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Am Namen und Aussehen der Menschen kann man in Indien Herkunft und Religion erkennen. Meistens. Wer Vijay heißt, stammt höchstwahrscheinlich aus Nordindien und ist Hindu. Ein Thomas Pazhamannil gehört nach Kerala und ist Christ. Und ausweislich ihrer Kleidung waren die Eltern auf dem Rätselbild in der vorigen Ausgabe unzweifelhaft Muslime – auf dem Weg zu einer hinduistischen Kostümveranstaltung, bei der der schönste Krishna gewählt werden soll. Zwei von Euch haben das richtig erkannt: Bettina aus Viernheim und Silvia aus Freiburg. Wer sonst? Die Elite eben ;-)
Khamaghani, Euer ![]()
Bernd
Zum Tage: "Der
Europäer gilt in Indien als die
kürzestmögliche Verbindung zweier Fettnäpfchen..."
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Für 1 Euro gibt's
in Indien ca. 65,60 Rupien (für
Euro-Banknoten, TC oder mit ec-Karte am Geldautomaten ATM) |
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INHALT Nr. 647 |
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funktioniert nur im Onlinearchiv !
Trotz
45 Grad keine Wasserversorgung
Ayurveda –
Neue Lebensenergie für Körper und Geist
Jodphur,
blaue Stadt in Rajasthan
Ramkishan
macht die besten Käse-Omelettes
Porno im
Parlament - Landesminister treten zurück
Wieder gepanschter
Alkohol - 24 Tote
Der Iran
kann Indien die Reislieferungen nicht bezahlen
Schmiergeldskandal
sorgt für Mobilfunkchaos
Fettnäpfchenführer
Indien – die Zweite
Indien auf
eigene Faust vom Profi mit viel Liebe
entdeckt
Die
wichtigsten Kapitel bei KD-online
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Vom kargen Leben in den Stammesdörfern der Bhil in Rajasthan erzählt Jan Georg Plavec der STUTTGARTER ZEITUNG. Einfache Solarlampen aus Deutschland können die Lebensqualität dieser Menschen entscheidend verbessern
Sagwada - "Sonst würde sie der Panther holen", sagt Gujiri Shankar. Der Bauer hat seine Hühner in einem geflochtenen Korb an der Decke der Lehmhütte aufgehängt. Wenn es nach Sonnenuntergang stockfinster wird in Sagwada im indischen Bundesstaat Rajasthan, schleicht die Raubkatze um die Hütten und frisst die Hühner, das Vieh, erschreckt die Menschen.
Nachtaktive Tiere hassen das Licht. Deshalb hat es für die Bewohner von Sagwada eine ganz besondere Bedeutung. Doch in dieser Gegend gibt es keinen Strom. Die Elektrifizierung Indiens, die offiziell mehr als achtzig Prozent des Landes erreicht hat, ist nicht bis hierher vorgedrungen. Strom kommt aus dem Dieselgenerator - wenn man einen hat. Wer Raubtiere mit Licht vertreiben will, muss sich altertümlicher Mittel behelfen. Es gibt zwei Möglichkeiten, und ein kurzer Blick in die Hütten verrät, welche Option ihre Bewohner wählen: Flackerndes, gelbes Licht bedeutet offenes Feuer, rotes Licht kommt von den alten, rußenden Kerosinlampen.
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In Gujiri Shankars Hütte leuchtet kein gelbes Licht und auch kein rotes, sondern weißes. Solarlampenlicht. Die Handys waren die Vorboten der Moderne in Sagwada, jetzt bringt ein junger Unternehmer, der von seinem Job als Investmentbanker genug hatte, seinen Landsleuten das weiße Licht der neuen Zeit in ihre winzigen Lehmhütten.
Noch leben siebzig Prozent der indischen Bevölkerung auf dem Land, ein großer Teil von ihnen gilt als arm. Es sind Leute wie Gujiri Shankar: Er hat vier Kühe und einen Ochsen; das Vieh gibt zwar schlechte Milch, doch den Mist kann Shankar verbrennen oder damit die kargen Getreideäcker am Steilhang düngen. Unten verläuft die schlaglochübersäte Straße, an der Shankar einen Kiosk betreibt. Fünf Gehminuten weiter oben bewohnen der 18-Jährige und seine Frau eine halboffene Lehmhütte samt kleinem abschließbarem Hinterzimmer. Es ist eine arrangierte Ehe, wie fast alle in dieser Gegend. Hier leben ausschließlich Angehörige des Bhil-Stammes, einer geschlossenen Gemeinschaft von Kleinbauern.
Das mit der Solarlampe habe er sich von seinen Nachbarn abgeschaut, erzählt Shankar. "Dann habe ich mit meinem Vater gesprochen, und wir kauften eine Lampe", berichtet der 18-Jährige. Neben ihm sitzt seine Frau auf einer mit grob gewebten Teppichen belegten Holzpritsche. Zur Schule gegangen ist sie nicht. Während Shankar von seinem Alltag als Bauer erzählt, versteckt seine völlig verstummte Gattin ihr Gesicht hinter einem Schleier. Drüben im Stall scharrt das Vieh, ein buntes Götterbild hängt an der Wand, in der Luft hängt der Geruch von getrocknetem Dung. Die Grillen zirpen.
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Nicht, dass elektrische Geräte hier unbekannt wären. Gujiri Shankar zeigt sein Handy, ein altes Nokia. Shankar empfängt damit die aktuellen Marktpreise. Die braucht er für seinen Kiosk unten an der Straße. Das Licht für die Arbeit nach Sonnenuntergang aber kam bisher von der alten Kerosinlampe, deren starker Ruß schon viele im Dorf krank gemacht hat. Und immer wieder passiert es, dass in Sagwada oder einer der umliegenden Siedlungen eine Lampe umfällt. Dann heißt es schnell sein, sonst brennt die Hütte ab.
Jetzt benutzt Gujiri Shankars Vater die alte Funzel. Zum Kauf der Solarlampe hat er ein paar Rupien dazugegeben; sein Sohn muss sich den Rest zusammensparen. Dafür wird Shankars Hütte jetzt von einer Solarlampe ausgeleuchtet: drei Watt, made in India, die Technik kommt aus Deutschland von der Firma Q-Cells in Sachsen-Anhalt. Mit dem Solarstrom können Vater und Sohn sogar noch ihre Handys aufladen.
Das weiße Licht leuchtet in einer durch und durch finsteren Ecke Indiens. In diese hügelige Gegend, keine zweihundert Kilometer von der Grenze zu Pakistan, verirrt sich kein Tourist. Der nächste Markt, die nächste Schule, das nächste Krankenhaus liegt Stunden entfernt. Eine Wasserversorgung gibt es nicht, obwohl die Sonne die Luft im Sommer auf 45 Grad erhitzt.
Die Menschen sind aufeinander angewiesen, helfen ihren Nachbarn. Die meisten sind Kleinbauern. Sie leben von dem, was ihre sandigen Äcker hergeben. Während der drei Monate dauernden Regenzeit verdienen die Männer auf den zahlreichen Baustellen in der nächsten größeren Stadt ein bisschen Geld - für Saatgut und Futtermittel. Vom Wohlstand des indischen Wirtschaftswunders ist in Sagwada nicht das Geringste zu spüren.
"Was immer man von Indien sagt, das genaue Gegenteil davon ist ebenfalls wahr", hat die Wirtschaftswissenschaftlerin Joan Robinson einst gesagt. Der mittelalterliche Viehbauer Gujiri Shankar in seiner Lehmhütte ist ebenso Teil der aufstrebenden Nation wie Rustam Sengupta, der ihn an diesem Abend besucht und mit ihm über die Vorteile seiner Solarlampen spricht. ...weiter bei STUTTGARTER-ZEITUNG.de
So mancher Indienneuling wundert sich angesichts der Geschichten, die Anneli aus Düsseldorf von ihrem zweiten Kerala-Farmbesuch mitbrachte: Hätte man nicht so viele schöne Ziele ansteuern können, statt die Ferien ganz in Familie zu verbringen? Genau das hat Anneli ja auch bei ihrer ersten Kerala Discovery gemacht. Aber „Indien mit Familienanschluss“ kam dabei natürlich etwas zu kurz, und ein wenig mehr davon wollte sich Anneli nun beim zweiten Anlauf gönnen
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Die Tage bis Silvester vergingen wie immer schneller als gedacht und waren im Hause Sebastian dem „Großreinemachen“ des gesamten Hauses gewidmet, bei dem aber auch wirklich alle mithalfen.
Für den 30. Dezember wurden nämlich Johnson, Raju’s in Deutschland lebender Bruder Johnson, mit seiner Tochter, seine Schwägerin und deren Tochter sowie Tante und Onkel auf der Farm erwartet. Sie waren schon einige Tage in Trivandrum und sollten am Freitag mit dem Zug in Calicut ankommen und vom dortigen Bahnhof von Raju, der bereits wieder arbeitete, abgeholt werden.
Es wurde in allen Räumen gründlich sauber gemacht, Betten bezogen, Handtücher und Toilettenpapier verteilt. Dabei halfen auch die Kids kräftig mit: Ihre Aufgabe war es, das gesamte Haus feucht zu wischen. Zur Belohnung hatte ich beim gemeinsamen Einkauf mit Lovely im Dorf eine große Tüte frische Cashnewnüsse besorgt, die sich das „cleaning team“ nach getaner Arbeit genüsslich zu Gemüte führte..
In einem der zahlreichen Koffer, mit denen Johnson und seine Familie dann am Freitag ankamen, verbarg sich alles, was Lovely’s Herz begehrt, sprich Nützliches für den Haushalt (Mikrofaser-Spültücher und Spülschwämme, Stahlreiniger für Töpfe, Mikrofaser-Bodentücher, Backpulver und Trockenhefe, Papiertaschentücher - die es so gar nicht in Indien gibt) und eine Tüte voller geschälter Walnüsse – die Lovely ganz besonders mag; und natürlich für alle Duschbad, Cremes und alles mögliche zur Körperpflege; aber auch jede Menge Süßigkeiten für die Kinder (Lakritz mögen sie gar nicht) und ein neues Puzzle. Lovely, Jamon und Diana sind begeistert von dieser Beschäftigung, im Laufe meines Aufenthaltes haben wir drei Puzzle a 1000 Teile gemeinsam verlegt.
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Und denkt nicht, dass Schokolade und Gummibärchen etc. von den Kids heimlich vernascht wurden – nein, es wurde immer allen alles angeboten.
Gemeinsam ging es dann am 31.12. in zwei PKWs, einem gemieteten Van und Rajus „Bremserhäuschen“, über die Berge zu Jessy’s Familie in den Bezirk Wyanad. Die kurvenreiche Strecke war nicht nur viel befahren, sondern es gab auch noch Baustellen, an denen der Verkehr nur einspurig weiterging; und somit nahm diese Fahrt fast drei Stunden in Anspruch.
Und dann standen wir kurz vor Dämmerung vor Jessy’s und Charlie’s Haus – ich staunte nicht schlecht: ein unglaublich schönes, gepflegtes und stilvolles Haus, innen wie außen, mit einem Garten Center „ICKARA HOUSE NURSERY“ davor und wunderschönen Pflanzen und Blumen, die ich dann am nächsten Morgen fotografierte.
Wie ich im Gespräch mit Jessy erfuhr, lebten sie jetzt seit zwei Jahren in diesem Haus und Jessy betrieb seit ca. 8 Monaten die Gärtnerei. Sie hat sich all ihr Wissen über Pflanzen und deren Zucht selber beigebracht. Mittlerweile hat sie sogar mehrere Angestellte, die sie bei der Aufzucht, Pflege und dem Verkauf unterstützen.
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Die Idee dazu kam beiden, als sie für ihren Garten Pflanzen kauften, diese aufstellten und darauf angesprochen wurden, ob die zum Verkauf stünden. Daraufhin kam beiden der Gedanke, auf ihrem weitläufigen Grundstück, das auch direkt gegenüber der Kirche liegt und somit viel Publikumsverkehr mit sich bringt, eine Gärtnerei zu eröffnen.
Und was der Silvesterabend an Überraschungen bereithielt, das lest ihr demnächst.
Angesichts unserer immer dicker werdenden Gesellschaft, zunehmender Rückenleiden und Kreislauferkrankungen, dem Anstieg von Diabetes und Burn-Out-Syndrom ist eine Gegenbewegung bereits voll im Gang: Wellness-, Fitness- und Entspannungsangebote boomen und gesunde Ernährung ist, wenn auch nicht immer auf dem Teller, so doch in aller Munde. Indien Aktuell hat kürzlich zum Thema Ayurveda ein Print-Magazin herausgebracht, dessen Inhalte wir in den kommenden Tagen und Wochen auch online zur Verfügung stellen.
Es ist kaum verwunderlich, dass die uralte indische Gesundheitslehre Ayurveda, deren ganzes Streben danach trachtet, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen, in den letzten Jahren regen Zulauf erfährt. Aber Ayurveda ist mehr als ein Modetrend. Es ist eine ernstzunehmende Gesundheitslehre. Es geht im Ayurveda nie um die Behandlung von Krankheiten oder um ein bloßes Wohlfühlgefühl, sondern immer und ausschließlich um die richtige Balance von Körper, Seele und Geist. Ist man krank, wird nicht die Krankheit behandelt, sondern es wird versucht, die Gesundheit – die Balance – wiederherzustellen. Ist man gesund, sorgt eine Lebensführung nach ayurvedischen Gesichtspunkten für die Erhaltung der Gesundheit.
Das Schöne an Ayurveda ist: Es richtet sich ganz nach dem Individuum. Da nicht jeder gleich ist, hat auch jeder andere Bedürfnisse und muss demzufolge auch andere Wege gehen, um seine Balance zu finden. Im Grunde wäre es schon gut, wenn wir wieder mehr auf die Signale unseres Körpers und unserer Seele achten würden. Um herauszufinden, was für eine ayurvedische Grundkonstitution man genau hat, bedarf es allerdings eines erfahrenen Ayurveda-Arztes. Die Lehre, die so simpel erscheint, ist hochkomplex. Man kann sich bei der Selbstdiagnose leicht irren. Dann sind alle Maßnahmen umsonst, vielleicht sogar kontraproduktiv.
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Ernährung spielt eine wichtige Rolle – individuell abgestimmt auf die Konstitution des Einzelnen. Zwar ist ayurvedische Kost überwiegend vegetarisch, muss aber nicht fleisch- und fischlos sein. Die vielen Gewürze und Kräuter in den Gerichten beinhalten nicht nur wichtige Wirkstoffe, sie machen aus jedem Mahl auch ein besonderes Geschmackserlebnis.
Ganz wichtig ist auch eine harmonische Umgebung. Nur dann können Körper und Geist sich wirklich erholen und die Balance wiedererlangen. Wo könnte man das besser als in angenehmem Klima unter Palmen am Strand, in klarer Bergluft oder an idyllischen Seen, umgeben von der ganzen Pracht der Natur? Ayurveda Resorts gehören folglich mit zu den schönsten Reisezielen überhaupt.
Menschen, die aus einer Ayurveda-Kur zurückkommen, sehen oft zehn Jahre jünger aus. Sie haben in traumhaft schöner Umgebung viel Ruhe und Entspannung, wohltuende Anwendungen und köstliches Essen genossen und konnten – wenn auch vielleicht nur für kurze Zeit – wieder ganz zu sich selbst finden.
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Den nächsten Artikel zum Thema Ayurveda gibt’s ab 08.
Februar 2012 bei INDIEN
AKTUELL.
Eine Reise nach Rajasthan bietet Action und Abenteuer, ist aber nichts für Zartbesaitete - ein Eindruck von Laura Salm
Hinter mir liegt die mächtige Meherangarh-Festung von Jodphur am Rande der Thar-Wüste. Über meinem Kopf ziehen Greifvögel ihre Kreise. Ich hänge in einem Gurt an einem Stahlseil. Zaghaft hebe ich meine Füße von der Holzplattform, ziehe die Knie an, lehne mich zurück und schon sause ich los.
Mehrere hundert Meter fliege ich über ein grünes Tal, links unter mir erstreckt sich die „Blaue Stadt“, wie Jodhpur in der nordindischen Provinz Rajasthan wegen den indigoblauen Häusern genannt wird. Ursprünglich waren es nur die Unterkünfte der Brahmanen, der Kaste der Priester. Heute erstrahlt ein Großteil der Altstadt in der leuchtenden Farbe.
Der Blick ist atemberaubend. Als ich mich zu entspannen beginne, landen meine Füße schon wieder auf festem Boden. Die erste Etappe des Zipline-Parcours ist geschafft. Fünf weitere folgen. Immer das Fort im Blickfeld, dessen Bau unter Rao Jodha, dem Herrscher und Gründer Jodhpurs, Mitte des 15. Jahrhunderts, begonnen wurde.
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Nachdem ich Jodphur aus der Vogelperspektive genossen habe, tauche ich ein in das Getümmel der mittelalterlichen Altstadt. Bunte Saris und Stoffe, Pfannen, Plastikutensilien, Geschirr, Mehlsäcke, Gemüse, Schmuck aus Silber und Gold quellen aus den Läden auf die Strassen. Immer wieder muss ich mich mit einem Seitensprung vor einem heranrasenden Moped oder einem gelben Tuk Tuk, wie die Motorrad-Rikschas genannt werden, retten.
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Schließlich lande ich beim Glockenturm am Sardar Markt, eines der Wahrzeichen der Stadt. Doch noch bekannter ist der Omelett-Mann, der seinen Stand nur ein paar Meter vom Turm entfernt hat.
Ramkishan Gawlani schlägt seit über 30 Jahren Eier in
seine Pfanne, bis zu 1500 Stück pro Tag. Heraus kommen die angeblich besten
Omelettes der ganzen Stadt. Es stimmt. ...weiter
bei BZ-BERLIN.de
Für
unsere Rajasthanreise spielte Jodhpur immer schon eine wichtige Rolle. Hier
residieren unsere Hauptgastgeber Rani Bhavna & Chandrashekhar Singh, die
uns bei sich aufnehmen und uns für unsere Rundreise die Tore zu den Häusern
ihrer adligen Verwandten und Freunde öffnen.
Insofern
etwas besser vertraut mit dieser Stadt, hat mich geärgert, dass Jodhpur gerade
mal Unterhaltungswert für einen Nachmittag biete – so stand es geschrieben in
einem namhaften Reiseführer. Der Schreiberling meinte die Anschlusswartezeit
zum Nachtzug nach Jaisalmer.
Man
sollte sich für Indien ein Zweitbuch zulegen.

In Indien wurden Minister dabei gefilmt, wie sie während einer Parlamentssitzung einen Porno auf ihrem Handy anschauten.
Indien: Minister im südindischen Bundesstaat Karnataka sind dabei gefilmt worden, wie sie während einer Parlamentssitzung einen Pornoclip auf einem Handy betrachten. Auf Fernsehbildern aus dem Parlament in Karnatakas Hauptstadt Bangalore war zu sehen, wie Laxman Savadi und sein Kollege C.C. Patil den Filmausschnitt auf einem Mobiltelefon verfolgten, das wiederum Krishna Palemar gehörte.
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Nach einer Flut der Entrüstung traten die drei Minister am
Mittwoch zurück. Sie gehören der hindu-nationalistischen BJP an, die sich immer
wieder als Moralwächter der Nation darstellt. ...weiter
bei AUGSBURGER-ALLGEMEINE.de

NEU DELHI. Gepanschter Alkohol hat mindestens 24 Menschen im Osten Indiens das Leben gekostet. Das erste Opfer war der Verkäufer des illegal gebrannten Alkohols.
Der hochprozentige Fusel war mit Erkältungsmedizin versetzt. Die Opferzahl könne noch steigen, berichtete die Nachrichtenagentur IANS. Der Gesundheitszustand von zwanzig weiteren Menschen sei zum Teil kritisch, hieß es.
Drei Verdächtige wurden bereits verhaftet. Das Geschäft mit illegal gebranntem Alkohol blüht in Indien. Seit Dezember starben in den Bundesstaaten Westbengalen und Andhra Pradesh etwa 200 Menschen.
Neu-Delhi (Reuters) - Der Iran ist Indien nach Angaben von Exporteuren das Geld für 200.000 Tonnen Reis schuldig geblieben.
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Die indischen Händler hätten deshalb in den Monaten Oktober und November 2011 Zahlungsausfälle von 144 Millionen Dollar erlitten, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag aus dem Kreis der Betroffenen. "Das ist eine ernste Angelegenheit, und wir schließen weitere Ausfälle aus dem Iran nicht aus", sagte der Chef des Verbands der Reisexporteure, Vijay Setia. Seine Organisation habe die indische Regierung um Hilfe gebeten. Die Zahlungsausfälle für die Reislieferungen könnten ein weiterer Beleg dafür sein, dass die westlichen Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm wirken.
Indien ist der wichtigste Reislieferant der Islamischen
Republik. Der Iran bezieht rund 70 Prozent seines jährlichen Bedarfs von bis
zu 1,2 Millionen Tonnen Reis aus dem südasiatischen Schwellenland. Die
meisten Exportfirmen räumen ihren Kunden ein Zahlungsziel von 90 Tagen ein.
Indische Firmen sollten ihren iranischen Kunden keinen Kredit mehr gewähren,
empfahl Verbandspräsident Setia. Sie würden damit dem Vorbild von Exporteuren
aus Thailand, Vietnam und Pakistan folgen. ...weiter
bei REUTERS.com
Versicherer Allianz ersetzt in Indien Glühbirnen mit Energiesparlampen und lässt sich die CO2-Einsparung gutschreiben.
Klassische Glühbirnen setzen nur fünf Prozent des Stroms, den sie verbrauchen, in Licht um, der Rest ist „Wärmeabfall“. Sie durch Energiespar- oder LED-Leuchten zu ersetzen, bringt eine Stromeinsparung um 80 Prozent. Der Versicherungskonzern Allianz steigt nun in ein Projekt ein, in dem dieser Austausch in großen Stil durchgeführt wird – und zwar in Indien. Ziel ist es, die Treibhausgas-Bilanz des Unternehmens weiter zu verbessern.
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Konkret geht es um ein Projekt für indische Haushalte mit geringem oder mittlerem Einkommen. 8,5 Millionen Glühbirnen sollen hier durch Energiesparleuchten ersetzt werden. Dadurch sinkt der CO2-Ausstoß der Haushalte um rund 370000 Tonnen jährlich, was dem CO2-Ausstoß von rund 100.000 Autos in Deutschland entspricht.
Das Projekt, das jetzt auf einer Klimaschutz-Konferenz in
Singapur vorgestellt wird, ist beim „Clean Development Mechanism“ (CDM) des
Kyoto-Protokolls registriert, durch den Klimaschutz-Projekte in
Entwicklungsländern gefördert werden. Das Prinzip: Unternehmen aus
Industriestaaten können dort Projekte finanzieren und sich die so erzielten
CO2-Einsparungen gutschreiben lassen. Die Treibhausgas-Einsparung pro Tonne
ist in den ärmeren Ländern meist deutlich billiger zu haben als zu Hause. ...weiter
bei FR-ONLINE.de
Der oberste Gerichtshof in Delhi hat alle seit 2008 vergebenen Handylizenzen für nichtig erklärt, da bei der Vergabe geschmiert worden sein soll. Die Außenwirkung des Urteils dürfte verheerend sein. Vom Korrespondenten SASCHA ZASTIRAL (Die Presse)
Neu-Delhi. Indien soll das neue China werden. Diese Hoffnung wird auf dem Subkontinent oft gehört. Doch ausufernde Bürokratie und Korruption behindern den Staat bei seinem Aufholprozess. Erst kürzlich hat die Beratungsfirma Political & Economic Risk Consultancy (PERC) mit Sitz in Hongkong in einer Studie Indiens Bürokratie zur schlechtesten in ganz Asien gekürt. Auf einer Skala von eins bis zehn, bei der zehn den schlechtest möglichen Wert darstellt, hat Indien die Note 9,21 erhalten.
Entscheidungen der indischen Beamten wird oft mittels Schmiergeld nachgeholfen. Wozu das führen kann, zeigt ein Urteil des obersten Gerichts aus der Vorwoche. Das Gericht hat in einer überraschend drastischen Entscheidung alle 122 Lizenzen für das Mobilfunknetz kassiert, die seit 2008 vergeben worden sind. Das Urteil trifft auch ausländische Investoren.
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Das Telekommunikation-Ministerium hat die Lizenzen Anfang 2008 direkt an Interessenten vergeben, anstatt sie, wie allgemein üblich, auszuschreiben. Dem indischen Staat sollen dadurch rund 40 Milliarden Dollar entgangen sein. Mehrere hochrangige Behördenvertreter – unter ihnen der damalige Telekommunikation-Minister A.Raja – sowie mehrere Manager aus der Mobilfunkindustrie sind im vergangenen Jahr festgenommen worden, weil bei der Vergabe Schmiergelder geflossen sein sollen.
Viele Beobachter sind davon ausgegangen, dass das oberste Gericht eine Untersuchungskommission einsetzen würde, die jeden einzelnen Fall untersuchen, gegebenenfalls Bußgelder verhängen und nur bei gröbsten Vergehen Lizenzen einziehen würde. Das Gericht hat jedoch entschieden, dass die derzeitigen Inhaber der Lizenzen ihre laufenden Geschäfte nur noch vier Monate lang fortsetzen dürfen. Danach muss die Regierung die Lizenzen neu ausschreiben....weiter bei DIEPRESSE.com
Have
you noticed that stairs are getting steeper.
Groceries are heavier ... And,
everything is farther away. Yesterday I walked to the corner and I was
dumbfounded to discover howlong our
street had become!
And, you
know, people are less considerate now, especially the young ones. They speak in whispers all the time! If you ask them to speak up they just keep
repeating themselves, endlessly mouthing the same silent message until
they're red in the face! What do they
think I am, a lip reader?
I also
think they are much younger than I was at the same age. On the other hand, people my own age are so
much older than I am. I ran into an
old friend the other day and she has aged so much that she didn't even
recognize me.
I got to
thinking about the poor dear while I was combing my hair this morning, and in
doing so, I glanced at my own reflection…well, REALLY NOW - even mirrors are
not made the way they used to be!
Another
thing, everyone drives so fast these days!
You're risking life and limb if you happen to pull onto the road in
front of them. All I can say is, their
brakes must wear out awfully fast, the way I see them screech and swerve in
my rear view mirror.
Clothing
manufacturers are less civilized these days.
Why else would they suddenly start labeling a size 10 or 12 dress as
18 or 20? Do they think no one
notices? The people who make bathroom scales are pulling the same prank. Do they think I actually 'believe' the
number I see on that dial? HA! I would never let myself weigh that
much! Just who do these people think
they're fooling?
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I'd like
to call up someone in authority to report what's going on -- but thetelephone
company is in on the conspiracy too: they've printed the phone books in such
small type that no one could ever
find a number in there!
All I can
do is pass along this warning: WE ARE UNDER ATTACK!
Unless
something drastic happens, pretty soon we
will all have to suffer these awful indignities.
PLEASE
PASS THIS ON TO EVERYONE YOU KNOW AS SOON AS POSSIBLE SO WE CAN TRY AND
GET THIS CONSPIRACY STOPPED!
PS: I am
sending this to you in a larger font size, because something has happened to
my computer's fonts - they are smaller than they once were.
Würzig, wärmend, lecker: Der indische Gewürztee Masala Chai ist genau das richtige Getränk für frostige Tage. Helmut Gote weiß, welche Zutaten auf keinen Fall fehlen dürfen. Von Helmut Gote
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Zutaten 0,6 l Wasser 2 Esslöffel Assam-Tee (oder Ostfriesenmischung) 2 Esslöffel Zucker 1 Stange Zimt 10 Gewürznelken 10 Kapseln Kardamom 1 Esslöffel Anisssamen 1 Esslöffel Ingwerpulver Etwa 0,2 Milch |
Helmut Gote ist der Chefkoch im guten alten Dampfradio WDR
II. Das höre ich über mein Internetradio den ganzen Tag. Am klirrend kalten Dienstag
servierte dieser Mann indischen Chai. Genauer: Masala Chai. Solche exotischen
Ausrutscher sollte Gote sich durchaus öfter erlauben.
Lustig liest sich in der Zutatenliste die Ostfriesenmischung. Indienfachleute mögen jetzt nicht die Nase rümpfen, denn die urindischen Assam-Teemischungen bezeichnet man hier nun mal als Ostfriesenmischung.
Zubereitung
Alle Gewürze und den Zucker mit dem Wasser aufkochen und 15 Minuten ziehen lassen. Dann noch einmal aufkochen, den Assam-Tee einrühren, und alles zusammen noch einmal fünf Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb abgießen und dann zurück in den Topf schütten. Mit der Milch erhitzen, aber nicht wieder kochen.
Sehr heiß servieren und nach Bedarf mit Zucker weiter süßen und/oder Milch zugießen.
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Soweit das Rezept, das ich gern an alle Indienfreunde weitergebe, die nicht wie ich eine Indienblockade in den Sinnen haben. Mir kann der Masala Chai noch so authentisch und lecker zubereitet werden - irgendwas fehlt mir immer. Ohne das heisere Krah-krah der Raben, das Hupkonzert auf der Straße und die typische Geruchsmischung aus Teer, Jasmin, Curry und Holzfeuerglut schmeckt mir der Chai nicht.
Übrigens ist der Gewürztee eine nordindische Variante. Wobei man sein Gebräu bei den Chaiwallahs am Straßenrand eher spartanisch gewürzt bekommt: Ein Stück frische Ingwerwurzel wird im Chai zerquetscht. Das war dann schon die ganze Gewürzmischung. Man muss schon in besseren Restaurants seinen Chai bestellen, wenn er seine ganze Gewürzexotik entfalten soll.
Im Süden bekommt man überhaupt keine Gewürze in den Chai. Milch, Wasser , Tee und viel Zucker - und er schmeckt trotzdem göttlich. Vielleicht liegt das tatsächlich daran, dass ich beim Teetrinken Indien auch in Nase und Ohren habe?
(INDIENAKTUELL) Im Frühjahr 2012 erscheint endlich auch ein Fettnäpfchenführer Indien in dieser Reihe des Conbook-Verlags. Die Autorin Karin Kaiser hilft dann beim Umschiffen der Untiefen der indischen Kultur zwischen Mantras und Mumbai, Curry und Chaos, Bollywood und Buddha. Bis der Band erscheint, beschreibt Karin Kaiser – quasi zur Einstimmung – ihre Erlebnisse auf dem Subkontinent in ihrem Indien-Blog. Lesen Sie hier, wie die Reise weitergeht:
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Autsch! Ich zucke zurück. Wie konnte ich das vergessen! Aus dem Hahn mit dem blauen Punkt strömt kochend heißes Wasser. Das Türschloss schließt nach links, die Hähne, mal so oder so. Wo PEPPER drauf steht ist Salz drin, im Salzstreuer ist gar nix. »One minute« kann drei Stunden dauern und »No problem!« ist garantiert immer eins. Bestelle ich Tee, kommt schwarzer Kaffee, bestehe ich weiter auf Tee, kriege ich Milch – Ewigkeiten später. Mehrmals täglich findet ein Stromausfall statt und im Dustern spielt es dann auch keine Rolle mehr, dass die meisten Buchstaben auf der Tastatur in der Internet-Bude abgerubbelt sind. Im Verkehrsgewühl werden aus zwei Fahrspuren fix dreieinhalb oder vier gemacht und die Hupe wird nonstop malträtiert – Kommunikation auf indisch. Täglich trainiere ich Hindernislauf zwischen stinkenden Müllhaufen und der an vielen Stellen offenen Drainage am Straßenrand und riskiere mein Leben, um im Slalomlauf auf die andere Straßenseite zu gelangen.
Wie kriege ich all dies bloß in meinen deutschen Schädel? Tatsächlich – gar nicht. Keine Chance. Zero!
Was mir bleibt ist: Schultern zucken – that’s India – sie locker zu schütteln, mit dem Kopf zu wackeln und die Füße im Kuhgang voreinander zu stellen.
Und schon kann ich eintauchen, mich treiben lassen im bizarren Fluss des indischen Alltags. Sollte sich dann ein Schmunzeln in meine Mundwinkel stehlen, erhalte ich als Antwort ein Lächeln – strahlend im dunklen Gesicht.
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Und da weiß ich wieder um die Geschenke, mit denen Mother India mich verwöhnt: Sternenwirbel auf einem Himmelsgewölbe aus Samt; die Mondsichel, die sich auf dem Rundrücken wiegt; ein Abendhimmel, azurblau, durchwoben von Rosenstreifen; das Rasseln der Palmblätter, warm gestreichelt von einer Brise; Duft, der grünerdig bei Sonnenaufgang vom Land zum Meer treibt; das Lülüüüt, Riiirriiiiie, Rööötöööt im Konzert der exotischen Vogellaute; die Eimerdusche und die Hängematte. Ich fühle meine Füße fest verankert im Sand, der körnig zwischen den Zehen hervorquillt und meinen Kopf, unter der weißen Sonne federleicht, während meine Knochen noch im Rhythmus der Trommeln vibrieren, die mich beim Tempelfest der schwarzen Göttin hineingerissen haben in die wogende Menge.
Geschenke sinnlich und unvergesslich – bis morgen dann, wenn der dhobi mir meine T-Shirts aushändigt, ehemals weiß, jetzt blaugrau zu Schanden gewaschen.
Noch bevor Indien mit Brausen erwacht, dringt aus dem Dunkel das Wusch-Wusch der Reisigbesen zu mir hinauf aufs Flachdach. Der Sternenhimmel, unter dem ich gewacht und geschlafen habe, ist verblasst, nur der Mond behauptet seine Position, verströmt sein Seelenlicht. Blitzblank werden die Straßen sein, wenn schließlich der Tag beginnt. Dann prangen vor der Schwelle eines jeden Hauses Willkommensgrüße für die Götter – kolam. Ein mit Reismehl gestreutes Ornament südindischer Tradition, das täglich von den Frauen des Hauses neu kreiert wird. Es verschwindet im Laufe des Tages, weggewischt von Füßen und Fahrzeugen – ein Sinnbild des Lebens: der Kreislauf von Entstehen und Vergehen. Meine Zehen krümmen sich auf den Fliesen, die von Tau bedeckt Kühle verströmen, ich fröstle, ziehe die Kapuze über den Kopf, beuge mich über die Brüstung.
Die AutorinKarin Kaiser - Aufgewachsen
im Schwarzwald, unterrichtete Karin Kaiser nach einem Kunst- und
Pädagogikstudium viele Jahre an Berliner Schulen. In ausgedehnten
Zwischenzeiten leitete sie zuerst ein Berliner Filmkunsttheater und
organisierte Filmreihen und Festivals, danach ein experimentelles Theater
in der Off-Szene. Die Mitarbeit an einem Soundprojekt führte sie nach
Indien und in der Folge zur Zusammenarbeit mit verschiedenen humanitären
Projekten dort. Während der letzten drei Jahre bloggte sie regelmäßig aus
Indien und Berlin. |
An der Ecke, die Straße hinunter, haben sich unter einer
baumelnden Glühbirne vermummte Gestalten versammelt. Barfuß, Tücher über den
Kopf gezogen, Arme um den Körper geschlungen, verharren sie unbeweglich. Ein
Fahrradfahrer klappert mit seinem Drahtesel vorbei, eine riesige Milchkanne
auf dem Gepäckträger. Ich atme tief den Duft der feuchten Erde ein, vermischt
mit dem Rauch der Holzfeuer, die das Frühstück ankündigen. Aus dem Blattwerk
des Neembaumes gegenüber dringt schläfriges Glucksen und die Palmblätter
rasseln einen sanften Weckruf in die Welt. Und jetzt, während am bereits
lichterfüllten Horizont zwischen scharf gezeichneten dunklen Wolkenbänken der
magenta-rot glühende Sonnenball aufsteigt, und steigt und steigt, setzt, als
ob der Dirigent mit dem Stab aufs Pult geklopft hat, das Orchester ein:
Schwirren und Sirren von Vogellauten, Krähenrufe rau über silbernem
Tirilieren, ein Gurren und Surren. Und mittendrin summt und schwingt mein
Herz vor Freude im Duett mit George: »Here comes the sun, little darling ...«
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Schließlich, wenn die Sonne brennend weiß das Himmelsblau erobert hat, welches verblasst unter ihrem Licht, wenn in das Konzert in den Bäumen das Quäken, Schrillen und Tröten der Auto-Rikschas schneidet, das Dröhnen der Motorradgeschwader heranrollt und vom Tempel die göttlichen Gesänge elektronisch verstärkt auf meine Ohren einhämmern, ist es Zeit die Hände aneinanderzulegen und den Tag zu grüßen: Good morning, India!
Jetzt schüttle ich meine Jacke von den Schultern, bereit, mich dem überwältigenden Wirbelwind aus Lärm, Staub und Menschenmassen des indischen Alltags zu überlassen. Und irgendwann später dann – ich bin mir ganz sicher –Oh mein Gott, diese Sonne!" werde ich mich ertappen, wie ich, die Hand im schweißnassen Nacken, aufstöhne und schmerzlich geblendet die Augen zusammenkneife: "
* "Here Comes the Sun" ist ein von dem Beatle George Harrison komponierter Song aus dem Jahr 1969.
Fettnäpfchenführer Indien – Be happy oder das no problem-Problem - von Karin Kaiser – März 2012. 256 S. 187 mm, Gebunden - 1., Auflage. - Sprache: Deutsch – 10,95 € - hier portofrei bestellen bei BUCH24

Auf eigene Faust entdeckt Sylvia Deuse alleine oder mit Ehemann Teile dieses unbeschreiblich facettenreichen Landes. Immer wieder neuen Herausforderungen und Überraschungen stellt sich die erfahrene Globetrotterin, weshalb sie sich auch nach mehrfachen Reisen in dieses Land weiterhin scherzhaft selbst als Indienanfängerin bezeichnet.
Sie erlebt unglaubliche Kontraste sowie ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt und ist freudig erstaunt über ihre wachsende Fähigkeit der Intuition. Mit viel Humor gewürzt schildert sie ihre Erlebnisse in diesem an Extremen kaum zu überbietenden Stück Erde. Geschickt verpackt und spannend zu lesen findet der Indienreisende viele wertvolle Tipps und Landesinformationen. Bewusst stehen persönliche Erlebnisse im Vordergrund, denn über Kultur und Geschichte gibt es bereits reichlich Literatur.
"... Und dann gibt es Besucher wie Sylvia Deuse. Als erfahrene Weltenbummlerin... widmet sie sich ihrer heimlichen Liebe Indien. Und sie lässt den Leser nicht von der Leine. ... Sie ist eine verständnisvolle, niemals den Zeigefinger erhebende Lehrerin. Vielmehr eine wissbegierige Mitreisende.
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Wer nach Indien fährt und keinen Reiseführer konsultiert, ist schnell verloren oder einfallsreich. Sylvia Deuse hatte den Fehler gemacht sich nicht genügend zu informieren. Das war vor ihrer ersten Reise. Doch sie ist einfallsreich. Und dieser Einfallsreichtum wird nun weitergegeben. An den Leser.
Sylvia Deuses Buchtitel "Lust auf Indien" ist mehr als eine bloße Ansammlung von Worten, die die Aufmerksamkeit auf das Buch lenken soll. Dieses Buch macht Lust auf Indien. Denn es zeigt (hier stimmt die abgedroschene Phrase) das "wahre Indien". Arm und Reich eng nebeneinander - das ist Realität, aber deswegen fährt doch niemand ans andere Ende der Welt. Sie hat sich eine Strategie zurecht gelegt, wie man den zahllosen bettelnden Menschen ohne sein oder ihr Gesicht zu verlieren, entgegentritt. Sie reist auf einem Hausboot durch die Backwater im Süden. Mit einem Schmunzeln liest man von den Sitten in landestypischen Restaurants. Auch sie gönnt sich eine Ayurveda-Behandlung. All das ist Indien. Und es macht Lust Sylvia Deuse auf ihrer Entdeckertour zu begleiten. ... Sie will verstehen, was die Faszination Indien ausmacht.
Wer in Indien mehr als das Taj Mahal sieht, wer Curry nicht nur aus der Plastikdose kennen will, wer das Zusammenspiel von Yin und Yang am eigenen Körper tagtäglich, jede Stunde erleben will, muss nach Indien reisen. Und er muss dieses Buch lesen, damit der Trip nicht im für Indien so typischen Chaos endet."
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Ich bin Reisebuchautorin. Viele Jahre arbeitete ich in der Erwachsenenbildung als Mentaltrainerin und Personal Coach. Mein Hobby war immer schon das Reisen. Auf meinen Individualreisen entdeckte ich die Freude am Schreiben über Land und Leute.
Maripossa LebensArt
Sylvia Deuse
deuse@maripossa-mental.de
http://www.maripossa-mental.de
"Lust
auf Indien - Indien für Anfänger" von Sylvia Deuse - Buch mit
div. Farbfotos, 2011. 200 S. m. Farbfotos. 210 mm, Gebunden
- 1. Auflage. -
Sprache: Deutsch - 19,80 € - hier
portofrei bestellen bei BUCH24
Aus dem Osten kommt das Licht (ex oriente lux) und für manche
auch die Erleuchtung. Beides ist bei der Verballhornung des alten
lateinischen Spruchs in dieser Rubrik nicht gemeint. Hier üben wir ein wenig
Umgangsenglisch mit den humorigen Beiträgen aus indischen Foren, Zeitungen
und eMails. Hierbei verhindert allerdings die Globalisierung manchmal
Rückschlüsse auf die indische Kultur, denn etliche Anekdoten stammen offenbar
von Auslandsindern (NRI) aus Amerika und England
Suzanne
went over to visit one of her friends.
While she
was at her friend's house a severe thunderstorm rolled in. Her friend told
her to spend the night at her house and go home the next day.
When she
heard this, Suzanne rushed out the door then came back a while later totally
drenched and carrying a small shopping bag.
So her
friend asked, "Where did you run off to?"
Suzanne
brushed the wet hair from her face and replied, "I went home to get my
pajamas!"
One night
in Ahmedabad, Mr. Vikram Sinh was walking home when, all of a sudden, a thief
jumped on him.
Mr.
Vikram Sinh and the thief began to wrestle. They rolled about on the ground
and Mr. Vikram Sinh put up a tremendous fight. However, the thief managed to
get the better of him and pinned him to the ground.
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The thief
then went through Mr. Vikram Sinh's pockets and searched him. All the thief
could find on him was 25 Rs.
The thief
was so surprised at this that he asked Mr. Vikram Sinh why he had bothered to
fight so hard for a 25 Rs.
"Was
that all you wanted?" Mr. Vikram Sinh replied, "I thought you were
after the five thousand rupees I've got in my shoe!"
Q. What
equipment will I need to go camping?
A. You
need a tent. Tent sizes are measured in units of men, as in "a three-man
tent"; this tells you how many men are required to erect the tent if
they are all professional tent engineers. Even then, the tent will collapse
under unusual weather conditions, such as nightfall. You will also need a
hatchet, for the spiders, and a credit card, for the motel..
Q. Where
should I go camping?
A. The
United States has a spectacular national park system with millions of
unspoiled acres where wildlife is protected by federal laws. Avoid these
places. You want a commercial facility with a name like "The Stop 'n'
Squat Kountry Kamp-ground," where large animals cannot fit through the
6-inch gaps between the Winnebagos.
Q. How
much food should I take?
A. A lot.
You'll be providing food not only for your family, but also for the entire
raccoon community. When I was a boy in rural Armonk, our garbage cans were
regularly terrorized by a gang of brilliant criminal raccoons. I recall being
awakened at 3 a.m. by loud noises and looking out the window to see, by
moonlight, my father, a peace-loving Presbyterian minister, charging around
in the bushes, wildly swinging a baseball bat and saying non-Presbyterian
words..
Of
course, he did not get the raccoons; you NEVER get the raccoons.
Q. What
if I get lost?
A. If you
don't have a compass, stand very still and listen very carefully, until you
hear this sound: "eh-eh-eh." That is
An old
farmer is inconsolable after his dog goes missing. His wife suggests he take
out an ad in the newspaper, which he does. But two weeks later, there's still
no sign of the pooch.
"What
did you write in the ad?" his wife asks.
"'Here,
boy,'" he replies.
Once upon
a chilly night, a beautiful, independent, self-assured princess happened upon
a big ugly frog in a pond.
The
homely frog said to the princess, "Will you please kiss me? I was once a
handsome young prince until an evil witch put a terrible spell on me. One
kiss from you and I will immediately turn into a handsome prince. Then I will
gather you up in my arms, carry you off to my castle in the clouds and we can
marry. And you can bear my children, prepare my meals, clean my clothes and
we'll live happily ever after."
Later
that night... the princess sat by the warm hearth and enjoyed a nice, warm
dinner—of frog legs.
After
finishing her shift as a nurse Wife comes home late at night and quietly
opens the door to her bedroom.
From
under the blanket she sees four legs instead of two!
She
reaches for a baseball bat and starts hitting the blanket as hard as she can.
Once
she's done, she goes to the kitchen to have a drink.
As she
enters, she sees her husband there, reading a magazine.
"Hi
sweetheart," he says,
"your
parents have come to visit us, so I let them stay in our bedroom. Did you say
hello to them?
Ashok and
Vikram were out hiking when they came upon an old, abandoned mine shaft.
Curious
about its depth they threw in a pebble and waited for the sound of it
striking the bottom, but they heard nothing. They went and got a bigger rock,
threw it in and waited. Still nothing. They searched the area for something
larger and came upon a railroad tie. With great difficulty, the two men
carried it to the opening and threw it in. While waiting for it to hit
bottom, a goat suddenly darted between them and leapt into the hole!
Ashok and
Vikram were still standing there with astonished looks on their faces from
the actions of the goat when a man walked up to them. He asked them if they
had seen a goat anywhere in the area and they said that one had just jumped
into the mine shaft in front of them!
The man
replied, "Oh no. That couldn't be MY goat, mine was tied to a railroad
tie."
Little
Andy was in the garden filling in a hole when his neighbour peered over the
fence.
Interested
in what the boy was doing, he asked, "What are you up to there,
Andy?"
"My
goldfish died," replied Andy tearfully, without looking up, "and
I've just buried him."
The
neighbour frowned. "That's an awfully big hole for a goldfish, isn't it?
Andy
patted down the last heap of earth. "That's because he's inside your
cat."
My friend
was working at an amusement park when a couple stopped him. "Excuse
me," said the woman, pointing to a pond. "What is that water made
out of?"
Bemused,
my friend replied, "Two parts hydrogen and one part oxygen."
"See?"
she said to her boyfriend. "I told you it wasn't real."
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Raju Vettikavumgal Sebastian ist der Kochattan, Familienvorstand und
Gastgeber der 2. Generation für unsere Südindiengäste der Kerala
Discovery auf der Dschungelfarm Vettikavumgal im Calicut-Distrikt,
Nord-Kerala. Lovely Sebastian ist Rajus Frau und Mutter seiner 4 Kinder Martin, Paul,
Jaimon & Diana. In der Nachbarschaft lebt Rajus Bruder Gilson
mit seiner FrauAnci und 4 Kindern. Auch Rajus jüngste Schwester Jessy,
die mit ihrem Mann Charly und 3 Kindern im Nachbardistrikt lebt,
treffen wir gern. (Dazu gelegentlich Rajus älteste Schwester Mercy und
sein jüngster Bruder Johnson, die in Deutschland leben) Für eine
entspannte Verlängerung am Kerala-Strand sorgt Dr. Lalitha Babu mit ihrem ruhig
gelegenen Strandresort südlich vom Kovalam Beach. Maharaj
Chandrashekhar Singh
of Raoti und seine Frau Rani Bhavna residieren mit dem Sohn Prinz Yashvardan
(Yashu) im Indrashan, Jodhpur (Rajasthan). Als seine Freunde und Gäste dürfen
wir den Fürsten Chandra nennen. Er öffnet uns die Tore zu allen
anderen Royal Hosts der Rajputana
Discovery, Gujarat Discovery und Hills
Discovery Manchmal ist da auch Erwin, Kunstfigur und Pseudonym immer dann, wenn es um Leute geht, die mit ihrem Halbwissen über die Dinge des Lebens ablästern. Die heißen bei mir alle Erwin... Allgemeines zu den INN
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pünktlich zum Wochenende donnerstags/freitags. Ein Gratisservice - damit www.Kerala-Discovery.de
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