die zweiteSabine, Margret und Heidi machten die erste Kalinga-Discovery in diesem Jahr. Für eine solche Reise braucht es Indienkenner – für Neulinge ist das nichts, das ist meine Meinung. Und die der Mädels sind Indienkennerinnen – keine unter ihnen, die nicht mindestens schon 3 ausgedehnte Indienreisen hinter sich hatte. Heute habe ich für Euch den Bericht von Sabine. Er zeigt, daß die für solche Reisen notwendige Flexibilität mit Toleranz gut gepaart letztlich nur zu dem Gesamturteil „Superreise“ führen konnte. Sabine ist jedenfalls nicht „geheilt“ – sie pflegt ihren Indienvirus und träumt schon wieder von der nächsten Reise. Am Sonntag schrieb sie mir per Email: „...habe soeben ausführlich Euren Reisebericht "Gujarat" studiert und ........... ich will sofort da hin!“ Wenn ich in Ihrem Orissabericht lese, daß sie bei den schlichten Unterkünften sehnsüchtig an die romantischen Fürstenhäuser Rajasthans zurückgedacht hat, dürfte Gujarat auch genau die richtige Kombination bieten. Aber lest selbst, wie Sabine die Kalinga Discovery erlebte: „Hydenrabatz“:
Falsche Haltestelle...
"Bewaffnet" mit Rucksack und vielen kopierten Reiseführern (eben die Teile die frau so in dieser Ecke braucht) ging's am 11.2. los. Am Gate in Frankfurt traf ich Margret und nach dem ersten Schnuppergespräch startete der Flieger. Heide gabelten wir in Bombay auf. Der Flug nach Vizag hatte es dann in sich. Es ging die Kunde, daß die Maschine über Vizag nach Hyderabad flog und so stiegen wir beim 1. Stop aus. Als dann unser Gepäck nicht auf dem Band erschien und wir 3 uns etwas verduzt anguckten, trabte ich zu einem Flughafen-Boy und befragte ihn, wo denn das Gepäck bliebe; der Junge war so intelligent zu fragen, wo wir hin wollten und ich erwähnte "Vizag". Wow, wir standen nämlich in Hyderabad auf'm Flughafen! Sofort zurück zum Beamten, rein in einen Fliegerzubringerbus, der dann leider im Stau stehen blieb - nix ging vorwärts und rückwärts. Raus aus'm Bus und übers Rollfeld gejoggt. Uff, geschafft! Dann hatte das Ding allerdings noch ca. 1 Stunde Verspätung - sehr zum Leidwesen von Sanghamithra. Sie erwartete uns in Vizag und damit stand schon eines der Highlights vor uns. Dieser Guide ist das Beste was einem Reisenden passieren kann. Freundlich, lebhaft, kompetent, clever, hilfsbereit, auskunftsfreudig und, und, und.........! So ein 1. Nachmittag gibt noch viel her; Strandspaziergang, Kino (so ein richtig schöner Familienfilm mit Herz/Schmerz und auch ohne Sprache verständlich) und nach dem lecker Prawn-Dinner noch ein bißchen Disco zum Valentinstag! Dann war „Schluß mit lustig“ - die Tour begann! Das Lächeln kultivieren
Jedes einzelne Trible-Village zu beschreiben würden den Rahmen sprengen. Dank Mitra, die mit sehr viel Gefühl den Kontakt aufnimmt, die Menschen anspricht und aufgrund ihrer Erfahrung so manche nicht einfache Situation meisterte, konnten wir die Ausflüge sehr genießen. Wir tauchten in eine zum Teil noch sehr archaische Welt ein. Meist waren die Menschen sehr freundlich und neugierig. Wir nahmen uns die Zeit uns erst einmal beschnuppern zu lassen. Ich habe selten in meinem Leben so viel gelächelt, um zum Ausdruck zu bringen, daß ich nichts Böses will. Das hat mir selbst sehr gut getan und ich will es hier grad so beibehalten. ‚Sanfter
Tourismus’ bedeutet auch ‚Sanftes Fotografieren’
Mitra kennt einfach noch Stellen, Wege und Dörfer, die von anderen Guides nicht angesteuert werden; liegt vielleicht aber auch an längeren Fußwegen, die wir sehr genossen, auch wenn's ab und zu ganz schön heiss war. Die Märkte, die wir besuchten, waren einfach einsame Klasse. Das Thema fotografieren hat Mitra sehr erleichtert; sie hat selbst eine prima Ausrüstung dabei gehabt und hat von früheren clients (Profi-Photografen) viel gelernt und mir weitergegeben; wir versuchten so sanft als möglich vorzugehen (lange sitzen, nicht gleich losknipsen, Kamera vorher schon grob einstellen, keinen Blitz verwenden, elektronische Zoome von Kleinbildkameras sind oft zu laut). Und doch (und das ist meine ganz persönlich Meinung) ist und bleibt es eine Art "Fleischbeschau". Ich selbst werde vermutlich so eine Trible-Tour nicht mehr machen. Ich kann mir nur schwer vorstellen wie es mit 10-12 Personen ist, die durch so ein Mini-Dorf laufen. Trotz allem: Ich habe diese Tage sehr genossen. ‚Sakrale
Altbauten’ – ein Muß!
Dann kam der Tempel-Kultur-Trip. Alle Tempel waren sehr schön. Konark ist ein "must"! Leider mußten wir uns dann von Mitra verabschieden, die eine neue Gruppe (10-12 Amis) durch die Trible-Villages führte. In Bhubaneswar übernahm uns dann Sanatan, der seine Sache auch gut machte, aber eben das Pech der perfekten Vorgängerin hatte. Bhubaneswar hat auch wunderschöne Anlagen zu bieten und auf der Fahrt nach Dhenkanal besuchten wir noch Steinmetze, Eisen-Skulpturen-/Malerei-Handwerker und SariweberInnen. Gast bei
Fürsten
Dhenkanal mit dem Palace und der netten Fürsten-Familie ist auch ein toller Punkt dieser Reise gewesen. Amarjyoti Singhdeo ist ein sehr angenehmer und freundlicher Herr und seine Schwester eine liebenswerte Gastgeberin. Jeetu, der Cousin von Amarjyoti, seine Frau Navneeta und ihrem Baby, waren auch mit von der Partie; sie leben in der Nähe auf einer Farm (Stil moderner kleinerer Palace). Jeetu besitzt eine 350 ccm. Bullet Endfield und da ich doch so ein Fan bin, fuhr er mich dann dort auch 'mal hin und zeigt mir die Farm – wunderschön. Leider hat die angedachte Tier-Safari nicht geklappt, da Jeetu's Vater nach Delhi mußte; er ist einer der wenigen, der mit Genehmigung der Regierung in den letzten 2 Jahrzehnten Tiger abschießen durfte; Grund: Es gibt Dörfer, die von Tigern mehrfach angegriffen werden und zum Teil 17 Personen aus einem Dorf töteten; Grund: Der Lebensraum für diese Tiger wird immer knapper. Da der Ort Dhenkanal nicht soviel hergab, gab ich mich den Rest der Zeit der Entspannung im Garten hin. Trotz sittlicher Bekleidung war der ältere Gärtner ziemlich irritiert, daß ich auf seinem Rasen mit Buch in der Hand lag, den er gerade sprengen wollte. Der Palace selbst mit vielen Räumen und Winkeln und unsere Zimmer waren wirklich toll (allerdings nagt der Zahn der Zeit an ihm und es ist halt verdammt teuer so einen "Zweitwohnsitz" zu erhalten). Abenteuer
Eisenbahn
Der Beschreibung von Margret vom Naturschutzpark möchte ich mich vollinhaltlich anschließen. Dann erlebte ich meine 1. Zugfahrt in Indien; zwar hängen keine Menschentrauben an solchen Überlandzügen, aber wie ich schon hörte, wackeln die Züge ziemlich. Mein Gleichgewichtssinn (und ich bilde mir ein, einen guten zu haben) war beim 1. WC-Gang sehr gefordert. Eine Zigarette an den offenen Zugtüren zu rauchen hat man/frau auch nicht alle Tage; unsere Schaffner hier in Germany würden bei dem Anblick in Ohnmacht sinken! Kolkata
(...hieß früher Kalkutta)
Kalkutta war einfach zu kurz! Eine tolle Stadt und bei weitem nicht so schrecklich, wie sie oft dargestellt wird! Sicherlich gibt es schlimme Ecken, doch auch sehr viel Schönes zu sehen. Am Bahnhof kamen wir um 23.00 Uhr an; ab 22.00 Uhr dürfen erst die Trucks in die Stadt (tagsüber verboten!); wir standen in einer Lawine von Taxis und Trucks und dachten ersticken zu müssen; aber auch das ging vorbei. Auch die Kühe müssen am Stadtrand bleiben. Die U-Bahn (pickobello sauber - zumindest in der Innenstadt) und die Straßenbahn helfen auch etwas den Verkehr zu entlasten. Es gibt so vieles dort zu sehen und hierfür war die Zeit für meinen Geschmack leider zu kurz (diesen Tag könnte man vom Naturschutzpark abzwacken). Die
heilige Stadt
Der "Sleeper" (Nachtzug nach Varanasi) war perfekt. 2 frische Leintücher, 1 Decke und 1 frisches Kopfkissen! Auf dem 1. Ausflug zu den Ghats hatte ich dann ein echtes "Aha-Erlebnis". Auf meinen Reisen habe ich ja schon viele Städte mit Wahnsinns-Verkehrsverhältnissen gesehen, aber Varanasi's Hauptstraße hat alles andere in den Schatten gestellt!!! Die Bootsfahrten auf der Ganga (Sunset and Sunrise) sind sehr schön, aber noch schöner ist es einfach nur an den Ghats zu sitzen und zu schauen. Unvergeßlich: Kricket-Spieler auf 5 verschiedenen Ebenen und Stufen; perfekt die Jungs - eine absolute Augenweide! Eigentlich habe ich ja auch einen guten Orientierungssinn, aber in den Gassen von Varanasi gab's für mich nur eine Frage: direction ganga? Richtung Hotel blieb dann nur die Hauptstraße, um sich nicht zu verlaufen. Schon
wieder zurück? Die Seele blieb da...
Tja, und dann war's auch schon 'rum. Der Flieger brachte uns nach Delhi und dort hatten wir noch einen wunderschönen Abend im Naari-Guesthouse. Für Frauen (und nur für die) eine sehr schöne Unterkunft bei klasse Frauen! In Kopenhagen nach 3 Stunden warten noch eine 1 Stunde Verspätung; 1 x durchstarten Sekunden vor der Landung mit anschließender Warteschleife in Frankfurt brachten Heidi und mich auf deutschen Boden zurück; Regen und kalt. 0.25 Uhr der Zug. 02.30 Uhr zurück in Ludwigsburg. Fix und alle! Dann war der Körper zwar da, aber mein Seelchen hinkte noch tagelang hinterher. Aber das kennen ja die meisten von Euch! Kalinga
– das Fazit
Sofern ich's nicht schon oben erwähnte: Eine tolle Reise, die tip top in der Organisation war; immer war jeder Guide, Abholer oder Hinbringer zur Stelle. Die Hotels nicht schlecht, aber nach meinem Rajasthan-Urlaub vom letzten Jahr war ich doch sehr verwöhnt; das Ambiente von Hotels in alten Fort's und Havelis ist einfach nicht zu überbieten! Keinen Indien-Urlaub mehr ohne nicht 1 Woche am Schluss an einem schönen Ort "abzuhängen". Ich habe jetzt 2 x den gleichen "Fehler" in Folge gemacht und ein 3. Mal werde ich das nicht mehr tun! Nun freue ich mich erst mal auf die "Indische Nacht" in Stuttgart am 7.4. und irgendwann auf die nächste Reise nach Indien. Es grüßt Sabine aus Lubu Startseite | Online-Tour | Sanfter Tourismus | KD-Publikationen | Fotogalerien | Was uns erwartet | Reiseregionen: Kerala - Rajasthan - Orissa - Gujarat | KD-Forum: Kerala-Forum – Rajputana-Forum – Kalinga-Forum – Interaktives Forum | Die Routenpläne | Reisehinweise | News-Bereich | NewsLetter an-/abmelden | Ayurveda in Kerala | Ganesh & Konsorten | Wetterbericht Indien | Termine & Preise | Reiseantrag | English Area | Interessante Links | Indienkunst & Ebay | Indienkunst-SHOP | |