
"Please try to RELATE to who is on
your PLATE"
Supermodel schlägt als
Meerjungfrau große Wellen
Stuttgart/Mumbai/Brünn,
30.01.2004: Eingetaucht in kristallklares Wasser, umringt von einem Schwarm
exotischer Fische und in ein atemberaubendes Meerjungfrauenkostüm der berühmten
Designerin Ashley Rebello gekleidet, darf man derzeit das in Indien lebende,
tschechische Supermodel Yana Gupta in der neuen Anzeige von People for
the Ethical Treatment of Animals (PETA) bewundern.
In der Anzeige appelliert sie an
ihre Mitmenschen, die Fische in ihrer Heimat, dem Meer, zu belassen und lieber
Vegetarier zu werden. Die Anzeige mit der Überschrift "Stell Dir vor Du
liegst auf dem Teller." führt weiter aus "Fische sind Freunde, kein
Essen!" und wurde vom Fotografen Jatin Kampani aufgenommen.
"Es gibt heutzutage eine
solche Vielfalt an absolut köstlichen und gesunden vegetarischen Alternativen,
und das überall auf der Welt, dass keinerlei Notwendigkeit dafür besteht,
Fische oder irgendein anderes Tier zur Nahrungsgewinnung zu töten", so
Yana, die vegetarisch lebt und auch Milchprodukte meidet. "Eine
vegetarische Ernährung ist gut für die Gesundheit, die Tiere, die Umwelt und
die Geschmacksnerven!"
Warum liegt Yana und PETA soviel
daran, die Menschen vom Fischverzehr abzubringen? Fische empfinden Schmerzen
und sind leidensfähig, und diejenigen, die für unsere Ernährung gefangen
werden, werden häufig aufgespießt, zerschmettert und verstümmelt – alles bei
vollem Bewusstsein; dann überlässt man sie einem langsamen und schmerzvollen
Tod durch Ersticken. Vom Barsch, der verzweifelt versucht, sich dem Schmerz des
Hakens zu entwinden, während die Leine eingeholt wird, über die Makrele, die im
Netz eines Trawlers endlos hin- und hergeschleudert wird, bis hin zum
Thunfisch, der stundenlang darum kämpft, sich aus einem der Tausenden von Haken
einer Fischerleine zu befreien, die bis zu 40 km in der Länge misst: Milliarden
Fische leiden Jahr für Jahr in den Händen der Menschen.
"Es ist undenkbar, dass
[Fische] keine Schmerzrezeptoren haben sollen, denn sie brauchen sie, um zu
überleben", schreibt Professor Frank Hird, Mikrobiologe der Universität
Melbourne. Dr Donald Broom, Professor für Tierschutz an der Universität
Cambridge, fügt hinzu: "Anatomisch, physiologisch und biologisch gesehen,
ist das Schmerzsystem eines Fisches praktisch dasselbe wie das von Vögeln und
Säugetieren."
"Es ist eine Tatsache, und
Fischesser sollten sich damit auseinandersetzen: Fische leiden milliardenfach,
wenn sie sterben und auf unseren Tellern landen sollen", so PETA’s
Kampagnenleiter Jürgen Faulmann. "Die traditionellen fleischlosen
indischen Gerichte zählen zu den absoluten Favoriten weltweit. Wir können
köstliche Speisen genießen ohne tierische Fette und Cholesterin, die
Krankheiten verursachen, und ohne das entsetzliche Leiden von Fischen oder
anderen Tieren."
Weitere Informationen und die
Anzeige findest Du unter www.fischen-tut-weh.de
PETA ist mit über 800 000
Mitgliedern die weltweit größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation
ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und
Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
Auch mit von der Partie in der PETA-Kampagne - Supermodel Carré Otis