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Inhalt Quilandi
Lagoon - auf dem Hausboot ·
3.02.05:
Kerala - mehr Auswahl für die Gäste in Kovalam
Diese Rubrik wurde Fotos und Texte aus dem Kerala-Traumheft KT91 Worauf wir Wert legenIn Kerala ist die
Idee “Indien mit Familienanschluss – Kerala-Discovery“ im Jahre 1986 unter
dem ungläubigen Kopfschütteln der Gastgeberfamilie entstanden. Sie haben
damals nicht glauben wollen, daß irgendein Besucher aus dem reichen Europa im
Ernst ein Interesse daran haben könnte, in ihrem schlichten “Kuhdorf“ Urlaub
zu machen. Seit ich dann 1989 den ersten Touristen mitbrachte, haben viele
spannende Discoveries stattgefunden. Die Inder hatten viel Spaß an der
Andersartigkeit der Europäer, die sich für jede noch so unwichtige
Alltäglichkeit des indischen Landlebens interessierten und dabei mit
untrüglichem Gespür selbst in die winzigsten Fettnäpfchen indischer
Umgangsformen tappten. Doch ich fürchte,
die Inder verstehen heute noch nicht, was uns aus unserem luxuriösen Umfeld
in ihre Dörfer lockt. Wir schon. Im folgenden also
die drei wichtigsten Voraussetzungen einer geglückten Kerala-Discovery: Menschen: Wir suchen in Indien in erster Linie die Nähe zu traditionsbewussten, gastfreundlichen Familien. Sie stammen in Kerala fast alle aus der Farmerfamilie Vettikavumgal. Wir nehmen eine Weile an ihrem Alltag teil und genießen die Vielfalt der ältesten und berühmtesten Küche der Welt. Genüsse, die um ein Vielfaches ausgleichen, daß die Unterkünfte gelegentlich in ihrer Schlichtheit dem modernen westlichen Standard nicht entsprechen können. (Und wer gegen allzu scharf gewürzte Speisen empfindlich ist, sollte auf gemäßigte Gerichte ausweichen können.) Auch die Erfahrung in der Großfamilie soll uns zeigen, was unseren Sozialstrukturen in der Industrialisierung verloren ging. Am meisten genießen wir das Zusammensein mit Indern, die nicht auf die Spezies “Tourist“ spezialisiert sind. Professionelle Guides und Hoteliers mögen ihre Vorteile haben - sind aber meist nicht die authentischen Repräsentanten des wirklichen Indiens. Deshalb lege ich besonderen Wert darauf, dass die Gastgeber nicht hauptberuflich vom Tourismus leben, sondern alle ihren "normalen" Beruf haben.
Ambiente: Die Unterbringung erfolgt in
Doppelzimmern, die der gelernte Architekt Raju Vettikavumgal im
traditionellen Baustil der Region selbst gebaut hat. Wir sind untergebracht
wie die Familie selbst: Jedes Zimmer hat zwei handgeschreinerte Einzelbetten
aus Jackfruitholz, 1 Waschbecken, Deckenventilator und Steckdose. Dazu kommt
die “Nasszelle“ mit Dusche und Toilette. Der Luxus ist die
unberührte Natur drum herum – mit nur einem Schritt aus den schlichten
Zimmern bist Du mittendrin und spürst sofort: Beim Bau von Luxushotels
westlichen Standards würde hier vieles verloren gehen. Apropos Hotel: Wenn
wir auf Ausflügen (zB. Mysore) nicht umhin können, 2-3 Nächte in einem
Hotelzimmer zu verbringen, so achten wir auch hier darauf: Wir kehren in
einfachen Hotels ein, die sich auch der indische Mittelstand auf Reisen
leisten kann. Verkehrsgünstig: Natürlich möchten wir nicht allzu weit von
der Route abweichen. Je weiter die Anreise, desto attraktiver müssen der Weg
und das Ziel sein. Das Reisen auf Indiens Straßen ist beschwerlich, und mit
der Kilometerzahl steigt schließlich die Erwartungshaltung. Um diesen
Prioritäten zu folgen, haben Raju und ich alljährlich an der Tourenplanung
gefeilt. Auch in Zukunft bleiben wir dran - obwohl die Kerala Discovery schon
jetzt eine runde Sache ist. Immerhin wollen wir auch etwas Abwechslung. In den folgenden
Rubriken beschreibe ich unsere Stützpunkte die nächsten Reisen. Du wirst
erkennen, daß die Planung sich gegenüber dem Vorjahr wieder etwas verändert
hat. Für Allapuzha (Alleppey) mit der Hausbootfahrt auf den südlichen
Backwaters haben wir für unsere 24-stündigen Hausbootfahrten auf den Lagunen
in Quilandi und Kannur Alternativen abseits der Touristenpfade gefunden. Das
ist keinesfalls endgültig - je nach Wunsch der Teilnehmer und je nach Dauer
des Aufenthaltes werden wir auch die alten Routen wieder aufnehmen. Das Besondere an einer
"Stützpunktreise":
Das Besondere an unserer Kerala Discovery ist die sog. Stützpunktreise.
Während alle anderen Indienreisen nach dem Prinzip der Rundreise organisiert
werden, ergibt sich bei uns ein besonders enger Kontakt zur Gastgeberfamilie:
Wir kehren immer wieder "nach Hause" zurück. Auf einer
3-Wochen-Reise übernachten wir an bis zu 14 Tagen auf unserer Farm. Auch vom
Zweitstützpunkt Mysore kehren wir wieder zur Farmfamilie zurück. Nur für eine
Verlängerung sieht unser Programm einen 3. Stützpunkt vor: den Strand von
Kovalam. Vettikavumgal Plantage
Hier ist nach wie
vor unser Hauptstützpunkt. Gastgeber sind mein Schwager Raju Sebastian Vettikavumgal,
seine Frau Lovely und die Mutter Amachi. Raju hat 4 Kinder: Martin, Paul, George und Diana. Obwohl seine älteste
Schwester Mercy und ich seit Jahren geschieden sind, bleibe ich der Schwager
- solch skandalöse Dinge wie Scheidungen werden in Kerala einfach ignoriert.
Mercy und ich begrüßen das - wir sind weiterhin die besten Freunde. Raju ist gelernter
Architekt und arbeitet seit einigen Jahren in der Planungsabteilung der
staatlichen Wasserversorgungsbehörde. Nebenher übernimmt er auch die Bauleitung
bei privaten Bauvorhaben - ebenso versteht er aber auch eine Menge vom
tropischen Plantagenbau - nur das Ernten überlässt er je nach Saison bis zu
15 Lohnarbeitern. Auf Vettikavumgal wachsen jede Menge Kokos-
und Arekapalmen, Kautschuk, Pfeffer, Zimt, Muskat, Mango, Riesenapfelsinen,
Ingwer, Tapioka (Maniok), Kaffee - um nur einige zu nennen, und ein paar
Reisfelder haben wir natürlich auch. Dazu kommen für den Eigenbedarf auch ein paar Tiere: Hunde, Katzen, 3
Kühe, 2 Kälber, ungefähr 20 Hühner und ein paar Tausend stecknadelkopfgroße
Minibienen, die den wertvollsten Honig der Welt liefern.
Unterbringung
& Verpflegung: Gleich neben
dem Haupthaus der Familie hat Raju den Gästetrakt mit 5 Doppelzimmern und
einem Ayurveda-Behandlungsraum errichtet. Jedes Gästezimmer hat 2
Einzelbetten, Tisch, Stuhl, Waschbecken und eine Nasszelle mit Dusche und
Toilette. Es gibt elektrisches Licht und einen Deckenventilator, Handtücher
und Bettwäsche werden gestellt und für die Terrasse stehen Liegestühle
bereit. Gegessen wird zusammen mit der Familie im Haupthaus - landestypische
Snacks, Kaffee und Tee werden zwischendurch serviert. Im Jahre 2004 hat
Raju das Haupthaus zum Teil abgerissen und neu aufgebaut. Im Zuge der
Renovierung entstehen hier weitere, komfortablere Zimmer mit Bad, die für
Gäste zur Verfügung stehen. Unterwegs:
Raju besitzt einen geschlossenen Van mit 16 Sitzplätzen. Selten fährt
er selbst - er überlässt dies unserem fröhlichen und erfahrenen Fahrer und
kümmert sich unterwegs lieber um unsere Gäste. Raju holt Dich vom Flughafen
in Calicut ab, und bis zu Deiner Abreise ist er oder ein anders
Familienmitglied als sprach- und ortskundiger Escort auf allen Ausflügen
dabei. Auch für den Transfer zum Flughafen auf der Rückreise ist gesorgt. Ausflüge: Badetage an den sprudelnden Bergflüsschen
von Nellipoyil und Vattashira, Buschwanderungen durch die herrliche
Tropenlandschaft um Vettikavumgal, Ausflüge zum Strand des Arabischen Meers,
zum Shopping in den Basargassen der Distriktshauptstadt Calicut - und wer
sich unterfordert fühlt, kann am Trekking durch den Regenwald teilnehmen und
mitten im Dschungel im Zelt übernachten. Quilandi Lagoon - auf dem
Hausboot
Diese
Backwaterlagunen liegen etwa 30 km nördlich von Calicut und sind unser
neuestes Ziel für eine ausgedehnte Tour im Hausboot durch die berühmten
Wasserlandschaften Keralas.
Vor einigen Jahren
wurde die Idee geboren, alte Lastkähne mit trad. geflochtenen Aufbauten zu
versehen, Kabinen und WC einzubauen und das ganze für Touristen zur Verfügung
zu stellen. Das ist eine so wunderschöne und romantische Idee, daß sie einen
regelrechten Boom auslöste. In den Backwaterlandschaften um Allapuzha sind
wir noch vor 3-4 Jahren ganz allein durch schmale Kanäle und kleine Seen
gestakt - heute begegnet uns dort an jeder Ecke ein weiteres Hausboot mit
Touristen. Wir gönnen ihnen
das. Wie sagt einer der größten Touristiker in seiner Werbung zu Dir: “Sie
haben es sich verdient!“ Meine Antwort darauf war schon immer: “Aber die
Einheimischen haben das in den meisten Fällen nicht verdient.“ Die Anwohner
der Kanäle haben sich zumindest in einer Hinsicht bereits verändert: Bei den
meisten verschwand das fröhliche Lächeln und Winken aus der Zeit, als wir
noch die einzigen waren. Und so mancher Inselsiedler in den Backwaters fühlt
sich von den vielen Fremden inzwischen gestört. Wenn es keine
Alternativen gäbe - ich würde Euch dennoch dieses Highlight einer
Kerala-Discovery nicht vorenthalten wollen und immer wieder Routen
ausbaldowern, wo noch nicht so viele Kettuvallams kreuzen. Vor einigen Jahren
hatte Quilandi bei KD Premiere. Es liegt in der Nähe der Farm, und hier oben
im Norden Keralas gibt es relativ wenige Touristen - nur im Beachresort
Kappad (10 km von Quilandi am Arabischen Meer) sind ein paar
Ayurveda-Kurgäste. Dennoch hat ein
Bekannter von Raju mutig ein Hausboot in Quilandi bauen lassen - dazu hat er
eigens Kunsthandwerker aus dem Süden kommen lassen. Unser neues Malabar House
Boat Kettuvallam (Malayalam: “geknotetes Boot“) ist also von den
gleichen Künstlern restauriert und aufgerüstet, die auch die wunderschönen
Boote in Allapuzha gemacht haben. Anfang Februar 2005 hat Raju das inzwischen
erneut renovierungsbedürftige Quilandi-Kettuvallam für uns gekauft und
reparieren lassen. Am 25. August 2005
war dann Stapellauf und Einweihung ein Riesenfest - und die auferstandene "Kerala
Discovery" erwies sich sogar würdig, vom Tourismusminister
persönlich eingeweiht zu werden (Lies darüber in den Newsletters INN-310 und INN-311).
Das Hausboot war
schöner und komfortabler als je zuvor. Nun warten mehr als 40
Quadratkilometer Backwaterlandschaft darauf, unter den neugierigen Blicken
der ersten weißen Pioniere ihre "Unschuld" zu verlieren. Verzeiht
mir diesen Scherz - er soll nicht negativ klingen. Aber tatsächlich ist der
größte Teil dieser ursprünglichen Wasserlandschaft noch immer touristisch völlig
unberührt. Und auch wir werden hier nicht die großen maßen herlocken. Das
verbieten die KD-Prinzipien ebenso wie die Kapazität: Es gibt hier nur dieses
eine Hausboot mit nur 2 Doppelkabinen für 4 Passagiere - eventuell noch
Notbetten auf dem Aufenthaltsdeck für 2 weitere Mitreisende - dann ist
Schluß. Wer es noch nicht
kennt: “geknotetes Boot“ ist übrigens wörtlich zu nehmen: Die Planken
aus dem Holz des Jackfruchtbaumes sind nämlich mit Kokosschnüren regelrecht
zusammengenäht.
Unterbringung
& Vollpension an Bord:
Ganz früh brechen wir von der Farm aus auf, um 24 Stunden an Bord des
Hausboots zu verbringen.
Übrigens: Für den Fall, daß unser
Quilandi-Kettuvallam nicht frei ist (es muß immer mal wieder aufs
Trockendock, denn der Rumpf ist schon sehr alt), gibt es immer eine ebenso
schöne Alternative. Etwas weiter nördlich haben wir bei Kannur einen weiteren
Hausbootbesitzer, und je nach Reiseroute erkunden wir auch immer mal wieder
die verzweigten Wasserlandschaften bei Allapuzha - natürlich möglichst
abseits der "Beaten Tracks". Das Nachbarkönigreich: Mysore
Eigentlich nur 5 Stunden
mit dem Expressbus von Vettikavumgal entfernt - aber wir machen den Hin- und
Rückweg zur Tagestour. “Der Mensch soll nicht schneller reisen, als ein Kamel
laufen kann“ - so lautet ein indisches Sprichwort. So gesehen, sind wir auch
da noch viel zu schnell. So viele Stammesdörfer, Teeplantagen, der
Bambusdschungel, Naturschutzparks locken – Teepausen sind ebenfalls wichtig.
Unterkunft &
Verpflegung: Seit Jahren
sind wir zufriedene Gäste des Hotels Chandra-Palace (Mittelklasse). Wir
nehmen erfahrungsgemäß Zimmer ohne Klimaanlage - auch wenn sie manchen locken
kann, die A/C ist die Hauptursache für die Tropenkrankheit Nr. 1 - die
Erkältung. Je nach Plan bleiben wir hier 4-5 Nächte. Während die
Unterkünfte auf allen Touren im Preis enthalten sind, wäre es in Mysore
falsch, Dich an eine gebuchte Vollpension zu binden. Es soll zwar jetzt ein
Restaurant im Palace Plaza geben - die Vielfalt der Spezialitäten im nahen
Parklane oder Shilpashri werden uns aber immer wieder aus dem Hotel locken. Von diesen guten
Restaurants, vom sehenswerten Devaraja-Früchte- & Blumenbasar und vom
Maharaja-Mainpalace ist das Hotel nur Fußminuten weit entfernt - deshalb
nehmen wir es immer wieder gern. Auch wenn der Name “Chandra Palace“ eine
****Komfortklasse suggeriert, die das Haus nicht erreicht. Ausflüge und
Stadtbummel: Hier nur
Stichworte: Mainpalace, Basar, Lalitha Mahal Palace, Somnathpur,
Srirangapatna, Ranganathittu-Vogelparadies, Sravana Belagola, Halebid, Belur,
Puttharpathi (Sai Baba) - näheres hierzu im Reiseplan der aktuellen
TravelNews und in meinem Kerala-(ver)-Führer. Nadavayal
Der Besuch mit
Übernachtung bei Raju’s Schwester Jessy ist optional - aber sehr zu
empfehlen. Jessy war immer der Sonnenschein auf Vettikavumgal - und seit sie
mit Charly verheiratet ist und auf seiner Ikkara-Farm am Rande des trop.
Regenwalds in Nadavayal (Nachbardistrikt Wyanad) lebt, haben unsere Gäste
begeistert von ihrer warmherzigen Gastfreundschaft berichtet.
In der
Nachbarschaft leben Adivasi-Stammesgruppen, und jenseits des
Narasipuzha-Creek lohnt sich ein Spaziergang durch wirklich uralte
Dschungelgebiete - aber bitte: Verlauft Euch nicht wieder! Jessys &
Charlys Ikkara-Farm liegt am Wege, wenn wir von unserem Mysore-Ausflug
zurückkehren. In der Nähe hat auch der Literaturpreisträger und Lehrer K.J.
Baby seinen Traum (Malayalam: “Kanavu“) verwirklicht: Der Gurukulam Kanavu
ist die Schule der Stammesgemeinschaften und unberührbaren Adivasi. Ein Besuch bei Mr.
Baby und seinen Kindern, ihre Gesänge und Tänze werden Dich tief
beeindrucken. (Foto: Jessy & Charly) Kochi (Cochin)
Dem Sealord
gegenüber liegt die Mole, an der Raju für uns ein kleines Dieselboot
chartert. Mit diesem Minikutter ist es sehr einfach, die vielen
Sehenswürdigkeiten zu erreichen. Wir besuchen die
alte St. Francis Church, beobachten die Arbeit der Fischer an den berühmten
chinesischen Senknetzen (Bild rechts), bewundern die Wandmalereien im Dutch
Palace und die letzte Synagoge im Judenviertel von Mattancherry. Vielleicht
landen wir zum Essen auf Bolghatty Island im gleichnamigen Palast. Kochi hat seit
einigen Jahren einen International Airport, der von einigen unserer
bevorzugten Airlines angeflogen wird. In solchen Fällen kann Kochi auch zum
Anfangs- und Endpunkt Deiner Kerala Discovery werden. Bilder aus Kochi in
der Kerala-Galerie
unter "Kovalam & Umgebung" Kovalam Beach
Endpunkt der Reise
und der Blick in die Kulturenvielfalt an Keralas berühmtem Traumstrand. Hier
treffen sich Individualisten aus aller Welt, um ein paar Tage zu relaxen,
Yoga- oder Ayurvedagurus aufzusuchen oder im vielfältigen Angebot der
Shops auf Schnäppchensuche zu gehen. Denn die Devisen
der vielen Traveller haben auch Kulturgut aus allen Provinzen Indiens hierher
gelockt - die Händler aus Norden (Nepal, Kashmir) sind mit der Kunst ihrer
Heimat ebenso vertreten wie die bunten Zigeuner Karnatakas, die hier sogar
schon in der dritten Generation seßhaft wurden. Zumindest in der
Wintersaison, wenn die Touristen kommen. Unterkunft: Hier in Kovalam gibt es an der
Lighthouse-Bucht Hunderte von Restaurants, die für jeden Geschmack
kulinarische Spezialitäten für wenig Geld anbieten. Deshalb haben wir dort
keine Vollpension, sondern nur die Übernachtung gebucht. Der Standard
entspricht der Unterbringung auf Vettikavumgal - und wenn die Zimmer mal
nicht gefallen, besorgt man Dir ohne Probleme ein Zimmer in der Nachbarschaft
(ggf. Aufpreis). Dort entstehen jedes Jahr neue Unterkünfte, und neue Zimmer
sind nun mal gepflegter als alte. Andererseits werden die Gästehäuser ca.
alle 3 Jahre renoviert.
3.02.05: Kerala - mehr Auswahl für die
Gäste in Kovalam
Die einen wollen mehr Ruhe,
die anderen Action - wieder andere ein wenig von beidem. Wenn bisher das
Neptune Guesthouse erste Wahl für unsere Strandverlängerung war, so haben wir
jetzt für die gegensätzlichsten Interessen die richtige Unterkunft. Standard
für unseren Kerala-Plan ist ab sofort das Ayurbay von Lalitha. Das passt zu
unserer Reisephilosophie am besten. Wer mehr Action will: Das Neptune war der
Mittelwert. Auch von der Kategorie der Zimmer her mittlere bis schlichte
Qualität - aber auch die Lage bezeichne ich als Mittelwert zwischen dem
pulsierenden, lauteren Treiben direkt am Strand und einer ruhigen Lage zum
Relaxen. Trotzdem ist man nach wenigen Schritten am Beach, morgens zum Frühstück
in einer großen Auswahl verschiedener Restaurants mit Blick aufs Arabische
Meer, danach zum Sonnen- oder Salzwasserbad und abends zum Flanieren entlang
der lampiongeschmückten Strandzeile auf der Suche nach den verlockendsten
Meeresfrüchten in einer netten Kneipe mit guter Oldie-Auswahl. Das Neptune
bietet schlichten Komfort, aber guten Service und vor allem Ruhe, wenn man
sie denn braucht. Deshalb war dieses Haus viele Jahre lang eine gute Wahl. Ab
sofort aber sollen die beiden Extreme "Ruhe" und "Action"
noch zwei weitere Alternativen bieten: Das Neelakanta ist für
die Hartgesottenen erste Wahl: Gepflegtere Zimmer mit Meerblick - aber abends
lauter durch die westliche Popmusik aus den Lautsprechern des Restaurants
unter Deinem Balkon. Das ist für die meisten kein Problem - man muß es nur
wissen.
Lalithas mutiges Projekt 20 Minuten vom turbulenten Touristenstrand kam uns vor einigen Jahren wie gerufen. Ihr komfortables Resort "AyurBay" hat seinen eigenen Strand, gute vegetarische Küche und saubere Zimmer. Der Name "AyurBay" ist zudem Programm: Dr. Lalitha als "dienstälteste" Ayurvedaärztin Kovalams praktiziert nun in ihrer eigenen Bucht. Ich erinnere mich noch, wie sie sich mit ihrem Mann Mitte der 80er Jahre direkt unter dem Leuchtturm (Lighthouse) mit einer kleinen Praxis niedergelassen hat. Und ich muß sagen: Aus dem schlichten Kabuff ist etwas Großes geworden. Zuerst haben wir den Gästen die Wahl gelassen. Wer mittendrin sein mochte, konnte sein Kovalam-Domizil an der Lighthouse Beach bekommen - wer die Ruhe suchte, ging in Lalitha's Ayurbay. Das ist auch heute noch möglich - aber alle unsere Gäste haben in letzter Zeit bei Lalitha gewohnt und waren es zufrieden.
Von hier aus kann man traumhafte Wanderungen an menschenleeren Stränden machen. Vielleicht am Nachmittag nordwärts durch das Fischerdorf Vizhinjam, an der pinkfarbenen Moschee vorbei bis zum Lighthouse Beach, wo man nach Shopping & Dinner eine Motorrikscha zum AyurBay zurück nimmt. Im Newsletter INN 345 v. 28.04.06 zeige ich Euch jede Menge Bilder vom AyurBay, aus Kovalam und von seinen Ausflugsmöglichkeiten. Wie sich der Stützpunkt Kovalam in unseren KD-Reiseplan einbettet, siehst Du in den Routenplänen. Wie Ihr gepolt seid, wird Raju schon im Vorwege herausfinden und Euch in Kovalam gleich zur richtigen Adresse bringen. So tragen wir künftig den manchmal sehr unterschiedlichen Ansprüchen an die letzten Tage in Indien Rechnung. Jede Menge Fotos in der Kerala-Galerie "Kovalam & Umgebung" Startseite | Online-Tour | Sanfter Tourismus | KD-Publikationen | Fotogalerien | Was uns erwartet | Reiseregionen: Kerala - Rajasthan - Orissa - Gujarat | KD-Forum: Kerala-Forum – Rajputana-Forum – Kalinga-Forum – Interaktives Forum | Die Routenpläne | Reisehinweise | News-Bereich | NewsLetter an-/abmelden | Ayurveda in Kerala | Ganesh & Konsorten | Wetterbericht Indien | Termine & Preise | Reiseantrag | English Area | Interessante Links | Indienkunst & Ebay | Indienkunst-SHOP | |
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